Übertakten schwer möglich

Wie erwähnt hängt die Leistungsaufnahme und damit die Temperatur des Core i9-9900K stark davon ab, welche cTDP im UEFI eingestellt wurde: 95 Watt sind mit einem guten Luftkühler kein Problem, 200 Watt hingegen reizen auch exzellente Modelle wie einen Noctua NH-U14S aus. Das gilt zumindest unter der Prämisse, dass der mit 1.500 Umdrehungen pro Minute langsam und daher noch ziemlich leise rotierende 15-cm-Lüfter des österreichischen Hersteller verwendet wird.

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Um niedrigere Temperaturen zu erzielen, haben wir den Noctua NH-U14S daher für Overclocking mit zwei der exzellenten NF-A12x25 (Test) bei vollen 2.000 Umdrehungen pro Minute bestückt. Zwar gibt es noch Doppelturm-Kühler, die etwas besser abschneiden, aber unsere Konfiguration befindet sich nahe am Optimum. Unsere bisher begrenzte Erfahrung und Gespräche mit professionellen Übertaktern zeigen, dass der Core i9-9900K für Overclocking wenigstens mit einer Dual-Radiator-Wasserkühlung betrieben werden sollte, da ansonsten die Temperatur zu hoch ausfällt.

  • Unser Qualification Sample des Core i9-9900K (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der 9900K läuft auf bisherigen Mainboards, der Z390-Chip hingegen ist neu. (Bild: Intel)
  • Er wird in 14 nm gefertigt und hat mehr USB 3.1 Gen2 als der B360-Chip. (Bild: Intel)
  • Der 9900K wird im 14++ nm genannten Verfahren hergestellt. (Bild: Intel)
  • Intel verlötet den Heatspreader statt Wärmeleitpaste zu verwenden. (Bild: Intel)
  • Der Core i9-9900K links hat ein dickeres PCB als der Core i7-8700K rechts. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wer die cTDP auf unter 200 Watt einstellt, verliert Leistung. (Bild: Golem.de)
  • Der 9900K taktet zwei Kerne auf 5 GHz und alle Kerne auf 4,7 GHz. (Bild: Golem.de)
  • Ein Noctua NH-U14S kommt selbst mit Doppelbelüftung an seine Grenze. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Ein Noctua NH-U14S kommt selbst mit Doppelbelüftung an seine Grenze. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Im Kurztest erreichten wir 5 GHz statt 4,7 GHz auf allen Kernen mit 1,3 Volt. Damit durchläuft der Chip unsere Blender-Szene in unter zehn Minuten und heizt sich auf 86 Grad Celsius auf. Mit einer auf 1,25 Volt reduzierten Spannung friert das System sofort nach dem Start des Render-Vorgangs ein. An einen wirklich stabilen Betrieb ist aber auch mit 1,3 Volt nicht zu denken - in Prime95 springt die Temperatur auf 100 Grad und der Rechner stürzt praktisch im gleichen Moment ab.

Zumindest für reguläre Systeme ist der Core i9-9900K schon ohne Übertaktung je nach cTDP ein Chip, der eine starke Kühlung benötigt. Wir sind daher gespannt, welcher Hersteller den Prozessor in ihren Systemen verbauen, welche cTDP sie wählen und der 9900K eventuell noch übertaktet wird. Overclocking ist zudem nur sinnvoll, wenn auch die cTDP erhöht wird.

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Rolf2k22 21. Dez 2018

More hate pls Naja mit Preis Leistung muss ich dir recht geben... Alles andere empfinde...

Silberfan 02. Nov 2018

Auch wenn es das teurer macht. Zeig mir einen Intel I8 oder I9 der Quad Channel...

Firesign 01. Nov 2018

Naja, es ist halt schon ne Mogelpackung. Apple wurde gerade dafür gerügt, dass sie die...

Firesign 01. Nov 2018

Ich bin mir sicher, dass Du den Artikel nicht gelesen oder zumindest nicht verstanden...

Wurstbrot 25. Okt 2018

Sollte ich also aufhören auf meinem Phenom 2 X4 965BE und der GeForce 1060 Shadow of the...



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