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Benchmarks des Core i5-10400F

Wir testen alle Ryzen-CPUs auf einem Asus Crosshair VIII Hero WiFi (X570, Firmware v1302), die Intel-Modelle auf einem Gigabyte Z490 Aorus Master (Firmware vM4) und auf einem Asus Maximus XI Hero (Z390, Firmware v1502). Die Prozessoren laufen mit 32 GByte DDR4-Speicher nach den jeweiligen AMD/Intel-Spezifikation, als Netzteil kommt ein Seasonic Prime TX mit 1000 Watt zum Einsatz. Alle Anwendungen und Spiele sowie Windows 10 v1909 sind auf einer Corsair Force MP600 mit PCIe Gen4 installiert.

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Dank sechs Kernen und zwölf Threads schlägt der Core i5-10400F locker Hyperthreading-lose Prozessoren aus der vorherigen Generation wie den Core i5-9600K, welcher für rund 50 Euro mehr im Handel wie gehabt gut verfügbar ist. Verglichen mit AMDs Ryzen 5 3600, der wie der Core i5-10400F grob 160 Euro kostet, fällt das Benchmark-Fazit diffiziler aus: In Spielen sehen wir die Intel-CPU bei der mittleren Bildrate leicht vorne, bei den wichtigen Frametimes liegt der AMD-Chip hingegen minimal in Front.

In Anwendungen wiederum attestieren unsere Messwerte dem Ryzen 5 3600 einen kleinen Abstand zum Core i5-10400F, selbst in üblicherweise eher Intel-lastiger Software wie Adobe Premiere kann sich der AMD-Prozessor behaupten. An dieser Stelle sei gesagt, dass sich bei den Spielen die Differenz zwar in Zahlen festhalten lässt, die Unterschiede aber zu keinem Zeitpunkt auch nur ansatzweise spürbar sind. Bei den Apps hingegen rechnet der Ryzen 5 3600 stellenweise 15 bis 20 Prozent flotter, was sich in einigen Fällen durchaus bemerkbar machen kann. Mit erhöhtem Power-Limit verkürzt der Core i5-10400F den Abstand etwas.

  • X570, Z490, Z390, Z270, RTX 2080 Ti, 32GB, Win10 v1909 (Bild: Golem.de)
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  • X570, Z490, Z390, Z270, RTX 2080 Ti, 32GB, Win10 v1909 (Bild: Golem.de)
  • CPUID des Core i5-10400F als G0-Stepping, weil Qualification Sample (Screenshot: Golem.de)
  • Turbo-Taktraten des Core i5-10400F (Screenshot: Golem.de)
X570, Z490, Z390, Z270, RTX 2080 Ti, 32GB, Win10 v1909 (Bild: Golem.de)
  • X570, Z490, Z390, Z270, RTX 2080 Ti, 32GB, Win10 v1909 (Bild: Golem.de)
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  • CPUID des Core i5-10400F als G0-Stepping, weil Qualification Sample (Screenshot: Golem.de)
  • Turbo-Taktraten des Core i5-10400F (Screenshot: Golem.de)
X570, Z490, Z390, Z270, RTX 2080 Ti, 32GB, Win10 v1909 (Bild: Golem.de)

Bei der Leistungsaufnahme kommt dem Core i5-10400F zugute, dass die meisten Z490-Platinen wie das von uns verwendete Gigabyte Z490 Aorus Master deutlich sparsamer sind als X570-Boards von AMD. Das fällt primär im Leerlauf auf, das Delta zu Blender-Last hingegen ist beim Core i5-10400F mit 69 Watt (Intel-Spec) respektive 85 Watt (Unlocked) nicht großartig anders als beim Ryzen 5 3600 mit 82 Watt. Bei diesem geringen Energiebedarf wirkt sich die Wärmeleitpaste des Intel-Chips auch nicht negativ aus, unser Noctua NH-U14S hält die CPU auf niedrigen 51 Grad (Intel-Spec) respektive 57 Grad (Unlocked) - selbst mit Prime95.

Intel® Core i5-10400F, Prozessor

Was den Sockel LGA 1200 und den Sockel AM4 unterscheidet

Wer sich einen Core i5-10400F kaufen möchte, sollte sich mit der Plattform auseinandersetzen: Der Intel-Prozessor benötigt eine Platine mit Sockel LGA 1200 und Z490-, H470- oder B460-Chip. Aus Preisleistungssicht bieten sich primär B460/H470 an, hier ist aber kein RAM-Overclocking, sondern maximal DDR4-2666 möglich. Hinzu kommt, dass solche günstigen Boards sich 2021 zwar wahrscheinlich mit der 11th Gen alias Rocket Lake S aufrüsten lassen, jedoch voraussichtlich dennoch nur PCIe Gen3 geboten wird.

Für den Ryzen 5 3600 ist ein Board mit Sockel AM4 erforderlich, zudem spezifiziert AMD von Hause aus bereits DDR4-3200. Selbst auf billigen B350-Brettern ist CPU- und RAM-Overclocking gestattet, wenngleich passender Speicher teuer und aus der CPU selbst vergleichsweise wenig herauszuholen ist. Wer ab Herbst 2020 auf einen Ryzen 4000 alias Vermeer aufrüsten möchte, benötigt dafür mindestens eine B450- oder X470-Platine, wobei noch unklar ist, welche Boards eine entsprechende Beta-Firmware erhalten. Auf der sicheren Seite sind Käufer nur mit einem B550-Brett, wobei hier PCIe Gen4 für die Grafikkarte und eine NVMe-SSD unterstützt wird.

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ms (Golem.de) 02. Jul 2020

Von welchem HT-losen 6-Kerner für 1200 Euro sprichst du?

ms (Golem.de) 26. Jun 2020

PL1 kann ich anheben (was kein OC ist!) - aber RAM nicht.

ms (Golem.de) 26. Jun 2020

Nein, ist die (scherzhafte) Antwort auf die Aussage, dass Intel eine neue CPU-Generation...

ms (Golem.de) 25. Jun 2020

Das steht "erachten" und nicht "wissen".

wurstdings 25. Jun 2020

Eine "vielfädige Zentraleinheit" wäre die perfekte Übersetzung ^_^


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