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Core i7-1185G7 (Tiger Lake) im Test: Gut gebrüllt, Intel

Dank vier äußerst schneller CPU-Kerne und überraschend flotter iGPU gibt Tiger Lake verglichen zu AMDs Ryzen 4000 eine gute Figur ab.

Ein Test von veröffentlicht am
Whitebook mit Core i7-1185G7 (Tiger Lake)
Whitebook mit Core i7-1185G7 (Tiger Lake) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Welcher Prozessor erreicht die höchste Punktzahl im Cinebench? Der Core i7-1185G7 - und das, obwohl Intel den Benchmark eigentlich nicht gerne sieht, da aufgrund von mehr CPU-Kernen hier die Konkurrenz seit einigen Jahren besser abschneidet.

Inhalt:
  1. Core i7-1185G7 (Tiger Lake) im Test: Gut gebrüllt, Intel
  2. Im Alltag gleichauf mit Ryzen

In diesem Fall sprechen wir aber nicht vom Multithreading-Test, sondern vom Singlecore-Score. Hier schafft der Tiger-Lake-Chip satte 600 Punkte, was deutlich mehr ist als ein Core i9-10900K erreicht, der bisherige Spitzenreiter ohne Übertaktung. Nun hat der Cinebench tatsächlich eher wenig Aussagekraft darüber, wie alltägliche Aufgaben auf einem Ultrabook laufen.

Aus diesem Grund hat Intel Golem.de eingeladen, einen Tag lang auf einem Referenzmodell (Whitebook) den Core i7-1185G7 nach eigenem Gusto zu testen. Das Gerät erinnert an MSIs Prestige 14 Evo, wird aber so nicht in den Handel kommen. Im Ultrabook steckt der Tiger-Lake-Chip samt 16 GByte LPDDR4X-4266-Speicher, hinzu kommt eine schnelle NVMe-SSD (Samsung PM981a).

  • Präsentation zu Tiger Lake (Bild: Intel)
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  • Präsentation zu Tiger Lake (Bild: Intel)
Präsentation zu Tiger Lake (Bild: Intel)

Die Architektur von Tiger Lake ähnelt zumindest bei den CPU-Kernen stark den Ice Lake genannten Vorgängern (Willow Cove statt Sunny Cove). Diese weisen laut Intel eine durchschnittlich knapp 20 Prozent höhere Leistung pro Takt auf. Die Frequenzen fallen aber vergleichsweise niedrig aus, da das bisherige 10-nm-Verfahren nicht mehr hergibt. Tiger Lake aber wird im verbesserten 10-nm-Super-Fin-Node gefertigt und taktet signifikant höher.

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Bei der integrierten Grafikeinheit wechselt Intel von der Gen11 auf die Gen12, auch als Xe LP (Low Power) bezeichnet. Die weist allerhand Änderungen und Optimierungen sowie gleich 50 Prozent mehr Shader-Einheiten auf, dank 10 nm Super Fin steigt überdies die Frequenz ebenfalls deutlich an. Mit im Chip stecken zudem Beschleuniger - VNNI und GNA 2.0 -, um maschinelles Lernen schneller sowie effizienter zu machen.

KerneBasisTurboL3-CacheiGPUSpeicherTDP
Core i7-1185G7 4 + SMT1,2 / 3,0 GHz4,8 GHz12 MByteIris Xe (96 EUs) @ 1,35 GHzLPDDR4X-426612-28 Watt
Core i7-1165G7 4 + SMT1,2 / 2,8 GHz4,7 GHz12 MByteIris Xe (96 EUs) @ 1,30 GHzLPDDR4X-426612-28 Watt
Core i5-1135G74 + SMT0,9 / 2,4 GHz4,2 GHz8 MByteIris Xe (80 EUs) @ 1,30 GHzLPDDR4X-426612-28 Watt
Core i3-1125G4 *4 + SMT(?) / 2,0 GHz3,7 GHz8 MByteUHD Graphics (48 EUs) @ 1,25 GHzLPDDR4X-373312-28 Watt
Core i3-1115G42 + SMT1,7 / 3,0 GHz4,1 GHz6 MByteUHD Graphics (48 EUs) @ 1,25 GHzLPDDR4X-373312-28 Watt
Spezifikationen von Tiger Lake U (UP3) * erscheint 2021

Intel zeigte vorab diverse Benchmarks, welche Szenarien nutzen, die stark AI- und Quicksync-beschleunigt sind und den Core i7-1185G7 deutlich vor AMDs Ryzen 7 4800U sehen; auf Messungen wie CPU-basiertes Encoding oder Rendering verzichtete der Hersteller dagegen. Wir hatten prinzipiell diese per RUGs (Real Usage Guides) nachzustellen, was zeitlich aber nicht möglich war, da wir erst unsere eigenen Messungen durchgeführt haben.

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Im Alltag gleichauf mit Ryzen 
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derdiedas 21. Sep 2020 / Themenstart

von 10000 Usern werden weniger als 5 den Unterschied in der Performance zu anderen...

Profi_in_allem 21. Sep 2020 / Themenstart

Ist eine Ansage! Aber fraglich wie Intel das geschafft haben will und ob diese Leistung...

fadedpolo 18. Sep 2020 / Themenstart

Polen = Brechstange = Fortschritt ?

ms (Golem.de) 17. Sep 2020 / Themenstart

Intel sagt, am Akku gehen nur 5-10 Prozent verloren ... hängt (auch) vom Gerät ab, werden...

MotzenAusLeiden... 17. Sep 2020 / Themenstart

Kwt

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