Fazit

Intel versucht, mit dem Core M die Leistungslücke zwischen teuren Ultrabooks und günstigen Atom-basierten Geräten zu schließen. Erfolgreich, wie wir finden - und nun kommt das Aber: Noch nie war die Geschwindigkeit eines Prozessors von so vielen Faktoren zugleich abhängig und noch nie hat ein Chip seine TDP derart weit überschritten.

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Wir kennen Boost-Frequenzen, die mehr als doppelt so hoch liegen wie der Basistakt, jedoch selten erreicht werden. Wir kennen TDP-Limits und Temperaturen, bei denen die Chips drosseln. Wir kennen Intel-Prozessoren mit 15 Watt und mit 11,5 Watt - aber 6 Watt bei gleichen Einschränkungen?

  • Der Core M erreicht bei hohen Temperaturen nur noch selten oder gar nicht mehr seinen Boost- Takt, die Leistung verringert sich deutlich. (Screenshot: Golem.de)
  • Windows 8.1 (64 Bit bei Core, 32 Bit bei Atom), Intel-Grafiktreiber 10.18.10.3960 (Screenshot: Golem.de)
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  • Windows 8.1 (64 Bit bei Core, 32 Bit bei Atom), Intel-Grafiktreiber 10.18.10.3960 (Screenshot: Golem.de)
  • Windows 8.1 (64 Bit bei Core, 32 Bit bei Atom), Intel-Grafiktreiber 10.18.10.3960 (Screenshot: Golem.de)
  • Windows 8.1 (64 Bit bei Core, 32 Bit bei Atom), Intel-Grafiktreiber 10.18.10.3960 (Screenshot: Golem.de)
  • Windows 8.1 (64 Bit bei Core, 32 Bit bei Atom), Intel-Grafiktreiber 10.18.10.3960 (Screenshot: Golem.de)
  • Die-Shot des Core M (Bild: Intel) (Screenshot: Golem.de)
  • Der Core M kann auf 3,5 über 4,5 bis 6 Watt eingestellt werden. (Bild: Intel)
  • Der voll Turbo ist nur sehr kurz aktiv (Bild: Intel)
  • Core M-5Y70 mit 2,6 GHz (Screenshot: Golem.de)
  • Taktraten des Core M-5Y70 im Luxmark (Screenshot: Golem.de)
  • CPU wie GPU drosseln ihren Takt nach einiger Zeit. (Bild: Intel)
  • Cinebench R15 Singlethread (Screenshot: Golem.de)
  • Cinebench R15 Multithread (Screenshot: Golem.de)
  • Luxmark Sala, nur CPU-Kerne (Screenshot: Golem.de)
  • Luxmark Sala, Grafikeinheit und CPU-Kerne (Screenshot: Golem.de)
  • Luxmark Sala, nur Grafikeinheit (Screenshot: Golem.de)
  • Nach 20 Minuten Diablo 3 drosselt der Core M auf rund 5 Watt. (Screenshot: Golem.de)
Der Core M kann auf 3,5 über 4,5 bis 6 Watt eingestellt werden. (Bild: Intel)

Der von uns getestete Core M-5Y70 ist im besten Fall schneller als ein Ultrabook-Prozessor mit Haswell-Technik: Nämlich dann, wenn er für wenige Sekunden die thermische Trägheit ausnutzt, vollen Boost-Takt anlegt und bis zu 15 Watt benötigt.

Im schlechtesten Fall und nach einigen Minuten Laufzeit ist Intels Core M-5Y70 kaum flotter als ein Atom-Chip, wie er in einem 300-Euro-Tablet steckt. Diese Situation tritt allerdings nur selten ein, und gerade Programmstarts oder kurze Aufgaben wie das Nachschärfen eines Fotos erledigt der Core M sehr viel zügiger.

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Einen Punkt haben wir bisher nicht getestet: Der Core M soll besonders sparsam sein und lange Akkulaufzeiten ermöglichen. Unsere Vorabmessungen des Yoga 3 Pro Convertible zeigen jedoch keine Verbesserung. Durch die sehr dünne Bauart und das enorm hoch auflösende Display (3.200 x 1.800 Pixel) ist die Laufzeit geringer als bei den meisten Haswell-Ultrabooks.

Das Potenzial für schnelle Geräte mit langen Laufzeiten mag prinzipiell gegeben sein. Wenn aber die Hersteller die Akkugröße zugunsten eines sehr flachen Gehäuses verringern, wird es zumindest im Windows-Lager keine 15-Stunden-Ultrabooks geben.

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Jordanland 27. Nov 2014

Naja bis halt mittel und wege gefunden werden um auch diese zu umgehen. Ich denke nicht...

xMarwyc 24. Nov 2014

Ganz zu schweigen von der unglaublich beschissenen Singlecore Performance:DD

Christian72D 21. Nov 2014

Ich will hoffen daß bald ein Intel NUC mit dem Prozessor kommt, wäre ein tolles Teil als...

expat 17. Nov 2014

Doch, aber wohl nicht mit dem Core M. IRGENDWANN wirds das schon geben. :-)

Voyager 17. Nov 2014

Das der Broadwell M schlechter als der Haswell U ist ? Die sollen doch erstmal den...



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