Core i7-7700K: Intel schickt Kaby Lake in Rente

Ihre Architektur bildet bis heute die Basis fast aller Desktop-Prozessoren von Intel: Die Kaby-Lake-S-Chips werden eingestellt, vom Topmodell Core i7-7700K über die günstigen Pentium bis hinab zu den billigen Celeron.

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Intels Core i7-7700K
Intels Core i7-7700K (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Das Ende naht: Intel hat per Product Change Notification (PDF) mitgeteilt, dass die Kaby-Lake-S-Prozessoren für Desktop-Systeme ihren EoL-Status (End of Life) erreicht haben. Partner können die Chips noch bis April 2020 bestellen, die letzte Lieferung erfolgt im Oktober 2020. Die Technik von Kaby Lake ist bis heute aktuell, selbst ein achtkerniger Core i9-9900K (Test) hat noch die gleichen CPU-Kerne und eine identische Grafikeinheit.

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Intel hatte die Kaby-Lake-U-Generation im Sommer 2016 für Mini-PCs und Ultrabooks eingeführt, die Desktop-Ableger folgten im Januar 2017: Das Topmodell Core i7-7700K (Test) wies verglichen mit dem Vorgänger Core i7-6700K dank besseren 14-nm-Verfahrens etwas mehr Takt auf, hatte schnelleres Speed Shift und unterstützte mit DDR4-2400 statt DDR4-2133 auch flotteren Arbeitsspeicher. Der 14+ genannte Node ist als 14++-optimierte Variante noch immer extrem wichtig für Intel, denn Desktop-Chips mit 10 nm sind nach derzeitigem Stand frühesten 2021 zu erwarten.

Wenngleich es für die Nutzer eines Core i7-7700K kaum relevant war, die Grafikeinheit mit Gen9.5-Architektur beschleunigte erstmals den H.265-Codec (HEVC Main10) in Hardware und war kompatibel zu HDCP 2.2 sowie Microsofts Play Ready SL3000. Daher konnten anfangs unter Windows 10 nur Kaby-Lake-Systeme bei Netflix die 4K-Inhalte mit High Dynamic Range (HDR) darstellen, mittlerweile klappt das auch mit AMD- und Nvidia-Grafikkarten. Die Gen9.5 ist im Desktop-Segment weiter präsent, im Ultrabook-Bereich hat Intel sie nach jahrelanger Verzögerung durch die Gen11 bei Ice Lake U/Y abgelöst. Schon 2020 soll aber Tiger Lake mit Gen12 alias Xe-Architektur folgen.

Auf den Core i7-7700K folgte der Core i7-8700K mit sechs Kernen, dann der Core i9-9900K mit acht Kernen. Für Anfang 2020 plant Intel ein zehnkerniges Modell für einen neuen LGA-Sockel, intern wird diese Generation als Comet Lake S bezeichnet.

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