Cooper Lake: Intels Xeons mit bfloat16-Instruktion haben 56 Kerne

Die nächste Xeon-Generation, intern Cooper Lake genannt, sind CPUs mit 56 Kernen. Intel hat zudem eine Unterstützung für das bfloat16-Format für beschleunigtes maschinelles Lernen in die Chips integriert.

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Cooper Lake hat bfloat16-Support.
Cooper Lake hat bfloat16-Support. (Bild: Intel)

Intel hat bekanntgegeben, dass die Cooper Lake über 56 CPU-Kerne verfügen werden. So heißt intern die nächste Xeon-Generation für Server, sie folgt Anfang 2020 auf die aktuellen Cascade Lake AP/SP alias Xeon 8200/9200. Die Ankündigung am heutigen Tag überrascht nicht - denn morgen wird AMD mit Rome seine Eypc genannten Prozessoren mit 64 Kernen und 7 nm vorstellen.

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Schon vor einem Jahr hatte Intel gesagt, dass Cooper Lake auf Cascade Lake folgt, sich aber nicht zur Anzahl der Kerne geäußert. Die Xeon Platinum 9200 haben bereits 56 Kerne, sie bestehen intern aus zwei Chips und sind nur als verlötetes BGA-Package verfügbar. Für Cooper Lake wird ein regulärer Sockel verwendet, die Fassung LGA 4189 statt der bisherigen LGA 3647.

Das ist unumgänglich, denn der neue Sockel unterstützt acht statt sechs DDR4-Speicherkanäle, so wie AMDs Epyc auch. Dennoch erwartet Intel, dass Cooper Lake mit 56 Kernen trotz weiterhin 14 nm eine niedrigere thermische Verlustleistung als Cascade Lake SP mit ebenfalls 56 Kernen haben wird. Das Topmodell, der Xeon Platinum 9282, kommt auf satte 400 Watt - reguläre Varianten mit 28 Kernen begnügen sich bisher mit 240 Watt.

Cooper Lake unterstützt AVX512_BF16, also eine Instruktion um das bfloat16-Format zu beschleunigen. Das wird gerne für maschinelles Lernen verwendet, Intel selbst unterstützt es bereits mit den Nervana NNP-L1000 genannten ASICs und den Agilex-FPGAs. Zudem gibt es seitens Google einen Support in den eigenen Cloud-TPUs und im Tensorflow-Framework. Obskures Detail: Ice Lake, der 10-nm-Nachfolger von Cooper Lake, nutzt zwar ebenfalls den Sockel LGA 4189, hat aber nur 26 Kerne und kein bfloat16.

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