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Copperhead OS soll Android endlich sicher machen.
Copperhead OS soll Android endlich sicher machen. (Bild: Copperhead)

Verfügbarkeit und Fazit

Copperhead OS ist derzeit für Geräte erhältlich, die nativ mit dem Android-Open-Source-Projekt laufen: Nexus 5, Nexus 6, Nexus5X und Nexus 6P. Geräte werden solange unterstützt, wie Google Updates an die Nexus-Familie ausliefert. Das sind nach derzeitigem Stand drei Jahre nach Veröffentlichungsdatum beziehungsweise 1,5 Jahre nach Verkaufsstopp. Auf dem Twitter-Account des Unternehmens spekulierten die Entwickler, ob Sie die Unterstützung für das Nexus 5 einstellen sollten, weil es nur von wenigen Nutzern nachgefragt würde.

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  • Der Copperhead-Startbildschirm. Das System basiert auf dem Cyanogen Mod. (Screenshot:Golem.de)
  • Die App-Übersicht. Wir haben zum Test noch den Stagefrigth-Detector installiert. (Screenshot:Golem.de)
  • Das Sicherheitsniveau lässt sich per Schieberegler anpassen. (Screenshot:Golem.de)
  • Weitere Sicherheitseinstellungen von Copperhead-OS (Screenshot:Golem.de)
Weitere Sicherheitseinstellungen von Copperhead-OS (Screenshot:Golem.de)

Derzeit ist es nach Angaben des Unternehmens nicht geplant, andere, neuere Smartphones ebenfalls zu unterstützen. Grundsätzlich wird nur mit Geräten gearbeitet, die 64-Bit Unterstützung sowie Secure-Boot bieten. Copperhead gibt es bislang nur in englischer Sprache.

Sicherheitsfeatures stehen nicht im Weg

Copperhead macht keine nennenswerten Probleme. Wer sein Android gegen Speicherfehler, bösartige USB-Geräte oder andere Gefahren absichern will, kann zugreifen. Aber nur, wenn er ein kompatibles Gerät hat: Das sind derzeit nicht viele, der Pool dürfte auch nicht nennenswert größer werden.

Googles Play-Services sind nur mit vergleichsweise großem Aufwand installierbar. Die meisten Nutzer, die zu einem ROM wie Copperhead greifen, dürften über ihr Fehlen aber ohnehin froh sein. Alternative App-Stores hosten mehr Malware als der Play-Store, es ist jedoch zu erwarten, dass Nutzer von Copperhead genügend Erfahrung besitzen, um hier vorsichtig zu sein.

Die vom Projekt eingeführten Sicherheitsfeatures erscheinen uns sinnvoll, im Betrieb führten die gewählten Einstellungen nicht zu Schwierigkeiten. Gerade angesichts der Meldungen über die Angreifbarkeit der Android-Verschlüsselung sind die Optionen für eine längere Passphrase und einen kurzen Entsperr-Code sowie die generell längeren Passwörter eine sinnvolle Option.

 Die Sicherheit lässt sich per Schieberegler einstellen

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HSB-Admin 03. Aug 2016

https://silence.im/

FreiGeistler 19. Jul 2016

Warum "immer"? Stichwort "sudo" ~= "Anwendung vorübergehend root-Rechte gewähren." Wie...

DY 19. Jul 2016

schlechthin ;-)

hululullu123 18. Jul 2016

Dazu muss man erstmal USB Debugging aktivieren. Wer das Aktiviert sollte sich auch der...

hululullu123 18. Jul 2016

Mal ehrlich, Die Idee ist gut , der Ansatz meiner Meinung nach zu Radikal. Wer sich ein...



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