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SKL-X kompiliert schnell

Die von uns in diesem Sommer getesteten kleineren 6- und 8-Kerner ebenso wie der 10-Kerner von Intel haben die sehr gute Linux-Unterstützung der Skylake-X bereits gezeigt. Wenig überraschend gilt das auch für die Chips mit 16 und 18 Kernen. Denn wirklich neu ist die zugrunde liegende Architektur nicht, und die Kernel-Hacker hatten genügend Zeit, die notwendigen Arbeiten dafür umzusetzen.

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Wie bei den anderen Tests auch, benutzen wir für unsere Benchmarks Ubuntu 17.04 mit Kernel 4.10, der im Februar dieses Jahres erschienen ist. Probleme haben wir damit keine feststellen können. Im Gegenteil hat uns sogar positiv überrascht, dass die Frequenz bei der Auslastung von nur einem Kern tatsächlich auf bis zu 4,4 GHz skaliert. Ein zusätzlicher Treiber hierfür wie unter Windows ist also nicht notwendig.

Core i9-7980XECore i9-7960XThreadripper 1950X
Blender 2.78c (BMW27)119 sec146 sec135 sec
x265 (4K-UHD, 10 Bit)229 sec257 sec250 sec
GCC 6.3 (Qt5)208 sec223 sec240 sec
Anwendungsleistung unter Linux Ubuntu 17.04

Bei den kleineren Intel-Chips überzeugte im Vergleich zu den Ryzen vor allem die starke IPC-Leistung. Bei gleichem Takt von 3,6 GHz konnten die Ryzen in unseren Benchmarks schlicht nicht mit den Skylake-Chips mithalten. Und Intel hatte hier auch den Vorteil, prinzipiell höher zu takten, als es die Ryzen erlauben. Bei den High-End-CPUs löst sich dieser Abstand jedoch teilweise auf.

Im direkten Vergleich der 16-Kerner (Ryzen Threadripper 1950X und Core i9-7960X) liegt die AMD-CPU beim Rendern und Encoding minimal vor dem Intel-Chip. Das überrascht, weil sowohl Blender als auch X265 eigentlich klarer von den AVX2-Optimierungen von Intel profitieren sollten. Wir vermuten, dass der Threadripper hier dank seinem leicht höheren Takt über alle Kerne so gut abschneidet. Wie erwartet liegt der 18-Kerner von Intel aber vor dem Threadripper.

Beim Kompilieren wiederum schneiden beide Intel-Chips besser ab als Threadripper, wobei der Leistungsunterschied der 16-Kerner bei weniger als 10 Prozent liegt. Ein möglicher Grund hierfür könnte die von Threadripper genutzte CPU-Topologie aus zwei Dies mit je zwei CCX (Core Complex) sein, was die Latenz bei der Kommunikation zwischen den Kernen erhöhen könnte.

 165 Watt reichen ausVerfügbarkeit und Fazit 
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rldml 13. Okt 2017

Hömma! Ich habe zwar nicht nachgezählt, aber es waren glaube ich ein paar mehr Worte als...

mathew 04. Okt 2017

Intel AMT ist perse keine "Spionagesoftware". Man kann sie aber dahingehend...

gutschilla 03. Okt 2017

Sind vorhanden und für komplette PRs auch ausreichend (Build + Test ~ 5min), aber meine...

ML82 03. Okt 2017

Es gibt keine Green IT. Oder machst Du dir wirklich Sorgen um die Wasserqualität in der...

ML82 03. Okt 2017

Nö, parallelisierbare Probleme kann man auch Arbeitsplatz-übergreifend verteilen ... z.B...


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