Abo
  • Services:

Cord-Cutters-Manifest: Fernsehen wann, wo und auf welchem Gerät wir wollen

Mark Glaser, leitender Redakteur bei "PBS Mediashift", ruft das "Cord-Cutters-Manifest" aus. Es richtet sich zwar an die US-Kabelfernsehanbieter, seine Forderungen dürften aber auch hierzulande vielen aus dem Herzen sprechen.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Cord-Cutters-Manifest von Mark Glaser
Das Cord-Cutters-Manifest von Mark Glaser (Bild: Mark Glaser)

Die US-Kabelfernsehanbieter sollen sich der Zukunft stellen und aufhören, ihre Kunden zu zwingen, Pakete mit 500 Sendern für Abogebühren von 75 US-Dollar im Monat zu buchen, wenn sie doch eigentlich nur einige wenige Sender sehen wollen. Das mag zwar nur für US-Kunden relevant sein, doch Glasers Lösungsvorschläge dürften Nutzer auf der ganzen Welt unterstützen.

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Stuttgart, Esslingen
  2. eco Verband der Internetwirtschaft e.V., Köln

Glaser stellt fünf konkrete Forderungen auf: Erstens wollen wir Sendungen unserer Wahl sehen, und zwar auf dem von uns gewünschten Gerät oder Display. Dafür sei man dann bereit, einen fairen Preis zu bezahlen, aber eben keine monatliche Kabelgebühr.

Zweitens plädiert Glaser für ein Pay-per-View-Modell, wie es heute schon existiert. Während die einen 4,99 US-Dollar für einen Film zahlen, der gerade erst im Kino lief, geben andere 50 US-Dollar aus, um einen Boxkampf zu sehen. Dieses Modell sollte auch das Fernsehen nutzen, so dass Zuschauer eine Serienfolge für 99 US-Cent, ein Staffelfinale für 1,99 US-Dollar oder eine ganze Staffel für 9,99 US-Dollar schauen können. Er verweist auf Apples iTunes, will ein solches Angebot nur eben nicht an einen einzelnen Anbieter gebunden sehen.

Glasers dritte Forderung: Sportübertragungen sollen jedem im ganzen Land oder gar weltweit angeboten werden, beispielsweise zum Preis von 1,99 US-Dollar pro Spiel. Im Punkt 4 bekräftigt Glaser die Forderung, Inhalte auf jedem Gerät abspielen zu können, vom Smartphone bis zum Fernseher. Systeme, die dabei einen Kabelvertrag voraussetzen, seien keine Option.

Im letzten Punkt wehrt sich Glaser gegen die Bündelung vieler Inhalte, bei denen die wenigen guten viele schlechte mitfinanzieren, um für eine große Vielfalt zu sorgen.

Mark Glaser hat bei Change.org eine Petition eingerichtet, mit der sich andere seinen Forderungen anschließen können. Glaser selbst ist Chefredakteur der Sendung Mediashift, die von der nichtkommerziellen TV-Senderkette PBS ausgestrahlt wird.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 14,95€
  2. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.02.)
  3. 2,99€
  4. (-79%) 4,25€

Der Kaiser! 24. Feb 2012

Sondern vor dem Computer..

Raketen... 24. Feb 2012

Besser als unsere ÖR übrigens.


Folgen Sie uns
       


Corsair K70 RGB Mk. 2 und Roccat Vulcan - Fazit

Corsairs K70 RGB Mk. 2 ist seit kurzem mit Cherrys neuen Low-Profile-Switches erhältlich - in einer exklusiven Version mit nur 1 mm kurzen Auslöseweg. Wir haben die Tastatur mit der Vulcan von Roccat verglichen, die mit selbst entwickelten Titan-Switches bestückt ist.

Corsair K70 RGB Mk. 2 und Roccat Vulcan - Fazit Video aufrufen
Yuneec H520: 3D-Modell aus der Drohne
Yuneec H520
3D-Modell aus der Drohne

Multikopter werden zunehmend auch kommerziell verwendet. Vor allem machen die Drohnen Luftbilder und Inspektionsflüge und vermessen. Wir haben in der Praxis getestet, wie gut das mit dem Yuneec H520 funktioniert.
Von Dirk Koller


    Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998): El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau
    Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998)
    El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau

    Golem retro_ Electronic Arts ist berühmt und berüchtigt für jährliche Updates und Neuveröffentlichungen. Was der Publisher aber 1998 für digitale Raser auffuhr, ist in puncto Dramatik bei Verfolgungsjagden bis heute unerreicht.
    Von Michael Wieczorek

    1. Playstation Classic im Test Sony schlampt, aber Rettung naht

    Mars Insight: Nasa hofft auf Langeweile auf dem Mars
    Mars Insight
    Nasa hofft auf Langeweile auf dem Mars

    Bei der Frage, wie es im Inneren des Mars aussieht, kann eine Raumsonde keine spektakuläre Landschaft gebrauchen. Eine möglichst langweilige Sandwüste wäre den beteiligten Wissenschaftlern am liebsten. Der Nasa-Livestream zeigte ab 20 Uhr MEZ, dass die Suche nach der perfekten Langeweile tatsächlich gelang.

    1. Astronomie Flüssiges Wasser auf dem Mars war Messfehler
    2. Mars Die Nasa gibt den Rover nicht auf
    3. Raumfahrt Terraforming des Mars ist mit heutiger Technik nicht möglich

      •  /