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Alter Sockel neu verschaltet

Während des Web-Briefings sagte Intel, dass die 8th Gen nur mit Platinen mit dem neuen Z370-Chipsatz laufen würde. Auf Nachfrage erklärte der Hersteller, dass dies der geänderten Spannungsversorgung zuzuschreiben sei, weitere Details blieb Intel aber schuldig. Da allerdings mittlerweile das Datenblatt zu Coffee Lake online verfügbar ist (PDF), ist der Hintergrund klar.

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Mechanisch entspricht der Sockel LGA 1151 auf einem Z370-Board einem Sockel LGA 1151 auf einer Z170- oder Z270-Platine. Die Anzahl der Pins bleibt gleich, selbst die Kerben an den Außenkanten zur Aufnahme der Nasen am Prozessor sind identisch. Ein Kaby Lake startet aber nicht in einem Z370- und ein Coffee Lake nicht in einem Z270-Board, denn: Intel hat die Verschaltung der Pins geändert, die CPUs und die Sockel sind offiziell elektrisch inkompatibel.

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  • 8th Gen alias Coffee Lake (Bild: Intel)
  • Blockdiagramm eines Z370-Systems (Bild: Intel)
  • Die-Shot von Coffee Lake (Bild: Intel)
  • Pin-Verschaltung des neuen Sockel LGA 1151 (Bild: Intel/Montage: Golem.de)
  • Pin-Verschaltung des bisherigen Sockel LGA 1151 (Bild: Intel/Montage: Golem.de)
  • Coffee Lake setzt Z370-Boards voraus. (Bild: Intel)
  • QS eines Core i7-8700K (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Pin-Verschaltung des neuen Sockel LGA 1151 (Bild: Intel/Montage: Golem.de)

Verglichen mit dem Sockel LGA 1151 für die 6th Gen und die 7th Gen (siehe Datenblatt, PDF) steigt bei Coffee Lake die Anzahl der spannungsführenden Pins (VCC) von 128 auf 146 und die Massekontakte (VSS) von 377 auf 391. Intel verwendet dafür bewusst reservierte Pins (RSVD), die zuvor keine entsprechende Verschaltung aufwiesen. Die zulässige Stromstärke steigt von 100 auf 138 Ampere.

Tatsächlich konnte der Sockel 1151 bisher schon locker 300 Watt liefern, allerdings zulasten der einzelnen Pins. Mit Coffee Lake und sechs Kernen steigt die reale Leistungsaufnahme bei korrekter Implementierung des 95-Watt-Limits nicht an. Allerdings legen die Mainboard-Hersteller auch bei dieser Generation per Default-Einstellung den Single-Core-Turbo auf allen Kernen an, betreiben also von Haus aus Overclocking. Bei einem Core i7-8700K bedeutet das 4,7 statt 4,3 GHz auf sechs Cores - was wir wie üblich abschalten.

Acht Kerne für LGA 1151 v2

Viel wichtiger ist der Blick in die Zukunft: Offenbar plant Intel noch in der Coffee-Lake-Generation einen Achtkerner für den Sockel 1151 und nicht erst mit Ice Lake mit der 10+-Fertigungstechnik. Mit dieser Information im Hinterkopf ergibt die neu verschaltete Fassung auch Sinn - nur leider kommuniziert Intel das nicht offen. Es wäre jedoch transparenter für Käufer.

Die haben bei Coffee Lake übrigens bis Anfang 2018 keine andere Wahl, als ein Z370-Mainboard zu kaufen, denn günstigere Chipsätze und simplere Platinen wird es in diesem Jahr nicht geben. Technisch ist der Z370 identisch zum Z270, er weist also 24 PCIe-Gen3-Lanes, aber kein natives USB 3.1 Gen2 auf.

Für unseren Test haben wir ein Asus- und ein Gigabyte-Brett verwendet.

 Core i7-8700K und Core i5-8400 im Test: Ein Sechser von IntelRyzen wird meist überholt 
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ectoerwin 05. Dez 2017

Gibt's schon irgendwo Info bzgl der Verfügbarkeit? Hab vor über einem Monat vorbestellt...

quineloe 10. Okt 2017

Ja, ich meine reale Fahrzeuge, die real in den Höfen von Gebrauchtwagenhändlern stehen.

Der Held vom... 10. Okt 2017

Jepp, bei einem Kauf aus China räumen einige größere Händler, die regelmäßig den...

GaliMali 09. Okt 2017

Ist eigentlich der Ryzen nun auch Android-Studio-Tauglich (für den Emulator) oder bleibt...

Markus08 09. Okt 2017

Ich glaube es gibt genug die AMD Systeme kaufen. Ich hab zwar auch einen i5 7600k zu...


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