Core i7-8700K Ultra Edition: Overclocking-CPU mit Silber-IHS und Flüssigmetall

900 Euro für garantierte 5,2 GHz und die gewissen Extras: Der Overclocker Roman 'der8auer' Hartung verkauft übertaktete Core i7-8700K mit graviertem und geschliffenem Deckel aus Silber, der Kontakt zum Prozessor erfolgt durch Flüssigmetall.

Artikel veröffentlicht am ,
Heatspreader aus Silber für die Ultra Edition
Heatspreader aus Silber für die Ultra Edition (Bild: Caseking)

Mittelklasse-Tuning erfreut sich nicht nur bei PS-Junkies großer Beliebtheit, auch bei Prozessoren ist dieser Trend längst angekommen. Auf die Spitze treibt es Roman 'der8auer' Hartung, einer der besten Overclocker der vergangenen Jahre: Er vertreibt beim Hardware-Händler Caseking einen Core i7-8700K als Ultra Edition, der mit dem Ursprungsprodukt kaum noch etwas zu tun hat.

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Laut Intels Spezifikationen läuft der Chip mit 3,7 GHz Basistakt und 4,3 GHz Boost auf allen Kernen sowie 4,7 GHz auf einem Core. Die Ultra Edition dagegen wird mit 5,2 GHz betrieben - was ohne Modifizierungen kaum funktioniert, da der Prozessor überhitzt. Hartung hat die CPU daher geköpft, so wird im Overclocking-Jargon das Entfernen des schützenden Metalldeckels (Integrated Heatspreader, IHS) des Prozessors genannt. Darunter befindet sich Wärmeleitpaste, die durchschnittliche Eigenschaften aufweist.

Statt der Silikonpaste setzt Hartung auf Flüssigmetall, genauer die Conductonaut-Wärmeleitpaste von Thermal Grizzly. Sie soll die Temperatur des Chips um 10 bis 20 Kelvin verringern. Obendrein tauscht er den kupfernen und vernickelten IHS gegen einen, der zu über 99 Prozent aus Silber besteht und plan geschliffen ist. Das soll durch den höheren Wärmeleitkoeffizient weitere 8 bis 12 Kelvin bringen, die 'der8auer'-Laser-Gravur auf dem Heatspreader hingegen ist pure Optik.

Zwei Jahre Garantie

Alle Core i7-8700K Ultra Edition werden mit maximal 1,4 Volt bei 5,2 GHz betrieben und durchlaufen einen einstündigen Prime95-Stabilitätstest. Da durch die Übertaktung die Garantie seitens Intel verfällt, gibt Caseking zwei Jahre. Der Preis für den Prozessor beträgt 900 Euro - ohne Tuning kostet er knapp 400 Euro. Allerdings kann Intel auf absehbare Zeit keine Coffee-Lake-Chips liefern, weshalb die Core i7-8700K Ultra Edition nur vorbestellbar ist.

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Wer es günstiger mag, der kann zur Pro Edition für 800 Euro mit geschliffenem Heatspeader oder zur Advanced Edition für 730 Euro greifen. Beide sind geköpft und mit Flüssigmetallpaste versehen und laufen mit 5,2 GHz. Wir erreichten im Test des Core i7-8700K einen Takt von 5 GHz - allerdings mit hohen Temperaturen und im Dauerbetrieb wahrscheinlich nicht stabil.

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frostbitten king 24. Okt 2017

Whut wo. Auf geizhals.at gibt's genau einen Händler der die 8700k hat und da kostet das...

Grimeton 11. Okt 2017

Ja klar. In Deutschland sowieso. Das besteht nämlich aus 80 Millionen Fußballexperten...

Dwalinn 11. Okt 2017

Weil sich Preis/Leistung immer noch auf eine bestimmte Anwendung beziehen kann. Aufgrund...

ArcherV 11. Okt 2017

Doch, natürlich sieht man den Unterschied.

Siew 11. Okt 2017

zu 2.: ohne ihs würde der prozessor nicht im sockel halten, da die klammern seitlich am...



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