Copilot in Windows 11: Microsoft verlangt für KI-PCs mindestens 16 GByte RAM

Für Microsofts KI-Tools muss Hardware leistungsfähig genug sein. Für Copilot wird wohl am besten ein neuer Prozessor und viel RAM gebraucht.

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Für Copilot wird mehr RAM benötigt.
Für Copilot wird mehr RAM benötigt. (Bild: Pixabay.com/Pixabay-Inhaltslizenz)

Microsoft will Windows 11 durch diverse KI-Features und den Copilot erweitern. Dafür werden allerdings einige Ressourcen benötigt. Das Analyseportal Trendfocus gibt an, dass Microsoft auch bereits eine Vorstellung davon hat: KI-beschleunigte Windows-PCs sollten mindestens 16 GByte Arbeitsspeicher verwenden.

Daraus resultiert für Trendfocus, dass sich der Absatz für DRAM-Module erhöhen wird. Schließlich werde zusätzlicher RAM für Copilot benötigt. Dazu müsste die Funktion natürlich bei einer breiten Masse ankommen und auch akzeptiert werden. Generell ist es vorgesehen, dass die KI-Berechnungen von einer dedizierten NPU durchgeführt werden.

NPU mit neuen Chips von AMD, Intel und Qualcomm

Die wird es erst mit den kommenden Intel- und AMD-Prozessoren geben. Es ist deshalb wahrscheinlich, dass die meisten Menschen erst einmal keine KI-kompatiblen Notebooks und Desktops verwenden – zumindest nicht nach Microsofts Definition.

Laut Trendfocus setzt Microsoft nämlich eine Rechenleistung von mindestens 40 TOPS voraus. Die sollen beispielsweise von Intels Lunar Lake, AMDs Strix Point (Ryzen 8000) oder dem kommenden Snapdragon X Elite, einem ARM-Chip von Qualcomm, bewältigt werden können. Letzterer Chip soll wohl unter anderem in Notebooks von HP, Dell, Lenovo, Asus und Acer verwendet werden. Bisher konnte sich die ARM-Plattform auf Windows nicht wirklich durchsetzen. Möglicherweise ändert sich das mit dem neuen Qualcomm-Chip.

Die kommenden SoCs sollen zudem durch ihre Unterstützung von LPDDR5x-RAM besser für KI-Aufgaben geeignet sein. LPDDR5x kann mit höheren Taktraten betrieben werden – beispielsweise 7.500 statt 4.800 MHz. Schneller Arbeitsspeicher ist für Echtzeit-KI-Berechnungen wichtig. Es ist aber bisher nicht genau klar, wann erste für Copilot optimierte Geräte verkauft werden. Möglicherweise könnte das bereits ab dem Frühling 2024 der Fall sein.

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OutOfCoffee 24. Jan 2024 / Themenstart

Wenn die ganzen Büro Leutchen in der Administration natürlich drölfzighundert Reiter...

bernstein 21. Jan 2024 / Themenstart

Lol, KI-modelle laufen auch auf einem uralt rpi Nur halt viel langsamer. Dss ms...

bernstein 21. Jan 2024 / Themenstart

Soory nutzen Firmenweit seit 2 Jahren Debian Linux. Windows vermissen wir nicht im...

OutOfCoffee 19. Jan 2024 / Themenstart

Stimme da zu. Es kommt halt immer auf den Anwendungsfall an. Ich bin Software...

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