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Lakefield schlägt Snapdragon 8cx

Vorneweg erneut der Hinweis, dass der Core i5-L16G7 aufgrund von Samsungs Entscheidung derzeit mit einem PL1 von dauerhaft 5 Watt betrieben wird. Sobald das Firmware-Update für 7 Watt verfügbar ist, werden wir die Resultate ergänzen. Interne Benchmarks legen allerdings nahe, dass die Geschwindigkeit bei bis zu 40 Prozent mehr Power-Bugdet zumindest nicht linear steigt.

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Der direkte Konkurrent des Lakefield-Chips ist der Snapdragon 8cx, immerhin verkauft Samsung das Galaxy Book S mit diesem SoC genauso wie mit dem Core i5-L16G7. Weil es sich beim Snapdragon 8cx um einen ARM- und beim Lakefield um einen x86-basierten Prozessor handelt, war die native Software-Auswahl leicht eingeschränkt. Mit diversen Tests im Chromium-Edge-Browser und Microsofts Office 365 sowie dem Geekbench können wir dennoch auf ein passables Anwendungsfeld zurückgreifen.

Unterm Strich liegt der Core i5-L16G7 knapp 20 Prozent vor dem Snapdragon 8cx. Im PCMark 10 Applications mit Chromium-Edge plus Office 365 sind die Abstände mit 5 bis 16 Prozent gering, wir spüren im Alltag keinen Unterschied. Einzig bei Berechnungen in Excel hat der Lakefield mit 50 Prozent einen satten Vorsprung, der sich in der Praxis bemerkbar macht. Die Tabellenkalkulation nutzt beim Core i5-L16G7 alle fünf Kerne, beim Snapdragon 8cx hingegen werden einzig die vier Big-Cores (Cortex-A77) herangezogen und die vier Little-Cores (Cortex-A55) bleiben außen vor.

  • Galaxy Book S [Lakefield], Galaxy Book S [Snapdragon], Microsoft Surface Book 3-15, Schenker SVI14E20, Acer Swift 1 SF114 (Bild: Golem.de)
  • Galaxy Book S [Lakefield], Galaxy Book S [Snapdragon], Microsoft Surface Book 3-15, Schenker SVI14E20, Acer Swift 1 SF114 (Bild: Golem.de)
  • Galaxy Book S [Lakefield], Galaxy Book S [Snapdragon], Microsoft Surface Book 3-15, Schenker SVI14E20, Acer Swift 1 SF114 (Bild: Golem.de)
  • Galaxy Book S [Lakefield], Galaxy Book S [Snapdragon], Microsoft Surface Book 3-15, Schenker SVI14E20, Acer Swift 1 SF114 (Bild: Golem.de)
  • Galaxy Book S [Lakefield], Galaxy Book S [Snapdragon], Microsoft Surface Book 3-15, Schenker SVI14E20, Acer Swift 1 SF114 (Bild: Golem.de)
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  • Galaxy Book S [Lakefield], Galaxy Book S [Snapdragon], Microsoft Surface Book 3-15, Schenker SVI14E20, Acer Swift 1 SF114 (Bild: Golem.de)
  • Galaxy Book S [Lakefield], Galaxy Book S [Snapdragon], Microsoft Surface Book 3-15, Schenker SVI14E20, Acer Swift 1 SF114 (Bild: Golem.de)
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  • Galaxy Book S [Lakefield], Galaxy Book S [Snapdragon], Microsoft Surface Book 3-15, Schenker SVI14E20, Acer Swift 1 SF114 (Bild: Golem.de)
  • Galaxy Book S [Lakefield], Galaxy Book S [Snapdragon], Microsoft Surface Book 3-15, Schenker SVI14E20, Acer Swift 1 SF114 (Bild: Golem.de)
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  • Galaxy Book S [Lakefield], Galaxy Book S [Snapdragon], Microsoft Surface Book 3-15, Schenker SVI14E20, Acer Swift 1 SF114 (Bild: Golem.de)
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  • Galaxy Book S [Lakefield], Galaxy Book S [Snapdragon], Microsoft Surface Book 3-15, Schenker SVI14E20, Acer Swift 1 SF114 (Bild: Golem.de)
  • Galaxy Book S [Lakefield], Galaxy Book S [Snapdragon], Microsoft Surface Book 3-15, Schenker SVI14E20, Acer Swift 1 SF114 (Bild: Golem.de)
Galaxy Book S [Lakefield], Galaxy Book S [Snapdragon], Microsoft Surface Book 3-15, Schenker SVI14E20, Acer Swift 1 SF114 (Bild: Golem.de)

In Browser-basierten Tests mit dem Chromium-Edge geben sich die beiden Prozessoren wenig: Im Basemark Web und bei WebXPRT hängt es davon ab, welche Aufgabe berechnet wird. Reines Browsing wie das Öffnen von Webseiten und das Scrollen durch diese fühlt sich für uns identisch an, ein kurzer Blindtest mit Kollegen und Nachbarn bestätigte diesen subjektiven Eindruck. Je nach Webseite kam es allerdings vor, dass unterschiedliche Werbemittel bei demselben Artikel geladen wurden, was die Probanden dazu verleitete, mal den einen und mal den anderen Chip als schneller zu erachten.

