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Unter Linux läuft (fast) alles

Wie schon bei Kaby Lake ist Coffee Lake keine große Umwälzung der Skylake-Architektur, weshalb der Core i7-8700K mit einem aktuellen Linux problemlos genutzt werden kann. So wird die CPU etwa direkt vom Linux-Kernel 4.10 in Ubuntu 17.04 fehlerfrei erkannt und richtig ausgewiesen.

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Board und CPU können direkt verwendet werden, damit skaliert die CPU-Frequenz auch wie erwartet. Bei Anwendungen mit vielen Threads taktet der Coffee-Lake-Prozessor fast immer um 4,3 GHz und hält den Takt fast konstant. Der Maximaltakt von 4,7 GHz bei Singlethread-Belastung kann dagegen meist nur sehr kurz gehalten werden, die Frequenz liegt hier meist im Bereich von 4,6 GHz oder etwas darunter.

Die iGPU braucht Kernel 4.13

Für die integrierte Grafikeinheit von Coffee Lake müssen die Linux-Entwickler zwar ebenso wie bei der CPU nicht viel Neues umsetzen, da diese auf der Grafik von Kaby Lake basiert. Trotzdem funktioniert die integrierte GPU von Coffee Lake erst ab Linux 4.13. Diese Kernel-Version wird in den kommenden Linux-Distributionen Fedora 27 sowie Ubuntu 17.10 genutzt, die beide in wenigen Wochen final erscheinen. Für einfache grafische Arbeiten reicht allerdings auch die Sofware-Emulation von Llvmpipe.

Core i7-7820X (8C/16T)Core i7-6900K (8C/16T)R7 1800X (8C/16T)Core i7-7800X (6C/12T)R5 1600X (6C/12T)Core i7-8700K (6C/12T)
Blender 2.78c (BMW27)244 sec277 sec264 sec334 sec346 sec322 sec
x265 (4K-UHD, 10 Bit)297 sec377 sec375 sec406 sec490 sec389 sec
GCC 6.3 (Qt5)312 sec375 sec373 sec399 sec441 sec366 sec
Anwendungsleistung @ 3,6 GHz unter Linux Ubuntu 17.04

In unseren Benchmarks liegt der Sechskerner Core i7-8700K unter Linux wie unter Windows auch teils im Bereich des Ryzen 7 1800X mit acht Kernen. Das gilt für das Rendern mit Blender und das Kompilieren von Qt5. Das liegt wohl vor allem am wesentlich höheren erreichbaren Takt. Beim Encoding mit x265 liegt die Intel-CPU zudem deutlich vor der Konkurrenz von AMD, was zusätzlich zum Takt vor allem auf die AVX2-Optimierungen zurückzuführen sein dürfte.

Selbst bei gleichem Takt von 3,6 GHz reicht der neue Sechskerner von Intel beim Encoding und Kompilieren an den Achtkerner von AMD heran. Interessant ist, wie schon beim Sechskerner Core i7-7800X, dass dies nicht für den Blender-Benchmark gilt. Hier liegt die IPC eher im Bereich der Sechskerner von AMD und Intel. Außerdem ist die Leistung pro Takt der Coffee-Lake-CPU im Vergleich zum Core i7-7800X etwas höher.

Weiter zum Resümee.

 5 GHz mit Luft kein ProblemVerfügbarkeit und Fazit 
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ectoerwin 05. Dez 2017

Gibt's schon irgendwo Info bzgl der Verfügbarkeit? Hab vor über einem Monat vorbestellt...

quineloe 10. Okt 2017

Ja, ich meine reale Fahrzeuge, die real in den Höfen von Gebrauchtwagenhändlern stehen.

Der Held vom... 10. Okt 2017

Jepp, bei einem Kauf aus China räumen einige größere Händler, die regelmäßig den...

GaliMali 09. Okt 2017

Ist eigentlich der Ryzen nun auch Android-Studio-Tauglich (für den Emulator) oder bleibt...

Markus08 09. Okt 2017

Ich glaube es gibt genug die AMD Systeme kaufen. Ich hab zwar auch einen i5 7600k zu...


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