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Was man für 4,5 GHz braucht

Golem.de hat mit einem Serienexemplar der Boxed-Version des Core i7 5960X zahlreiche Experimente mit Luftkühlern von Cooler Master, Bequiet und Noctua durchgeführt - stabile 4,5 GHz ließen sich aber mit keinem Modell erreichen. Da wir einen Bauvorschlag für eine zuverlässige Workstation machen wollen, haben wir uns letztlich für die Wasserkühlung Nepton 280L von Cooler Master entschieden.

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Sie besteht aus einem Doppelradiator, auf dem zwei Lüfter mit 140 Millimetern Durchmesser angebracht sind. Sie lassen sich über einen gemeinsamen 4-Pin-Stecker ans Mainboard anschließen, an die Pins für den CPU-Kühler auf der Hauptplatine kommt ein weiteres Kabel für die Pumpe. Solche integrierten Wasserkühlungen, die sich kaum aufwendiger als Luftkühler montieren lassen, führen die Abwärme des Prozessors direkt aus dem Gehäuse ab, wenn der Radiator nach außen blasend montiert ist. Durch die Summe der Lüfterdurchmesser werden diese Geräte auch 280-Millimeter-Radiatoren genannt.

  • 30 Prozent mehr Rechenleistung sind machbar. (64 GByte RAM, Radeon 6450, 1000-Watt-Netzteil)
  • Ohne C1E auch ohne Last mehr Energie. (64 GByte RAM, Radeon 6450, 1000-Watt-Netzteil)
  • Die Leistungsaufnahme verdoppelt sich. (64 GByte RAM, Radeon 6450, 1000-Watt-Netzteil)
  • Die Nepton 280L kühlt auch bei über 4 GHz einen 5960X. (Bild: Cooler Master)
  • 4,5 GHz sind recht einfach machbar. (Screenshot: Golem.de)
  • 1,35 Volt reichen, zuvor waren instabile 1,36 Volt eingestellt. (Screenshot: Golem.de)
  • 8 Module mit je 8 GByte ergeben 64 GByte. (Foto: Nico Ernst)
Die Nepton 280L kühlt auch bei über 4 GHz einen 5960X. (Bild: Cooler Master)

Manche Overclocker bevorzugen es, die Lüfter Frischluft ins Gehäuse saugen zu lassen. Davon raten wir für ein dauerhaft stabiles System ab, weil die deutlich 200 Watt übersteigende Wärmeleistung des übertakteten Prozessors dann den Rest der Komponenten aufheizt - auch die Spannungswandler des Mainboards, die beim 5960X Schwerarbeit leisten müssen.

Damit das System ohne Last leise bleibt, muss die Lüfterregelung des Mainboards gut arbeiten. Wir haben die Lüfter der Nepton 280L auf den Mainboards Asus Rampage V Extreme und Gigabyte X99-Gaming G1 Wifi an einen Anschluss für Gehäuseventilatoren angeschlossen. Dieser wurde in der UEFI-Oberfläche der Boards so eingestellt, dass er abhängig von der CPU-Temperatur geregelt wird.

Bei beiden Mainboards klappte das gut, Pumpe und Lüfter sind in einem Gehäuse, bei dem der Radiator im Dach sitzt, bei geringer Last hörbar, aber kaum störend. Beim dauerhaften Rechnen auf allen Kernen werden die Ventilatoren dann aber recht laut. Die Lüfterregelung des Rampage V Extreme reagiert dabei aber nicht nervös, so dass sich ein konstantes Geräusch ergibt. Wie empfindlich man darauf reagiert, ist bei jedem Nutzer individuell verschieden. Da der Klang der Lüfter wenige hochfrequente Anteile enthält, empfinden wir das Geräusch als lange nicht so störend wie bei einer voll belasteten Grafikkarte wie der Radeon R9 290X im Referenzdesign.

Als Netzteil haben wir das Powerzone von Bequiet mit 1.000 Watt verwendet, weil es eines der günstigsten Geräte dieser Leistungsklasse ist und sich in unseren Experimenten bewährt hat. Die Ergebnisse der Leistungsaufnahme sind nicht mit früheren CPU-Tests von Golem.de vergleichbar, dort kamen beim Verzicht auf Übertaktung sparsamere Netzteile zum Einsatz.

Die nominal 1.000 Watt reizt der Prozessor auch beim Overclocking bis 4,5 GHz bei weitem nicht aus, maximal 355 Watt erreicht unser Aufbau bei Last auf allen Kernen. Da wir von einer Workstation mit einer oder mehreren schnellen Grafikkarten und mehreren Massenspeichern ausgehen, ist ein Netzteil der Kilowatt-Klasse für Reserven und künftige Erweiterungen aber empfehlenswert. Diese Geräte zeichnen sich auch durch stabile Stromversorgung auf einer oder mehreren 12-Volt-Schienen aus, woraus auch die CPU gespeist wird. Nach Angaben von Mainboardherstellern können bei 4,5 GHz über 20 Ampere allein durch den ATX12V-Anschluss fließen - dafür sind auch gute Kabel gefragt. Die Leistungsaufnahme von 240 Watt liegt dabei ganze 100 Watt über der TDP der CPU - und das funktioniert trotzdem.

 Core i7 5960X übertakten: Viel Strom hilft vielNur drei Einstellungen für 4,5 GHz 
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Anonymer Nutzer 12. Nov 2014

Also mein i5 760 läuft mit 3.66GHz statt mit 2.8 seit 4 Jahren ohne spezielle Kühlung...

Ach 06. Nov 2014

Wer hätte das gedacht, dass der OC Sport mal nicht mehr durch die mögliche Taktrate...

Ach 05. Nov 2014

Für Gamer den 4790, für 3D Artisten den 5820.

HubertHans 04. Nov 2014

ECC gibt's nur beim Xeon. Punkt! Die CPU hats uebrigends auch drin. ist halt nicht...

exxo 04. Nov 2014

Vielleicht lassen Sie es lieber . Mit Prime und AVX geht die Temperatur jeder CPU nach...


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