Core i9-13900K: Raptor Lake dinostark in erstem Benchmark

Intels nächster Desktop-Prozessor schlägt sich gut: Der Core i9-13900K alias Raptor Lake profitiert insbesondere von den verdoppelten E-Cores.

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Ein Raptor aus Jurassic World Evolution 2
Ein Raptor aus Jurassic World Evolution 2 (Bild: Frontier/Screenshot: Golem.de)

Nach einem nicht validen Resultat vor einigen Tagen ist mittlerweile ein valides Resultat eines Core i9-13900K alias Raptor Lake im Geekbench aufgetaucht: Der für Ende September oder Anfang Oktober 2022 erwartete Desktop-Prozessor erreicht einen Single-Core-Score von 2.147 Punkten und einen Multi-Core-Score von 23.982 Punkten, dabei lief er offenbar durchgehend mit 5,5 GHz und wurde mit DDR-6600 betrieben.

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Basierend auf bisherigen Informationen handelt es sich daher um Werte, die mit einer RAM-Übertaktung erzielt wurden, denn Intel spezifiziert nur DDR-5600 für Raptor Lake. Besagte 5,5 GHz auf einem Kern dürften wiederum langsamer sein als beim finalen Core i9-13900K. Wie hoch der Takt auf allen Kernen ausfällt, ist bisher unklar und hängt in der Praxis überdies stark vom gewählten Power-Limit ab.

Ungeachtet dessen sind gerade die 23.982 Punkte im Multi-Core-Test ein sehr hoher Wert, der beim Core i9-13900K durch den 8+16-Aufbau leicht zu erklären ist: Der Core i9-12900K (Test) hat acht Performance- und acht Efficiency-Kerne, beim Raptor-Lake-Topmodell verdoppelt Intel die E-Cores. Deren Architektur bleibt mit Gracemont dieselbe, allerdings mit mehr L2/L3-Cache zugunsten einer höheren Geschwindigkeit.

Auch die Gaming-Leistung steigt

Die P-Cores wiederum nutzen Raptor Cove statt Golden Cove, auch hier sind die Puffer größer und sorgen für ein bisschen mehr Leistung pro Takt. Für Spiele sind diese Kerne relevant, erste Gaming-Resultate eines Core i7-13700K (via harukaze5719) zeigen einen Vorsprung im einstelligen Prozentbereich verglichen zu einem Core i7-12700K.

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Raptor Lake passt in den Sockel LGA 1700, die Chips können nach einem Firmware-Update auf bisherigen Hauptplatinen betrieben werden. Neben DDR5 beherrscht der integrierter Speichercontroller auch DDR4, was günstigere Systeme möglich macht.

Intel hält am 27. und 28. September 2022 ein Innovation-Event ab, bei welchem der Hersteller die Raptor-Lake-Generation ankündigen dürfte. Wann es Tests der Chips gibt und wann diese im Handel erscheinen sollen, ist unbekannt. AMD soll bereits am 15. September 2022 vorlegen: An diesem Tag werden die Ryzen 7000 (Raphael) mit Zen-4-Architektur, DDR5- und PCIe-Gen5-Unterstützung für den Sockel AM5 erwartet.

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