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10900K & 10600K: Verfügbarkeit und Fazit

Intel verkauft den Core i9-10900K für rund 550 Euro, der Core i5-10600K soll für etwa 300 Euro verfügbar sein. Aufgrund der 14-nm-Knappheit gilt es jedoch abzuwarten, in welchen Stückzahlen es die Chips am Ende in den Handel schaffen und wie sich die Preise - nach oben oder nach unten - entwickeln werden.

Fazit

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Es ist beeindruckend, was Intel bei Comet Lake S aus der 14-nm-Technik und der Skylake-Architektur herausgeholt hat: Ausgehend vom Core i7-6700K (Test) von 2015 stieg die Anzahl der CPU-Kerne von vier auf zehn und der Takt von 4,2 GHz auf 5,3 GHz. Im gleichen Zeitraum hat AMD jedoch die Bulldozer-Technik samt 28-nm-Verfahren hinter sich gelassen und die Zen1/Zen2-Architektur mit 14 nm sowie 7 nm entwickelt, aktuell sind die Ryzen 3000.

Und gegen die sind der Core i9-10900K und der Core i5-10600K zumindest vom Preis her mäßig bis schlecht aufgestellt: Liegt der Fokus rein auf Gaming, ist Intel uneinholbar. Sobald aber Anwendungen eine Rolle spielen, vor allem Multithreading, verlieren die beiden Comet-Lake-Chips. Der Core i9-10900K rechnet langsamer als der 100 Euro günstigere Ryzen 9 3900X und der Core i5-10600K verliert durchweg gegen den gleich teuren Ryzen 7 3700X.

Wer einen Core i9-10900K nutzt, sollte beim ersten Start unbedingt ins Mainboard-UEFI schauen: Bei fast allen Z490-Platinen wird Intels (nicht bindende) Empfehlung von 125 Watt ignoriert. Der Zehnkerner wird so zwar bis zu 20 Prozent schneller, benötigt aber unter Rendering-Last mal eben 250 Watt rein für die CPU-Kerne! Zwar sind die Boards dafür ausgelegt, die Kühlung jedoch nicht zwingend. Beim Asus ROG Maximus XII Hero WiFi können wir beim Boot-Vorgang per F1 und F3 auswählen, ob wir Intels Vorgaben oder entfesselte Power-Limits nutzen wollen. Gigabytes Z490 Aorus Master und MSIs Z490 Ace legen ohne manuelles Eingreifen direkt Volldampf an.

Hinzu kommt, dass die Sockel-AM4-Plattform aufgrund von PCIe Gen4 und vier zusätzlichen Lanes aus dem Prozessor moderner aufgestellt ist. Ältere Platinen mit X470- und B450-Chip sind zudem von einem Ryzen 1000/2000 aufrüstbar auf einen Ryzen 4000 (Vermeer). Die neue Fassung LGA 1200 bei Intel mit ihren Z490- und B460-Chips nimmt nur die Comet-Lake- und die künftige Rocket-Lake-Generation mit 14 nm sowie besserer Cove-Microarchitektur auf.

Je nach Mainboard kann aber PCIe Gen4 nicht oder nur teilweise genutzt werden, da die 500er-Chipsätze mit einem x8- statt einem x4-Link doppelt so breit angebunden sind. Unter diesem Aspekt ist das Aufrüsten einer aktuellen LGA-1200-Platine mit Rocket Lake alias 11th Gen wenig sinnvoll. Wer nicht rein auf Gaming fokussiert ist, dem raten wir bei einem Neukauf daher zu einer aktuellen AMD-Plattform.

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Achranon 25. Mai 2020 / Themenstart

Diese angeblich "produktiven" Einsatzgebiete scheinen weitgehend auf das Starten des...

wurstdings 25. Mai 2020 / Themenstart

Muss überhaupt nicht, es ist nur ein sehr komplexes Problem und multithreaded Code in...

yumiko 22. Mai 2020 / Themenstart

"I'm afraid the "Rocket" in Rocket Lake only refers to the boot temperatures, not the...

yumiko 22. Mai 2020 / Themenstart

Das ich dies noch erleben durfte *sniff* :D

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