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Copter: DJI fragt Drohnenpiloten ab

Genug Abstand zum Flugverkehr, nicht zu hoch aufsteigen: Der chinesische Hersteller DJI will das Sicherheitsbewusstsein unter Drohnen-Piloten steigern - indem er diese vor dem Start Fragen beantworten lässt.

Artikel veröffentlicht am ,
DJI Phantom 4: acht richtige Antworten vor dem Start
DJI Phantom 4: acht richtige Antworten vor dem Start (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Erst antworten, dann starten: Viele Copter-Piloten in Großbritannien müssen künftig erst Fragen beantworten, bevor sie ihr unbemanntes Fluggerät steigen lassen. Damit will der chinesische Hersteller das Copter-Fliegen sicherer machen.

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Acht Fragen muss der Pilot vor dem Start richtig beantworten. Sie sind in der App Go 4, mit der ein Copter gesteuert wird, hinterlegt und behandeln das Thema Sicherheit. Muss der Pilot bei einer Frage passen, bekommt er eine neue vorgelegt - bis er genug richtige Antworten zusammen hat.

Großbritannien plant Drohnentest

Die britische Regierung will im kommenden Jahr einen Test für Piloten von Coptern mit einem Gewicht von über 250 Gramm einführen. Diese Fluggeräte müssen dann zudem registriert werden.

Wie überall kommt es auch in Großbritannien zunehmend zu Zwischenfällen mit den unbemannten Fluggeräten. Laut der britischen Pilotenvereinigung, der British Airline Pilots Association (Balpa) kam es bis Ende November zu 81 Zwischenfällen. Im ganzen Jahr 2016 waren es 71, 2015 gerade mal 29. Im vergangenen Herbst war es in Großbritannien zu drei Beinahekollisionen mit Verkehrsflugzeugen gekommen.

DJI plant weitere Fragerunden

DJI hat ein vergleichbares Quiz schon Anfang des Jahres in den USA eingeführt. Es sind auch Versionen für weitere Länder geplant. Die Fragen werden jeweils an die dort geltenden Regeln angepasst.

"Die überwiegende Mehrheit der Drohnenpiloten fliegt sicher und verantwortungsbewusst, aber da der Einsatz von Drohnen in den kommenden Jahren erheblich zunehmen wird, werden neue Enthusiasten unsere Systeme nutzen", sagt Christian Struwe. "Regierungen, Luftfahrtbehörden und Drohnenhersteller sind sich einig, dass wir zusammenarbeiten müssen, um sicherzustellen, dass alle Drohnenpiloten die grundlegenden Sicherheitsregeln kennen."



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Anonymer Nutzer 27. Dez 2017

Klar liegen wir in der Einflugschneise vom Flughafen München, aber es sind immerhin noch...

Woodycorn 23. Dez 2017

Als Multicopter-Pilot finde ich das, sagen wir mal, nicht wirklich so dumm. Je mehr...

ThomasSV 21. Dez 2017

Die Standardreaktion auf eine Überbevormundung ist - zumindest bei technikaffinen...

katze_sonne 21. Dez 2017

Naja, das hier mit den Drohnen finde ich sogar halbwegs sinnvoll. Das mit dem Cookie...


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