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Intel wird von AMD eingeholt

Wir testen den Core i9-10980XE auf einem Asus Prime X299 Deluxe (Firmware v2002), die bisherigen Threadripper auf einem Asus Zenith Extreme (X399, Firmware v2001) und den Ryzen 9 3950X auf einem Asus Crosshair VIII Hero (X570, Firmware v1105). Wir verwenden 32 GByte DDR4-Speicher von G.Skill, das Bild liefert eine Geforce RTX 2080 Super Founder's Edition. Unser Windows 10 v1909 mit besserer Nutzung favorisierter Kerne liegt auf einer WD Black SN750, unser Ubuntu-Linux 19.10 auf einer Samsung 970 Evo Plus.

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Einen 9980XE hatten wir nicht zur Verfügung, daher können wir den 10980XE nur gegen den zwei Jahre alten 7980XE vergleichen - mit ernüchterndem Resultat: Unterm Strich sehen wir einen Vorsprung von knapp 10 Prozent, im besten Fall sind es fast 20 Prozent. Der 10980XE rechnet vor allem dann zügiger, wenn flotter Speicher gefragt ist und der Boost auf vier Kernen greift. Wenn wie in Blender primär die Cores unter Volllast stehen, dann bremst das 165-Watt-Power-Limit, denn das gilt für den 10980XE und den 7980XE gleichermaßen.

Die bisherigen Threadripper von AMD sind selten eine wirkliche Konkurrenz, da der 24-kernige 2970WX und der 32-kernige 2990WX unter Windows 10 vom schlechten Scheduler ausgebremst werden. Der kommt bis heute nicht mit den vier NUMA-Nodes dieser Threadripper-CPU zurecht, weshalb sie teils langsamer sind als der 16-kernige Threadripper 1950X. Ganz anders beim Ryzen 9 3950X, denn dessen 16 Kerne erkennt Windows 10 als einen NUMA-Node, zudem taktet er höher und nutzt die stark verbesserte Zen-2-Architektur.

  • RTX 2080 Super, 32 GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1909, GF 441.20 (Bild: Golem.de)
  • RTX 2080 Super, 32 GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1909, GF 441.20 (Bild: Golem.de)
  • RTX 2080 Super, 32 GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1909, GF 441.20 (Bild: Golem.de)
  • RTX 2080 Super, 32 GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1909, GF 441.20 (Bild: Golem.de)
  • RTX 2080 Super, 32 GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1909, GF 441.20 (Bild: Golem.de)
  • RTX 2080 Super, 32 GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1909, GF 441.20 (Bild: Golem.de)
  • RTX 2080 Super, 32 GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1909, GF 441.20 (Bild: Golem.de)
  • RTX 2080 Super, 32 GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1909, GF 441.20 (Bild: Golem.de)
  • RTX 2080 Super, 32 GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1909, GF 441.20 (Bild: Golem.de)
  • RTX 2080 Super, 32 GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1909, GF 441.20 (Bild: Golem.de)
  • RTX 2080 Super, 32 GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1909, GF 441.20 (Bild: Golem.de)
  • RTX 2080 Super, 32 GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1909, GF 441.20 (Bild: Golem.de)
  • RTX 2080 Super, 32 GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1909, GF 441.20 (Bild: Golem.de)
  • Qualification Sample des Core i9-10980XE (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
RTX 2080 Super, 32 GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1909, GF 441.20 (Bild: Golem.de)

Unsere Messwerte zeigen, dass der 10980XE den günstigeren 3950X im Mittel gerade so schlägt, aber: Nehmen wir jegliche Adobe-Software und den y-Cruncher mit AVX-512 aus der Gleichung, dann liegt der 3950X vorne. Der Ryzen überholt den alten 16-kernigen Threadripper 1950X trotz gleicher Kernzahl mit 31 Prozent deutlich, nur selten kann dieser von seinem Quadchannel-Speicherinterface profitieren. Allerdings gibt es Benchmarks wie AV1- und H.265-Encoding, wo sich die Technik des 3950X extrem auswirkt.

Die eingangs erwähnte INT8-Beschleunigung vermarktet Intel als DL Boost, denn bei Deep Learning reicht beim Anwenden eines bereits trainierten Netzes eine niedrige Präzision meist aus. Dieses Inferencing übernehmen die VNNI (Vector Neural Network Instructions), genauer vier neue Instruktionen für AVX-512. Unter Windows 10 lässt sich das mit AIXPRT recht einfach testen, denn um den Open Image Denoiser mit der Moana-Island-Scene zum Entrauschen nach dem Raytracing-Durchgang zu verwenden, braucht es viel Arbeitsspeicher. Bei AIDA64 gibt es mit Photo Worxx einen Benchmark für VNNI, der skaliert jedoch marginal, weil kaum mit INT8 gerechnet wird.

Bei der Leistungsaufnahme des Core i9-10980XE erhalten wir die erwarteten Resultate: Weil das Power-Limit wie beim 7980XE bei 165 Watt liegt und das gleiche System zum Einsatz kommt, messen wir im Leerlauf und unter Last die nahezu identischen Werte. Mit rund 250 Watt in Blender ist der 10980XE-Rechner alles andere als sparsam, das System mit dem 3950X benötigt fast 50 Watt weniger bei höherer Geschwindigkeit.

Kommen wir zum Resümee.

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 Core i9-10980XE im Test: Intel rettet sich über den PreisVerfügbarkeit und Fazit 
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Harry_Hurtig 08. Dez 2019

"Vor ein paar Jahren undenkbar, heute Realität: Intels neues 18-kerniges Topmodell für...

Fakula 02. Dez 2019

Ich würd dennoch zu AMD greifen. Einfach weil hier, sollte ne neue CPU fällig werden, der...

Achranon 02. Dez 2019

Nun Spielebenchmarks lässt man meist in 1080p laufen weil nur hier die CPU gestresst...

lenox 27. Nov 2019

was für eine "schlechte Preispolitik" ? die waren Marktführer und so haben sie auch die...

Bosancero 27. Nov 2019

Fast jedes Jahr die gleiche CPU, paar MHz mehr und Preis immer weiter nach oben...


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