• IT-Karriere:
  • Services:

Schneller durch mehr Energie

Wir testen die Intel-Prozessoren auf einem ROG Maximus X Hero (Z370, v2203 Beta) und die Ryzen 3000 auf einem ROG Crosshair VIII Hero (X570, v1001, Agesa 1003abba). Der Speichertakt entspricht den Herstellerspezifikationen, eine Geforce RTX 2080 Ti in der Founder's Edition liefert die Bilder. Als Netzteil kommt ein Seasonic Prime TX mit 1000 Watt zum Einsatz. Windows 10 v1903 mit Retpoline-Patch sowie Anwendungen und Spiele liegen auf einer WD Black SN750, eine der schnellsten NVMe-SSDs. Mitigationen gegen Microarchitectural Data Sampling sowie Meltdown und Spectre sind in den aktuellen Firmware-Versionen der Mainboards aktiv.

Stellenmarkt
  1. Evotec SE, Hamburg
  2. Stadt NÜRNBERG, Nürnberg

Ein wichtiger Hinweis hierzu beim Core i9-9900KS: Dieser liegt im aktuellen R0-Stepping vor, welches in Hardware gegen Microarchitectural Data Sampling wie Zombieload geschützt ist. Unser Core i9-9900K basiert noch auf der älteren P0-Revision, sie hat Migitationen gegen L1TF und gegen Meltdown V3, beide Steppings aber benötigen Microcode-Update, um gegen Spectre V2 zu bestehen. Durch das R0-Stepping reduziert sich die Leistung des Core i9-9900KS in einigen Szenarien minimal.

Schauen wir uns zuerst an, wie schnell der Core i9-9900KS ist, wenn wir ihn mit dem Core i9-9900K vergleichen und dabei strikt Intels Vorgaben umsetzen: Gerade einmal knapp 5 Prozent fällt der Vorsprung dann durchschnittlich aus, im besten Fall sind es immerhin 10 Prozent bei AVX-Last wie in Blender. Dieser Geschwindigkeitszuwachs reicht aus, um AMDs achtkernigen Ryzen 7 3700X fast einzuholen - lassen wir Adobes Lightroom weg, herrscht Gleichstand. Die Fotobearbeitung läuft auf der Zen2-Architektur extrem gut, womöglich wegen des großen Caches.

  • RTX 2080 Ti, 16GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1903, GF430.86 (Bild: Golem.de)
  • RTX 2080 Ti, 16GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1903, GF430.86 (Bild: Golem.de)
  • RTX 2080 Ti, 16GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1903, GF430.86 (Bild: Golem.de)
  • RTX 2080 Ti, 16GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1903, GF430.86 (Bild: Golem.de)
  • RTX 2080 Ti, 16GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1903, GF430.86 (Bild: Golem.de)
  • RTX 2080 Ti, 16GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1903, GF430.86 (Bild: Golem.de)
  • RTX 2080 Ti, 16GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1903, GF430.86 (Bild: Golem.de)
  • RTX 2080 Ti, 16GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1903, GF430.86 (Bild: Golem.de)
  • RTX 2080 Ti, 16GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1903, GF430.86 (Bild: Golem.de)
  • Core i9-9900KS in Retail-Verpackung (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Core i9-9900KS in Retail-Verpackung (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Core i9-9900KS in Retail-Verpackung (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Core i9-9900KS in Retail-Verpackung (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Core i9-9900KS in Retail-Verpackung (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
RTX 2080 Ti, 16GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1903, GF430.86 (Bild: Golem.de)

Gegen den 12-kernigen Ryzen 9 3900X hat der Core i9-9900KS keine Chance, denn 50 Prozent mehr Cores sind uneinholbar. Nur dort, wo es auf die Frequenz und die Leistung pro Takt (IPC) ankommt, kann sich der Intel-Chip ein bisschen absetzen. Drehen wir das PL1 von 127 Watt auf 200 Watt, verringert sich der Abstand: Der Core i9-9900KS legt so immerhin 4 Prozent zu, mit 8 Prozent in der Spitze lohnt sich dieses Vorgehen aber kaum. Der Core i9-9900K profitiert mit bis zu 17 Prozent mehr, da ihn 95 Watt statt 200 Watt gerade bei AVX-Last wie Blender oder Cinebench R20 stärker bremsen.

Die Leistungsaufnahme des Core i9-9900KS ist direkt an das PL1 gekoppelt, weshalb wir eine Package Power von knapp 127 Watt statt 95 Watt messen. Auf das Gesamtsystem umgelegt, steigt der Energiebedarf unter Blender-Last von 146 Watt auf 182 Watt. Mit einem 200-Watt-PL1 genehmigen sich der Core i9-9900KS und der Core i9-9900K zwischen 260 Watt und 270 Watt, was zeigt, dass Intel mit 127 Watt einen guten Betriebspunkt ausgewählt hat. Der Takt steigt dadurch, die Leistungsaufnahme bleibt im Rahmen. Ein 3700X ist jedoch sparsamer und das trotz X570-Mainboard.

Wer sich an dieser Stelle fragt, warum wir keine Spiele-Benchmarks veröffentlichen: Die Zeit war dafür zu knapp, außerdem zeigen unsere Stichproben, dass der Core i9-9900KS mit seinem Achtkern-5-GHz-Turbo nur unwesentlich mehr Bilder pro Sekunde aufbereitet als ein Core i9-9900K mit seinem Dualcore-5-GHz-Boost. Dennoch der Vollständigkeit halber: Der Core i9-9900KS ist derzeit die nominell schnellste CPU für Spieler.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Die Krux der Power-LimitsVerfügbarkeit und Fazit 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. (aktuell u. a. Resident Evil 3 für 15,84€, Kingdom Come: Deliverance für 11€, This War of...
  2. 44,99€
  3. (u. a. Corsair Vengeance DIMM 32GB DDR4-2666 Kit für 169,90€, Deepcool TF 120S 120x120x25...
  4. 849€ (Bestpreis)

FreiGeistler 05. Nov 2019

Dot statt plan.

KlugKacka 30. Okt 2019

Gratuliere, und nun? PS: solch Glück haben manche, ich nicht. Aber, wayne.


Folgen Sie uns
       


Govecs Elmoto Loop - Test

Das Elmoto Loop von Govecs wiegt nur 59 Kilogramm, hat einen guten Elektromotor und fährt sich ganz anders als ein klassischer E-Roller.

Govecs Elmoto Loop - Test Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /