Core i9-9900K: AMD erklärt die richtige Durchführung von Benchmarks

Nach der offiziellen Vorstellung des Core i9-9900K hat sich AMD zu den vorab von Intel in Auftrag gegebenen Benchmarks geäußert: Der Ryzen-Entwickler kritisiert das Testfahren und macht Verbesserungsvorschläge.

Artikel veröffentlicht am ,
Intels Core i9-9900K als Qualification Sample für Test
Intels Core i9-9900K als Qualification Sample für Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Intels Core i9-9900K (Test) ist veröffentlicht worden - was AMD zum Anlass nimmt, sich zu den im Vorfeld gezeigten, von Intel bei Principled Technologies in Auftrag gegebenen Benchmarks kritisch zu Wort zu melden. Obendrein liefert der Hersteller eine 'Best Practice'-Anleitung, die eigentlich selbstverständlich sein sollte und in sehr ähnlicher Form von Golem.de seit Jahren umgesetzt wird.

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Principled Technologies hatte bei den ersten Messungen den Ryzen 7 2700X (Test) im eigentlich für die Threadripper gedachten Game-Mode und damit nur mit vier statt acht Kernen betrieben. Im zweiten Anlauf wurde dieser Fehler behoben, aber immer noch sind diverse Punkte unstimmig: So wurde beispielsweise der Core i7-8700K seitens des Mainboards übertaktet und der Core i9-9900K hatte scharfe Latenzen - der Ryzen hingegen nicht. Überdies wurde bei den Intel-Chips ein leistungsstarker Noctua-Kühler verwendet, beim 2700X aber das mitgelieferte Boxed-Modell.

Generell rät AMD dazu, für jede Plattform eine eigene Betriebssystem-Installation mit allen Patches und Updates sowie aktuellen Treibern für CPU, Chipsatz und CPU zu verwenden. Zudem sollte nach Möglichkeit der Kühler identisch sein und dessen Lüfter mit gleicher Drehzahl betrieben werden. Im UEFI des Boards sollten die vom Hersteller spezifizieren Taktraten für CPU und Speicher eingestellt werden. Dazu gehören Feinheiten wie manuelle Timings und korrekte Boost-Stufen pro Kern-Auslastung. Auch die Berücksichtigung einer gestatteten Verlustleistung (cTDP) fällt darunter, sie ist gerade beim Core i9-9900K wichtig. Die Grafikkarte sollte zudem für alle Tests dieselbe sein, da selbst gleiche Modelle eine Varianz bei der Leistung aufweisen können.

Bei den eigentlichen Messungen ist wichtig, dass sie sehr gut reproduzierbare Resultate erreichen und dass multiple Durchgänge angefertigt werden, die immer auf ihre Plausibilität hin geprüft werden müssen - ein abschließender Durchschnittswert ohne Ausreißer ist das Ziel. Bei Spielen empfehlen sich echte Savegames statt integrierter Benchmarks, da Erstere schlicht praxisnäher sind.

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  • Best Practices für Benchmarks (Bild: AMD)
  • Kritik an den Messungen von Principled Technologies (Bild: AMD)
Best Practices für Benchmarks (Bild: AMD)


Legendenkiller 23. Okt 2018

zumals den 9900k praktisch nicht zu kaufen gibt und er mindestens 700¤ kostet. Wer...

HerrMoser 22. Okt 2018

Norbert: Also das ist deine Mission hier. Intel verteildigen... In einem anderen Thread...

HerrMoser 22. Okt 2018

@Hotohori: Ohne Beispiel bleibt das aber eine Nullaussage. Wo sparst Du diese Sekunden...

Hotohori 22. Okt 2018

Darum gibt es ja auch die Plausibilitätsprüfung. Ist es plausibel, dass in diesem...

Anonymer Nutzer 22. Okt 2018

WINTEL: ersetze Realität durch AMD, dann bist Du auf der Spur.



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