AMDs 3900X bleibt schneller

Wir testen alle Ryzen-CPUs auf einem Asus Crosshair VIII Hero WiFi (X570, Firmware v1302), die Intel-Modelle auf einem Gigabyte Z490 Aorus Master (Firmware vM4) und auf einem Asus Maximus XI Hero (Z390, Firmware v1502). Die Prozessoren laufen mit 32 GByte DDR4-Speicher nach den jeweiligen AMD/Intel-Spezifikation, als Netzteil kommt ein Seasonic Prime TX mit 1000 Watt zum Einsatz. Alle Anwendungen und Spiele sowie Windows 10 v1909 sind auf einer Corsair Force MP600 mit PCIe Gen4 installiert.

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Beginnen wir mit dem Core i9-10900K: Der setzt sich dank zehn Kernen und etwas höherem Takt durchschnittlich 12 Prozent vom Core i9-9900K ab. In Spielen sind es gerade einmal 6 Prozent, bei Multithreading-Anwendungen hingegen immerhin 23 Prozent. Der entfesselte Decacore ohne einschränkende Power-Limits legt bei Last auf allen Kernen weitere 11 Prozent oben drauf, im besten Fall bis zu 20 Prozent. In Games ist der Core i9-10900K schneller als AMDs günstigerer Ryzen 9 3900X und in Anwendungen dann, wenn Takt statt Kerne ausschlaggebend sind - egal ob mit 125 Watt oder mit über 250 Watt. Im Mittel sehen wir den 3900X vorne.

Der Core i5-10600K hat verglichen zum Core i5-9600K leichtes Spiel, da er auf zwölf statt sechs Threads zurückgreifen kann und zudem höhere Frequenzen aufweist. Im Durchschnitt reicht es für einen Abstand von 19 Prozent, wobei wir 14 Prozent in Spielen und gleich 29 Prozent in Multithreading-Anwendungen messen. Der Core i5-10600K rechnet in Games überdies schneller als alle Ryzen-3000-CPUs, wenngleich der 3800X und der 3900X bei den wichtigen Frametimes noch mithalten können.

  • X570, Z490, Z390, Z270, RTX 2080 Ti, 32GB, Win10 v1909 (Bild: Golem.de)
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  • Retail-Boxen der 10th Gen (Bild: Intel)
  • Core i9-10900K im Sockel LGA 1200 (Bild: Golem.de)
  • Die-Shot eines Comet Lake S mit 10C (Bild: Intel)
  • Das Die wird abgeflacht, der Heatspreader etwas dicker. (Bild: Intel)
  • Ein EWMA beeinflusst TAU und PL2. (Bild: Intel)
  • Viele Mainboards ignorieren Intels Empfehlungen. (Bild: Golem.de)
  • Asus lässt Nutzer beim ersten Boot-Vorgang wählen, Gigabyte und MSI setzen die Power-Limits direkt außer Kraft. (Bild: Golem.de)
X570, Z490, Z390, Z270, RTX 2080 Ti, 32GB, Win10 v1909 (Bild: Golem.de)
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X570, Z490, Z390, Z270, RTX 2080 Ti, 32GB, Win10 v1909 (Bild: Golem.de)

In Anwendungen ist der Core i5-10600K quasi so flott wie ein Ryzen 5 3600X, der mit rund 200 Euro allerdings signifikant weniger kostet. Der preisliche Gegner, der Ryzen 7 3700X, weist eine deutlich höhere Anwendungsleistung auf als der Intel-Chip, zumindest wenn viele Kerne gefragt sind. Hinzu kommt, dass der Ryzen 7 3700X auch noch sparsamer agiert und im Zweifel mit einer günstigeren oder leiseren Kühlung betrieben werden kann.

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Wir haben für unsere Tests einen Noctua NH-D15S mit Doppelbelüftung verwendet und damit eine der stärksten Lösungen am Markt. Der Core i5-10600K benötigt unter Blender-Last etwa 110 bis 115 Watt Package Power, reizt also sein PL1 oder gar PL2 nicht aus. Wir erreichen nach 20 Minuten mit Blender nur 55 Grad, der verlötete Heatspreader und das dünne Die zeigen also Wirkung. Der Core i9-10900K mit 125 Watt PL1 liegt mit 61 Grad etwas darüber, mit dauerhaft 250 Watt landen wir allerdings bei 85 Grad.

Aus Effizienzsicht sind der Core i5-10600K und der Core i9-10900K schlechter aufgestellt als ihre AMD-Pendants, obgleich diese ihre nominellen 65 Watt respektive 125 Watt überschreiten dürften - und das auch machen. Der Ryzen 7 3700X erreicht eine Package Power von 88 Watt, der Ryzen 9 3900X die vollen 142 Watt.

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 PL1, PL2, TAU, EWMA erklärt10900K & 10600K: Verfügbarkeit und Fazit 
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Achranon 25. Mai 2020

Diese angeblich "produktiven" Einsatzgebiete scheinen weitgehend auf das Starten des...

wurstdings 25. Mai 2020

Muss überhaupt nicht, es ist nur ein sehr komplexes Problem und multithreaded Code in...

yumiko 22. Mai 2020

"I'm afraid the "Rocket" in Rocket Lake only refers to the boot temperatures, not the...



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