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Core i9-9980HK: Intel plant acht Kerne für Notebooks

Bisher verkauft Intel die Coffee Lake Refresh genannten Octacores nur für Desktop-Systeme, in einigen Wochen wird sich das ändern: Der Hersteller arbeitet an 45-Watt-Chips mit acht Kernen für unterwegs.
/ Marc Sauter
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Die eines Core i9-9900K (Bild: Keddr)
Die eines Core i9-9900K Bild: Keddr

Im zweiten Quartal 2019 erscheinen achtkernige Intel-Prozessoren für Notebooks. Das legen Export-Dokumente(öffnet im neuen Fenster) des Herstellers nahe, welche von momomo_us(öffnet im neuen Fenster) entdeckt wurden. Diese enthalten technische Daten zu insgesamt sechs Modellen wie dem Core i9-9980HK, dem Core i7-9850H und dem Core i5-9400H.

Technisch basieren die Chips wohl auf dem Coffee Lake Refresh genannten Design, welches im Desktop-Segment unter anderem als Core i9-9900K (Test) verkauft wird. Die Prozessoren haben bis zu acht Kerne und wurden als die 8th Gen in Hardware gegen L1TF (L1 Terminal Fault oder Foreshadow) und Meltdown V3 (Rogue Data Cache Load) gehärtet, die anderen Sicherheitslücken wie Spectre V2 (Branch Target Injection) werden weiterhin per Microcode und Betriebssystem sowie Software angegangen. Alternativ könnten die Chips bereits als Comet Lake geführt werden, also den 14-nm-Nachfolger.

Core i9-9900K – Test
Core i9-9900K – Test (02:18)

Das Topmodell wird der Core i9-9980HK mit bis zu 5 GHz sowie acht Kernen und 16 Threads, der etwas langsamere Core i9-9880H schafft bis zu 4,8 GHz. Die dauerhafte thermische Verlustleistung dürfte wie üblich bei 45 Watt liegen. Unter den beiden Core i9 positioniert Intel den Core i7-9850H und den Core i7-9750H mit sechs Kernen und Hyperthreading. Hinzu kommen der Core i5-9400H und der Core i5-9300H, das sind Quadcores HT.

Für Desktop plant Intel zudem einen Core i9-9900KFC, das geht aus den (mittlerweile editierten) Release Notes einer Beta-Version(öffnet im neuen Fenster) des Analysetools Aida64 hervor. Üblicherweise steht ein K-Suffix für einen freien Multiplikator und das F-Anhängsel für eine deaktivierte Grafikeinheit. Eine C-Endung verwendete Intel zuletzt für die Broadwell-Modelle wie den Core i7-5775C (Test), welche Embedded-DRAM als L4-Cache aufweisen, den auch die CPU-Kerne nutzen können.


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