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Core i5-10400F: Verfügbarkeit und Fazit

Intel verkauft den Core i5-10400F derzeit für grob 160 Euro, wobei abzuwarten ist, ob dieser Preis bei besserer Verfügbarkeit noch ein bisschen sinkt. Passende B460-Boards im ATX-Format beginnen bei rund 105 Euro, günstige H470-Bretter kosten 20 Euro mehr. Der direkte AMD-Gegenspieler ist der Ryzen 5 3600 für etwa 170 Euro, eine B550-ATX-Platine gibt es ab mindestens 120 Euro.

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Für sich betrachtet ist der Core i5-10400F ein gutes Angebot: Zum Preis von 160 Euro erhalten Spieler eine hohe Geschwindigkeit, die deutlich über dem direkten Vorgänger liegt, und auch ein Core i5-9600K hat das Nachsehen. Ein solches Abschneiden überrascht jedoch nicht, denn Intel hat bei den Core i5 erstmals Hyperthreading für zwölf statt sechs Fäden freigeschaltet. Davon profitieren mittlerweile längst nicht mehr nur Anwendungen, sondern auch aktuelle Games legen messbar zu.

Die direkte Konkurrenz, namentlich der Ryzen 5 3600, ist in Spielen einen Hauch langsamer - punktet aber bei der Bearbeitung von Fotos, Videos oder beim Rendering mit einem leichten Vorsprung. Hinsichtlich der Leistungsaufnahme geben sich beide Chips wenig und das auch dann, wenn der Core i5-10400F nicht mit Intels empfohlener Einstellung von 65 Watt läuft. Im schlimmsten Fall begnügen sich beide Prozessoren mit etwa 90 Watt, beim Gaming mit deutlich weniger. Trotz Wärmeleitpaste hat der Core i5-10400F daher kein Hitzeproblem.

Bei CPUs, die hinsichtlich Preis und Performance so eng beieinanderliegen, ist ein Blick auf die Plattform notwendig: Der AMD-Chip ist selbst mit einem älteren günstigen B350-Board bei CPU-Kernen und RAM übertaktbar, der Intel-Prozessoren lässt einen höheren Speichertakt einzig auf einer teuren Z490-Platine zu. Der Kern-Multiplikator des Core i5-10400F kann generell nicht nach oben justiert werden.

Intel® Core i5-10400F, Prozessor

Wer in Zukunft aufrüsten will, dem steht bei Intels B460-Platinen die Option auf die 11th Gen alias Rocket Lake offen. Bei AMD braucht es ein B550-Brett, denn nicht alle B450/X470 unterstützen die Ryzen 4000 alias Vermeer garantiert. Dank B550 gibt es zudem PCIe Gen4 für eine NVMe-SSD, was in einigen Jahren relevant werden könnte. Dass Cross-Plattform-Titel, die auch für Playstation 5 oder/und Xbox Series X erscheinen, tatsächlich eine sehr schnelle SSD mit über 4 GByte/s erfordern, halten wir jedoch für eher unwahrscheinlich.

Rein die Möglichkeit zu haben, die CPU und den Speicher zu übertakten und eine PCIe-Gen4-SSD einbauen zu können, spricht prinzipiell für den Ryzen 5 3600 und die B550-Plattform. Der Core i5-10400F ist zwar bei der Geschwindigkeit weitestgehend ebenbürtig und eine B460-Platine kostet tendenziell weniger als ein B550-Board, es mangelt aber an Overclocking-Optionen und eben auch an PCIe Gen4.

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 Benchmarks des Core i5-10400F
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ms (Golem.de) 02. Jul 2020

Von welchem HT-losen 6-Kerner für 1200 Euro sprichst du?

ms (Golem.de) 26. Jun 2020

PL1 kann ich anheben (was kein OC ist!) - aber RAM nicht.

ms (Golem.de) 26. Jun 2020

Nein, ist die (scherzhafte) Antwort auf die Aussage, dass Intel eine neue CPU-Generation...

ms (Golem.de) 25. Jun 2020

Das steht "erachten" und nicht "wissen".

wurstdings 25. Jun 2020

Eine "vielfädige Zentraleinheit" wäre die perfekte Übersetzung ^_^


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