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Die CPU ist ein wenig, die iGPU viel schneller

Die sehr hohe Geschwindigkeit des Core i7-4790K erreichte Intel durch zusätzliche Leistungskondensatoren unter dem Chip und eine Taktrate von bis zu 4,4 GHz. Wer nun aufgrund der 14- statt 22-nm-FinFET-Herstellung des Core i7-6700K eine gestiegene Frequenz erwartet, liegt falsch.

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Im Gegenteil: Der Basistakt beider Chips liegt bei 4 GHz. Während der 4790K bei Last auf einem oder zwei Kernen 4,4 GHz anlegt, stagniert die Frequenz des 6700K bei 4 GHz. Höchstens selten sahen wir 4,1 GHz oder gar 4,2 GHz. Werden drei oder mehr Kerne belastet, läuft der 4790K mit 4,2 oder 4,3 statt 4 GHz - der 6700K hingegen verharrt bei glatten 4 GHz.

Im Alltag bedeutet dies, dass der neue Skylake-Chip bei den meisten Anwendungen oder Spielen 200 bis 400 MHz langsamer rechnet als sein Haswell-Vorgänger. Durch die stark gestiegene Leistung pro Takt überholt der Core i7-6700K den Core i7-4790K jedoch durchweg. Vor allem in Anbetracht dessen, dass Intel die IPC seit Jahren sukzessiv erhöht und immer weniger Optionen dazu vorhanden sind, halten wir die taktnormiert rund 12 Prozent mehr Leistung der Skylake-Architektur für beeindruckend.

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  • Blockdiagramm der Skylake-Plattform (Bild: Intel)
  • Overclocking-Details von Skylake (Bild: Intel)
  • Vorerst gibt es nur zwei Skylake-Modelle. (Bild: Intel)
  • Neue Boxed-Verpackungen für Skylake (Bild: Intel)
  • Skylake-Überblick (Bild: Intel)
  • Intel hat den L2- und L3-Cache bei Skylake drastisch beschleunigt. (Screenshot: Golem.de)
  • Double Precision beherrscht die Skylake-iGPU nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Der BLCK ist stufenlos justierbar. (Screenshot: Golem.de)
  • Unser 6700K schafft 4,8 GHz. (Screenshot: Golem.de)
  • Skylake - rechts im Bild - weist mehr Bauteile auf der Unterseite auf. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Core i7-6700K in Asus' Z1770-Deluxe mit DDR4-Speicher (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Core i7-6700K in Asus' Z1770-Deluxe (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der M.2-Slot in Asus' Z1770-Deluxe ist per PCIe-3.0-4x angebunden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Asus verbaut sechs USB-3.1-Ports, einen davon als Typ C. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Skylake unterstützt DDR4-Speicher. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der neue Sockel 1151 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Windows 8.1 Update x64, Intel Grafiktreiber 10.18.15.4248 Beta; Asus Z170-Deluxe, Asus Z97-Deluxe/USB3.1, Seasonic Platinum Fanless 520W

Verglichen mit dem mit bis 3,7 GHz taktenden Broadwell-Chip Core i7-5775C wird jedoch deutlich, dass die Frequenz und die IPC nicht alles sind: Einige Anwendungen profitieren von dem zusätzlichem Embedded-DRAM des 5775C, weswegen der Chip dem Core i7-6700K beispielsweise beim Komprimieren von Daten per 7-Zip ebenbürtig ist. Im Mittel aber schlägt der Skylake- den Broadwell-Chip deutlich. Das gilt allerdings einzig bei der CPU-Geschwindigkeit, bei der integrierten Grafikeinheit wendet sich das Blatt.

Die Iris Pro Graphics 6200 des 5775C basiert zwar auf der älteren Gen8-Architektur, gegen den EDRAM und die 48 Shader-Blöcke haben die Gen9-Technik und die 24 Ausführungseinheiten der HD Graphics 530 im 6700K jedoch keine Chance. Verglichen mit der HD Graphics 4600 im 4790K liegt die neue Grafikeinheit in unseren Benchmarks zwischen 24 und 35 Prozent vorne.

Das ist definitiv viel und eine starke Verbesserung, für anspruchsvolle Spiele in der 1080p-Auflösung ist das aber selbst mit minimalen Details zu wenig Leistung. Dafür unterstützt die iGPU nun den H.265-Codec komplett in Hardware, statt die CPU und die Shader heranzuziehen. Was weiterhin fehlt, ist Double Precision - dabei plant Intel Xeons für Notebooks.

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Wie stark die HD Graphics 530 übrigens von DDR4-2133- statt DDR3-1600-Speicher profitiert, können wir mangels entsprechendem Mainboard noch nicht sagen. Vermutlich wird die Skylake-Grafikeinheit nicht durch die Datentransfer-Rate limitiert, was der Kurztest mit DDR4-1600 untermauerte. Eine Begrenzung durch die RAM-Geschwindigkeit dürfte erst bei der GT3e- oder der GT4e-Version auftreten. Bei diesen Modellen mit angeblich bis zu 72 Shader-Blöcken verbaut Intel aber erneut bis zu 128 MByte Embedded-DRAM.

Ein interessantes Detail der HD Graphics 530 in Kombination mit Asus' Z170-Deluxe bereitete uns viel Ärger: Die Skylake-Grafikeinheit unterstützt zwei Displayport-Ausgänge. Einer davon wird per Konverter-Chip in einen HDMI-2.0-Anschluss für 4K-60-Hz-Fernseher umgewandelt. In unserem Testlabor ließ sich daran aber kein HDMI-Display betreiben, das Bild blieb immer schwarz.

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 Unbekannte Architektur entschlüsseltSkylake bleibt mit Overclocking kühl 
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Umdenker 26. Jan 2017

Finde bei Intel die Bezeichnungen/Nummerierung eigentlich (zumindest im Desktop Bereich...

Anatol08 13. Dez 2015

Die Sache mit den Benchmarks ist immer nur mit Vorsicht zu genieße n laut Statistik sind...

TheUnichi 14. Aug 2015

Du hast es nicht verstanden... Das Internet ist ein Raum, in dem jeder Spinner posten...

plutoniumsulfat 14. Aug 2015

Wem willst du hier eigentlich etwas vormachen?

Anonymer Nutzer 10. Aug 2015

Vielleicht liegt es an den rel. schwachen Kernleistung und der umfangreichen DRM bei...


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