Core i3-10100F: Intel positioniert günstigen Ryzen-3-Konter
Mit dem Core i3-10100F will Intel den Ryzen 3 3300X/3100 für unter 100 Euro entgegentreten.
Intel hat den Core i3-10100F in die hauseigene Ark-Datenbank aufgenommen, der Prozessor dürfte in den nächsten Tagen im Handel verfügbar sein. Mit einem Listenpreis von bis zu 97 US-Dollar ist der Chip deutlich günstiger als der reguläre Core i3-10100 für 122 US-Dollar, welcher für knapp 110 Euro im Handel steht.
Der Core i3-10100F entspricht dem Core i3-10100, hat jedoch keine (aktive) integrierte Grafikeinheit. Ansonsten gibt es vier Kerne mit Hyperthreading bei 3,6 GHz bis 4,3 GHz sowie 6 MByte an L3-Cache. Intel dürfte mit dem Core i3-10100F den Ryzen 3 3100 (Test) preislich unterbieten, der für rund 95 Euro lieferbar ist. Der schnellere Ryzen 3 3300X (Test) hingegen findet sich kaum bei Händlern, wenn doch, kostet er zumeist über 130 Euro.
Intel musste Hyperthreading nachrüsten
Mit der Comet-Lake-Generation als 10th Gen Core hatte Intel die Core-i3-Klasse deutlich aufgewertet, da Hyperthreading für die doppelte Anzahl an logischen Kernen freigeschaltet wurde. AMD hatte Simultaneous Multithreading (SMT) bei den älteren Ryzen 3 1300X/1200 (Test) ebenfalls nicht geboten, weshalb Intel erst mit den Ryzen 3 3300X/3100 unter Zugzwang geraten war. Diese nutzen zudem die Zen-2-Technik und sind pro Takt deutlich leistungsstärker als Zen(1).
Bei den Pentium-Modellen war der Schritt zu Hyperthreading schon 2017 erfolgt, bis heute fehlt aber eine Unterstützung für die AVX-Befehlssatzerweiterung, die für einige Spiele zwingend erforderlich ist. Zuletzt war dies bei Anthem und Apex Legends der Fall, auch Star Citizen erfordert mittlerweile einen Prozessor mit AVX-Support. Ansonsten gibt der Titel eine Fehlermeldung aus und startet nicht. Zwei Kerne und vier Threads sind für die Weltraumsimulation ohnehin zu wenig, was aber auch die Systemanforderungen so wiedergeben.
Nachtrag vom 12. Oktober 2020, 12:15 Uhr
Wir hatten den Ryzen 3 1300X/1200 fälschlicherweise SMT zugeschrieben, die entsprechende Passage wurde korrigiert.
Nachtrag vom 14. Oktober 2020, 12:30 Uhr
Die aktuellen Celeron und Pentium auf Comet-Lake-Basis unterstützen doch kein AVX, das hat Intel bestätigt.
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