Core i7-12700K: Verfügbarkeit und Fazit
Der Core i7-12700K ist für etwa 450 Euro erhältlich, dazugehörige Z690-Hauptplatinen sind mit 200 Euro aufwärts überdies kein Schnäppchen; weniger teure Boards mit B660-Chip sind für Anfang 2022 geplant. Wie alle Alder Lake S kann der Core i7-12700K mit DDR4-Speicher kombiniert werden, der Aufpreis für DDR5 rechnet sich bisher selten.
Fazit
Wie so oft in Intels Portfolio ist die zweitschnellste CPU eine Empfehlung für alle, die nicht den vollen Preis ausgeben wollen, aber dennoch eine sehr hohe Geschwindigkeit wünschen. Verglichen zum Topmodell, dem Core i9-12900K, hat Intel acht Performance-Cores nicht angetastet; einzig die Menge der Efficiency-Cores wurde auf vier halbiert.
Folgerichtig schafft es der Core i7-12700K, den Core i9-11900K zumeist in Schach zu halten, durchschnittlich liegt er in Anwendungen klar in Front. In Spielen ist der Vorsprung hauchdünn, denn wie in 7-Zip oder Digicortex sind auch Games auf ein leistungsstarkes Cache-System angewiesen; der ältere Rocket Lake hat hier Vorteile.
Gegen AMDs teureren Ryzen 9 5900X erreicht der Core i7-12700K immerhin ein Remis in Anwendungen, er benötigt dafür gleich viel oder mehr Energie. Die Gaming-Performance des Alder Lake ist hingegen knapp 10 Prozent höher bei geringerer Leistungsaufnahme. Den günstigeren Ryzen 7 5800X schlägt der Core i7-12700K bei mehr Strombedarf; ein Jahr nach dem Launch von AMDs Vermeer-Generation finden wir das ernüchternd.
Abseits der Performance ist der Core i7-12700K im gehobenen Preisbereich zudem nur bedingt empfehlenswert, was zwei Gründe hat: Erstens raten wir für die beste Spielekompatibilität von Alder Lake bei Denuvo-Titeln zu Windows 11 und zweitens sind Z690-Hauptplatinen selbst rein mit DDR4-Speicher teuer.
Günstigere Mainboards mit B660-Chip erscheinen erst Anfang 2022, weshalb der Ryzen 9 5900X mit einem B550-Brett für rund 120 Euro eine Alternative darstellt. Ohnehin könnte AMD noch vor Weihnachten die CPU-Preise senken, bis die Ryzen-Modelle mit 3D V-Cache übernehmen.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed
Flott, aber nicht immer sparsam |
12/10 weil 8+4 Kerne ^^
Apple vergleicht den GPU im M1 Max mit einer 3080 Mobil und je nach test ist man...