Abo
  • Services:

Die Sicherheit lässt sich per Schieberegler einstellen

Das gewünschte Sicherheitsniveau lässt sich in den Einstellungen durch einen Schieberegler einstellen. So kann etwa die Funktion "Full data sanitization" an- oder ausgeschaltet werden, Nutzer können aber auch per Regler zwischen "Performance (wenig Sicherheit)" und Sicherheit wählen und damit alle verfügbaren Optionen ein- oder ausschalten.

Angriffe durch USB-Geräte abwehren

Stellenmarkt
  1. Hornbach-Baumarkt-AG, Neustadt an der Weinstraße
  2. Bosch Gruppe, Waiblingen

Ein weiterer Angriffspunkt gegen Android-Geräte ist die Infektion mit Malware via USB. Für die Kommunikation mit dem PC und um etwa Custom-Roms aufzuspielen, gibt es die Android-Developer-Bridge-Funktion (ADB). Ist diese aktiviert, kann ein Smartphone unter Umständen von Angriffen durch Ransomware gesäubert werden, doch auch Angreifer können sich die Einstellung zunutze machen. So ist etwa bekannt, dass Staatstrojaner wie Finfisher über USB auch auf Smartphones aufgespielt wurden.

Copperhead will bösartige Angriffe via USB verhindern, aus diesem Grund wird eine Funktion der Grsecurity-Patches übernommen. Ist das Gerät gesperrt, akzeptiert das Betriebssystem keine bislang unbekannten USB-Geräte, so dass auch keine Datenübertragung stattfinden kann. Auch diese Einstellung lässt sich verändern, Nutzer können verfügen, dass gar keine USB-Geräte zugelassen werden.

Passwörter können unter Copperhead deutlich länger sein als in Vanilla-Andoird. Statt maximal 16 können bis zu 32 Zeichen verwendet werden. Copperhead nutzt außerdem das Secure_Delete-Feature von SQLite, so dass Informationen in Datenbanken mit Nullen überschrieben werden, damit die Informationen nicht wiederhergestellt werden können.

Zufällige Mac-Adressen

Um Tracking durch WLAN-Hotspots zu verhindern, nutzt Copperhead gespoofte Mac-Adressen. Das Netzwerk-Interface bekommt beim Start eine zufällig vergebene Mac-Adresse, die Funktion kann auf Wunsch abgeschaltet werden. Beim WLAN-Scanning werden außerdem zufällige Mac-Adressen an die Hotspots übertragen. Auch der Hostname wird beim Bootvorgang mit einem zufälligen Namen überschrieben, um möglichst wenig Informationen zu verraten.

Es wird fleißig gearbeitet

Die Entwickler arbeiten stetig an neuen Funktionen für Copperhead. Wer einen Blick in den Bugtracker wirft, kann sich davon überzeugen. Ein permanenter Fix für die Schwäche der Android-Geräteverschlüsselung beim Einsatz von Qualcomm-Prozessoren soll aber kurzfristig nicht erfolgen. Es sei zwar theoretisch möglich, den in Software gespeicherten Schlüssel durch den vom Prozessor generierten Hardwareschlüssel zu ersetzen, schreiben die Macher. Doch der Aufwand für eine permanente Lösung sei derzeit für das Team zu hoch.

Immerhin ermöglicht Copperhead es von Haus aus, für die Geräteverschlüsselung und die Entsperrung des Gerätes unterschiedliche Passwörter zu wählen. So kann der Lockscreen mit einer kurzen Phrase abgesichert werden. Nach fünf erfolglosen Versuchen fährt das Gerät dann automatisch herunter, so dass die kompliziertere Phrase für die Full-Disk-Encryption eingegeben werden muss. Bruteforce-Angriffe gegen die kurze Passphrase können so abgewehrt werden. Wenn das verwendete Gerät Fingerabdrucksensoren unterstützt, können auch diese zur Entsperrung des Gerätes genutzt werden.

 Wir versuchen, die Google-Apps zu installierenVerfügbarkeit und Fazit 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6.  


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,25€

MKar 04. Apr 2017

Warum ist es Deiner Meinung nach eine gute Entscheidung, bzw. was wäre deiner Meinung...

HSB-Admin 03. Aug 2016

https://silence.im/

FreiGeistler 19. Jul 2016

Warum "immer"? Stichwort "sudo" ~= "Anwendung vorübergehend root-Rechte gewähren." Wie...

DY 19. Jul 2016

schlechthin ;-)

hululullu123 18. Jul 2016

Dazu muss man erstmal USB Debugging aktivieren. Wer das Aktiviert sollte sich auch der...


Folgen Sie uns
       


Youtube Music - angeschaut

Wir haben uns das neue Youtube Music angeschaut. Davon gibt es eine kostenlose Version mit Werbeeinblendungen und zwei Abomodelle. Youtube Music Premium ist quasi der Nachfolger von Googles Play Musik. Das Monatsabo für Youtube Music Premium kostet 9,99 Euro.

Youtube Music - angeschaut Video aufrufen
Computacenter: So gewinnt ein IT-Unternehmen Mitarbeiterinnen
Computacenter
So gewinnt ein IT-Unternehmen Mitarbeiterinnen

Frauen hätten weniger Interesse an IT-Berufen als Männer und daran könne man nichts ändern, wird oft behauptet. Der IT-Dienstleister Computacenter hat andere Erfahrungen gemacht.
Ein Interview von Juliane Gringer

  1. Studitemps Einige Studierende verdienen in der IT unter Mindestlohn
  2. SAP-Berater Der coolste Job nach Tourismusmanager und Bierbrauer
  3. Digital Office Index 2018 Jeder zweite Beschäftigte sitzt am Computer

HDR-Capture im Test: High-End-Streaming von der Couch aus
HDR-Capture im Test
High-End-Streaming von der Couch aus

Was bringen all die schönen neuen Farben auf dem 4K-HDR-TV, wenn man sie nicht speichern kann oder während des Livestreams nicht mehr selber sieht? Avermedia bietet mit den Capture-Karten Live Gamer 4K und Live Gamer Ultra erstmals bezahlbare Lösungen an. PC-Spieler sehen mit ihnen sogar bis zu 240 Bilder pro Sekunde.
Von Michael Wieczorek

  1. DisplayHDR Vesa veröffentlicht erstes Testwerkzeug für HDR-Standard
  2. HDMI 2.0 und Displayport HDR bleibt Handarbeit
  3. Intel Linux bekommt experimentelle HDR-Unterstützung

Stromversorgung: Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos
Stromversorgung
Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos

Die massenhafte Verbreitung von Elektroautos stellt das Stromnetz vor neue Herausforderungen. Doch verschiedenen Untersuchungen zufolge sind diese längst nicht so gravierend, wie von Kritikern befürchtet.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Elektroautos Bundesrechnungshof hält Kaufprämie für unwirksam
  2. Ladekabel Startup Ubitricity gewinnt Klimaschutzpreis in New York
  3. TU Graz Der Roboter als E-Tankwart

    •  /