Worin sich alle, inklusive dem Autor dieses Tests, einig waren: Der Snapdragon 8cx wurde beim Wechsel zwischen Anwendungen als "griffiger" oder "mehr snappy" verglichen zum Core i5-L16G7 beschrieben. Da Arbeitsspeicher - 8 GByte LPDDR4X - und Festspeicher - 256 GByte UFS 3.0 - identisch sind, dürfte dies tatsächlich am Prozessor liegen.

In Relation zu anderen x86-Chips ordnet sich der Lakefield so ein, wie wir es erwartet haben: Ein teurer Core i7-1065G7 (Ice Lake U @ 10 nm) ist aufgrund von vier Sunny-Cove-Kernen mit Hyperthreading und 15 Watt mit 42 Prozent Vorsprung klar schneller, einen billigen Pentium N5000 (Gemini Lake @ 14 nm) mit vier älteren Atom-Goldmont-Plus-Kernen bei 6 Watt überholt der Core i5-L16G7 mit einem Plus von 37 Prozent wiederum locker. Ein Core i5-10210U (Comet Lake U @ 14 nm), Intels günstiger Prozessor für Ultrabooks, ist über alle Messungen hinweg praktisch gleichauf mit dem Lakefield.

  • Ultrabook-Platine mit Lakefield (Bild: Intel)
  • Wafer mit Lakefield-Compute-Chips (Bild: Intel)
  • I/O-Die von Lakefield (Bild: Intel)
  • Compute-Die von Lakefield (Bild: Intel)
  • Lakefield besteht aus einem Compute- und einem I/O-Die plus LPDDR4X-Speicher (Bild: Intel)
  • Überblick zu den Funktionsblöcken der beiden Dies (Bild: Intel)
  • Lakefield nutzt schnelle Sunny-Cove- und sparsame Tremont-Kerne. (Bild: Intel)
  • Das Package misst 12 x 12 x 1 mm. (Bild: Intel)
  • Der einzelne Sunny Cove ist schneller bei Singlethread-Last, dafür sind die vier Tremont bei Multithreading effizienter. (Bild: Intel)
  • SNC wird für interaktive Workloads genutzt, die Tremonts für Dauerlast oder Hintergrundanwendungen. (Bild: Intel)
  • Der PCMark 10 zeigt, dass der Windows-10-Scheduler die Last sinnvoll auf den SNC- und die TNT-Kerne verteilt. (Screenshot: Golem.de)
  • Beim Starten von Apps wird primär der Sunny Cove verwendet. (Screenshot: Golem.de)
  • Ausblick auf künftige Chiplet- und 3D-Stacking-Fertigung. (Bild: Intel)
Beim Starten von Apps wird primär der Sunny Cove verwendet. (Screenshot: Golem.de)

Spannend ist das Ergebnis im App-Startup-Test des PCMark10 Essentials: Hier sind Ice Lake U und Comet Lake U doppelt so flott wie Gemini Lake und Lakefield. Da bei Letzterem erwiesenermaßen der Sunny-Cove-Kern rechnet, stellt sich die Frage, wieso der Score hälftig ausfällt. Die Antwort ist vergleichsweise simpel: ICL-U und CML-U nutzen zwei bis drei logische Kerne beim Starten von Anwendungen, beim allerersten Laden von Gimp sogar volle acht Threads. Weil bei Lakefield allerdings nur der einzelne Sunny Cove anspringt und bei Gemini Lake alle vier Atom-Kerne, ist der Pentium N5000 kurioserweise genauso schnell.

Hinsichtlich der Akkulaufzeit können wir dem Test des Galaxy Book S vorgreifen: Die Lakefield-Version hält 9:28 Stunden statt 11:16 Stunden mit PCMark10 Applications Office 365 durch, beim Youtube-Streaming sind es 9:35 Stunden statt 14:18 Stunden wie das Snapdragon-8cx-Pendant. Andere x86-Ultrabooks wie das Schenker SVI14E20 schaffen das trotz 73-Wattstunden-Akku nicht, sprich Lakefield ist ein Langläufer.

Nachdem wir nun alle Informationen zusammengetragen haben, wenden wir uns dem Resümee zu.

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 Windows-10-Scheduler macht, was er sollLakefield: Fazit und Ausblick 
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gadthrawn 19. Jul 2020

Teufelszeug... Hatte mein 386 sx und alle Rechner die ich davor hatte nicht...

ms (Golem.de) 18. Jul 2020

Beim Programmstart werden mehr als ein Kern genutzt, allerdings physische statt...

thrust26 18. Jul 2020

Schließe mich an.

mibbio 17. Jul 2020

Nicht der Pentium 4 direkt, aber eben der darauf basierende Pentium D. "Der in 90 nm...

wurstdings 17. Jul 2020

Also von der Leistung und TDP her, würde ich sagen, dass die Tablettregion damit...


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