Die aktuell beste Gaming-CPU

Wir testen Alder Lake auf einem Asus ROG Maximus Z690 Hero für DDR5 (Firmware v0702) und auf einem Asus ROG Strix Z690-A Gaming WiFi D4 für DDR4 (Firmware v0702), für Rocket Lake kam ein Asus ROG Maximus XIII Hero (Z590, Firmware v1007) zum Einsatz. Für die Ryzen-CPUs wiederum haben wir ein Asus Crosshair VIII Hero WiFi (X570, Firmware v3801) verwendet.

Jegliche Spiele sowie Windows 10 v21H2 und Windows 11 v21H2 (VBS an, HVCI aus) liegen auf einer Crucial P5 Plus, einer der schnellsten derzeit verfügbaren PCIe-Gen4-NVMe-SSDs. Als Grafikkarte nutzen wir eine Geforce RTX 3080 Ti (Test) samt rBAR von Nvidia, als Netzteil kommt ein Seasonic Prime TX mit 1.000 Watt zum Einsatz. Wir verwenden CapFrameX, um Framerate/Frametimes zu messen.

Getestete Spiele

  • Anno 1800 (Anno Engine)
  • Civilization 6 (Firaxis Engine)
  • Counter Strike Global Offensive (Source Engine)
  • Crysis Remastered (Cry Engine 1337)
  • Flight Simulator (Asobo Engine)
  • Kingdom Come Deliverance (Cry Engine)
  • Planet Zoo (Cobra Engine)
  • Red Dead Redemption 2 (RAGE)
  • Total War Troy (TWW2 Engine)

Intel hatte vorab - wenngleich mit einer veralteten Version von Windows 11, die AMDs Ryzen benachteiligte - damit geworben, dass Alder Lake der weltbeste Gaming-Prozessor sein soll. Der Hersteller sollte Recht behalten: Der Core i9-12900K schlägt den Ryzen 9 5950X mit einem Vorsprung von 12 (DDR4) bis 17 Prozent (DDR5), wobei der schnellere Speicher primär die Leistung in Planet Zoo (+9%) und vor allem in Total War Troy signifikant (+34%) steigert.

  • Asus Z690, Asus Z590, Asus X570, Geforce RTX 3080 Ti, 32 GByte DDR4-3200-CL14/DDR5-4800-CL36, Windows 10 v21H2, *Windows 11 v21H2 (Bild: Golem.de)
  • Asus Z690, Asus Z590, Asus X570, Geforce RTX 3080 Ti, 32 GByte DDR4-3200-CL14/DDR5-4800-CL36, Windows 10 v21H2, *Windows 11 v21H2 (Bild: Golem.de)
  • Asus Z690, Asus Z590, Asus X570, Geforce RTX 3080 Ti, 32 GByte DDR4-3200-CL14/DDR5-4800-CL36, Windows 10 v21H2, *Windows 11 v21H2 (Bild: Golem.de)
  • Asus Z690, Asus Z590, Asus X570, Geforce RTX 3080 Ti, 32 GByte DDR4-3200-CL14/DDR5-4800-CL36, Windows 10 v21H2, *Windows 11 v21H2 (Bild: Golem.de)
  • Asus Z690, Asus Z590, Asus X570, Geforce RTX 3080 Ti, 32 GByte DDR4-3200-CL14/DDR5-4800-CL36, Windows 10 v21H2, *Windows 11 v21H2 (Bild: Golem.de)
  • Asus Z690, Asus Z590, Asus X570, Geforce RTX 3080 Ti, 32 GByte DDR4-3200-CL14/DDR5-4800-CL36, Windows 10 v21H2, *Windows 11 v21H2 (Bild: Golem.de)
  • Asus Z690, Asus Z590, Asus X570, Geforce RTX 3080 Ti, 32 GByte DDR4-3200-CL14/DDR5-4800-CL36, Windows 10 v21H2, *Windows 11 v21H2 (Bild: Golem.de)
  • Asus Z690, Asus Z590, Asus X570, Geforce RTX 3080 Ti, 32 GByte DDR4-3200-CL14/DDR5-4800-CL36, Windows 10 v21H2, *Windows 11 v21H2 (Bild: Golem.de)
  • Asus Z690, Asus Z590, Asus X570, Geforce RTX 3080 Ti, 32 GByte DDR4-3200-CL14/DDR5-4800-CL36, Windows 10 v21H2, *Windows 11 v21H2 (Bild: Golem.de)
Asus Z690, Asus Z590, Asus X570, Geforce RTX 3080 Ti, 32 GByte DDR4-3200-CL14/DDR5-4800-CL36, Windows 10 v21H2, *Windows 11 v21H2 (Bild: Golem.de)

Spannend ist in diesem Kontext der Vergleich mit dem Core i9-11900K, denn dem Rocket-Lake-Chip gelingt es teilweise, den Core i9-12900K knapp zu schlagen oder gleichzuziehen. Hintergrund dürfte das Cache-Subsystem sein, denn größere Puffer gehen oft mit höheren Latenzen einher, auf die Spiele negativ reagieren. Intels eigene Werte bestätigen unsere Resultate, sprich Alder Lake stellt manchmal einen Rückschritt dar.

Kleine Kerne besser aktiv lassen

Eine der oft gestellten Fragen der vergangenen Wochen war, ob für Spiele die Little-Cores nicht am besten im BIOS abgeschaltet werden sollten. Wir können das mittlerweile klar verneinen, denn die Mehrheit der von uns getesteten Titel läuft mit den E-Kernen runder. Hier und da gibt es Vorteile, wenn rein die P-Cores aktiv sind, dafür profitieren mehrere Spiele mit rund 10 Prozent und Total War Troy mit 20 Prozent.

Ob Windows 10 oder Windows 11 genutzt wird, ist anders als bei den Anwendungen nahezu egal. Zwar gibt es in Civilization 6 und in CSGO messbare, aber nicht spürbare Unterschiede. Schwerwiegender finden wir, dass Anno 1800 unter Windows 10 auf unserem Testsystem durchweg abstürzt - eine Lösung ließ sich nicht finden. Prinzipiell kann Alder Lake aufgrund der Hybrid-Architektur bei Titeln mit Denuvo-DRM den Start verhindern, Intel will aber mit Patches nachhelfen. Eine Liste der betroffenen Spiele und eine Anleitung für den Legacy Game Compatibility Mode finden sich bei Intel, dieser deaktiviert temporär die E-Cores.

Bei all der Performance, die Alder Lake liefert - wie sieht es denn bei der Leistungsaufnahme aus? Die 241 Watt sind schließlich nur das obere Limit, die längst nicht alle Spiele oder Apps ausreizen, wie Bildraten beim Gaming mit 125-Watt-Power-Target bereits implizieren.

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ms (Golem.de) 17. Nov 2021

Ist typisch für Apple die Kühlung auf 100C einzustellen, damit eben vorher viel...

superdachs 08. Nov 2021

Und das ist ein Trugschluss. Parallelisierung geht IMMER auch mit einem enormen Overhead...

thrust26 07. Nov 2021

OK, U-Bahn ginge mobil evtl. (ist aber oft zu voll) Was ist mit der Bahn? Da kann ich...

ms (Golem.de) 06. Nov 2021

Bisher hat Intel keine solchen Pläne.



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