Verfügbarkeit und Fazit

Intel verkauft den Core i9-9900KS für 512 US-Dollar Listenpreis, kaum teurer als die 488 US-Dollar für den Core i9-9900K. Letzteren gibt es für etwa 510 Euro, weshalb über 550 Euro für den Core i9-9900KS sich nicht rechnen würden. Erste Händler haben den Chip bereits auf Lager, offen bleibt, wie hoch die Stückzahlen schlussendlich ausfallen.

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Schon bei der Ankündigung des Core i9-9900KS vor knapp einem halben Jahr war abzusehen, dass der Prozessor schlicht ein Speed-Bump durch aufwendiges Binning wird: Intel hat über Monate hinweg Chips gesammelt, die 5 GHz auf allen acht Kernen schaffen und dem Core i9-9900KS ein von 95 Watt auf 127 Watt gelockertes Power-Korsett mit auf den Weg gegeben. Die Performance fällt dann auch wie erwartet aus - es reicht für den Ryzen 7 3700X in Anwendungen, in Spielen war schon der Core i9-9900K unschlagbar.

Fast schon spannender als die Performance ist die Tatsache, dass Intel von einer Special Edition mit begrenzter Verfügbarkeit spricht und nur ein Jahr statt drei Jahre Garantie gibt. Was zeigt, dass der Core i9-9900KS schnell wieder verschwinden wird und ein aus der Not heraus veröffentlichter Chip ist, zudem noch mit langer Vorlaufzeit. Boshaft ausgedrückt handelt es sich dabei mehr um Produktpflege und eine langweilige obendrein. Da hat Intel seit fast einem Jahrzehnt wieder richtig Konkurrenz und das Einzige, was der Hersteller nach Monaten in den Handel bringt, ist eine höher taktende Version eines seit über einem Jahr existierenden Prozessors.

Eine Extreme Edition wie 2003, das wäre doch was gewesen - nur, die heutigen Xeons eignen sich nicht dafür. Sie werden längst ebenfalls als Core i9 verkauft und hängen mit maximal 18 Kernen verglichen zu AMDs 32-kernigem Threadripper noch weiter hinter der Konkurrenz her. Zu schön wäre es gewesen, Intel hätte zumindest Comet Lake mit zehn Kernen noch für den Sockel 1151 v2 gebracht oder gar einen limitierten 10-nm-Prozessor herbeigezaubert. So aber bleibt es bei einem limitierten Ryzen-Konter.

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