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IPC sinkt, Takt steigt

Um herauszufinden, ob der Core i9-7900X verglichen mit dem Core i7-6950X schneller rechnet, und wenn ja um wie viel, lassen wir beide 10-Kern-Prozessoren mit 3,3 GHz laufen. Hinzu kommen 16 GByte DDR4-2400 im Quadchannel bei gleichen Latenzen und gleicher Command-Rate. Überraschenderweise ist der Broadwell-EP in der Mehrzahl der Anwendungen flotter, wenn auch nur knapp. Einzig der x265-Encoder sieht den Skylake-X vorne. Da der Skylake-SP-Kern vorrangig mit Blick auf das Enterprise-Segment entwickelt wurde, muss das Interconnect eventuell erst für Consumer-Software per Microcode angepasst werden. Auch könnte das neue Mesh erst bei mehr (als zehn) Cores und mit höherem Takt sein Potenzial entfalten.

Core i9-7900X @ 3,3 GHz (DDR4-2400)Core i7-6950X @ 3,3 GHz (DDR4-2400)
7-Zip (5 GByte Compression)301 sec274 sec
Adobe Lightroom (RAW to Jpeg)22,9 sec20,9
Blender (BMW27)263 sec251 sec
x265 (4K-UHD, 10 Bit)302 sec318 sec
PCMark 10 (Content Creation)4.615 ptk4.879 ptk
Cinebench R15 (1T)136 ptk143 ptk
Cinebench R15 (nT)1.692 ptk1.760 ptk
Leistung pro Takt von SKL-X und BDW-EP (beide @ 3,3 GHz)
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Angesichts der zumindest unseren Messungen zufolge geringeren Leistung pro Takt (IPC, Instructions per Cycle) muss die Frequenz des Core i9-7900X über der des Core i7-6950X liegen, um diesen zu überholen. Das gelingt unter anderem durch einen höheren Basistakt und einen höheren Turbo auf allen Kernen, ergänzt von Speed Shift. Einer der Kritikpunkte an Intels HEDT-Plattformen der vergangenen Jahre war die geringere Singlethread-Leistung, zumindest in Relation mit dem jeweiligen Mainstream-Sockel und dessen Topmodell.

  • Asus Prime X299 Deluxe, Asus X99-AII, MSI X370 Xpower Gaming Titanium, 16 GByte DDR4, Geforce GTX 1080 Ti FE; Windows 10 x64
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  • Die Basin-Falls-Plattform umfasst SKL-X und KBL-X. (Bild: Intel)
  • Qualification Sample des Core i9-7900X (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle SKL-X unterstützen AVX-512. (Bild: Intel)
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  • Blockdiagramm des XCC-Dies mit 28 Kernen und Mesh-Interconnect (Bild: Intel)
  • Die-Shot des 28-kernigen XCC-Dies (Bild: Intel)
  • Einige Skylake-X takten dank Turbo v3 zwei Kerne auf 4,5 GHz. (Bild: Intel)
  • Der X299-Chipsatz bietet wenig Neues. (Bild: Intel)
  • Mit einer 28- oder 16-Lane-CPU wird der unterste PEG-Slot langsamer. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kühlerhalterung von LGA 2066 entspricht dem LGA 2011-3. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • SKL-X unterstützt vier Speicherkanäle. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Noctua NH-U14S reicht unter Volllast ohne OC gerade so. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Für Übertakter gibt es einen weiteren 4-Pol-Stromanschluss. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Einige Skylake-X takten dank Turbo v3 zwei Kerne auf 4,5 GHz. (Bild: Intel)

Ein Core i7-7700K schafft bis zu 4,4 GHz und ein Core i7-6950X nur 4 GHz auf einem Kern. Bei Skylake-X hat Intel daher den Turbo v3 erweitert: Der greift nun bei zwei Kernen und dank HT somit vier Threads und erreicht beim Core i9-7900X hohe 4,5 GHz. Dadurch ist der Chip schneller als ein Core i7-7700K und sogar flotter als der neue Core i7-7740X, denn der kann nur einen statt zwei Cores auf 4,5 GHz beschleunigen. Unter Windows 10 klappt der Turbo v3 mittlerweile automatisch, da der notwendige Treiber seit dem Anniversary Update integriert ist.

 Ein Mesh statt ein RingbusNeuer Chipsatz, alte Kühler 
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hardtech 11. Jul 2017

@gucky ist nicht geköpft, läuft nur undervoltet mit standardtakt. meinen ohren gehts...

Smartcom5 10. Jul 2017

Ist es aber, weil es verdächtig danach klingt, als wenn ein ziemlich beleidigter Fanboy...

Ach 30. Jun 2017

An den Intel Manycore Xeons und I7 der letzten Jahre erkennt man ja sehr gut, wie mit...

Dwalinn 30. Jun 2017

Ich will damit sagen das man nicht Überbezahlt sein kann wenn man von Spenden lebt da die...

Kaeptn Quasar 28. Jun 2017

Ich hatte Tränen in den Augen... :D


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