Abo
  • IT-Karriere:

Coolpix P1000: Nikon stellt Bridge-Kamera mit 3.000-mm-Zoom vor

Mal den Mond von Nahem sehen? Nikons neue Digitalkamera der Coolpix-Serie soll den Blick auf die Krater unseres Trabanten ermöglichen. Die Kamera soll dafür laut Hersteller genug Zoom haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Nikon Coolpix P1000: wenig Lichtstärke bei voll ausgefahrenem Zoom
Nikon Coolpix P1000: wenig Lichtstärke bei voll ausgefahrenem Zoom (Bild: Nikon)

In weiter Ferne so nah: Nikon stellt eine neue Bridge-Kamera der Coolpix-Serie mit einem Superzoom vor. Das Objektiv der P1000 hat einen 125fachen optischen Zoom mit einer Brennweite von umgerechnet 3.000 mm.

Stellenmarkt
  1. OMICRON electronics GmbH, Klaus, Bodenseeregion
  2. Kaufland Dienstleistung GmbH & Co. KG, Heilbronn

Vor drei Jahren hatte Nikon den Vorgänger Coolpix P900 auf den Markt gebracht, der für eine Kamera mit festem Objektiv einen ungewöhnlich großen Brennweitenbereich hatte: Die Kamera hatte einen 83fach-Zoom, bis zu einer Brennweite von 2.000 mm.

Das schlägt die neue Coolpix: Wie der Vorgänger fängt auch die P1000 im Weitwinkelbereich bei 24 mm an und geht bis 3.000 mm, was einem Supertele entspricht. Die Kamera bietet zudem noch einen Digitalzoom, der bis 6.000 mm reicht. Die Ergebnisse sind dann aber meist nicht mehr so ansehnlich. Die Brennweiten sind jeweils auf Kleinbildäquivalent umgerechnet.

Der optische Zoom reiche aus, "um damit Krater auf dem Mond aufzunehmen", wirbt Nikon. Abgesehen davon, dass dafür auch weniger Brennweite ausreicht, geht das vor allem, weil der Mond vor dem Nachthimmel ein sehr helles Objekt ist, bei dem stark abgeblendet werden muss. Denn die lange Brennweite kostet Lichtstärke: Die Anfangsblende bei voll ausgefahrenem Zoom beträgt f/8. Bei 24 mm Brennweite liegt sie bei f/2,8.

Die Coolpix P1000 hat wie der Vorgänger einen 1/2,3-Zoll-Sensor mit einer Auflösung von 16 Megapixeln. Die Kamera nimmt Bilder im jpg- oder im Nikon-eigenen RAW-Format auf sowie Videos in 4K mit 30 Bildern pro Sekunde oder Full-HD (1080p) mit 60 Bildern pro Sekunde. Die Lichtempfindlichkeit reicht von ISO 100 bis ISO 6.400. Bei längeren Belichtungszeiten soll ein Bildstabilisator Verwacklungen ausgleichen. Er kompensiert fünf Blendenstufen.

Die Kamera hat einen elektronischen Sucher mit organischen Leuchtdioden (Oled) und einer Auflösung von 2,36 Megapixeln. Auf der Rückseite der Kamera gibt es ein Display mit einer Diagonalen von 3,2 Zoll (8,1 cm) und 921.000 Bildpunkten. Es ist klapp- und schwenkbar, ermöglicht aber keine Bedienung per Touch.

Die Kamera ist etwa 15 x 12 x 18 cm groß und wiegt 1,4 kg. Sie soll im September auf den Markt kommen. Den Preis gibt Nikon mit 1.100 Euro an.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 429,00€
  2. ab 369€ + Versand
  3. 144,90€ + Versand

Gastronomie 17. Aug 2018

Ja, ist aber so. Da gibt es bei mir nichts zu meckern. Die Qualität ist mir auch von...

ArcherV 12. Jul 2018

Die Anafi App hat übrigens InApp Käufe wenn man die automatischen Flugmodi haben möchte...

Ely 11. Jul 2018

Weiß ich, darum habe ich mir für kleines Geld die Russentonne organisiert. Weil ich für...

Anonymer Nutzer 11. Jul 2018

ja, dachte ich mir auch. Und die Lichtstärke spielt beim Mond sowieso kaum eine Rolle, da...

davidcl0nel 10. Jul 2018

Auf den Mond fällt genauso aus 150 Millionen Kilometer Entfernung das Sonnenlicht wie auf...


Folgen Sie uns
       


Bose Frames im Test

Die Sonnenbrille Frames von Bose hat integrierte Lautsprecher, die den Träger mit Musik beschallen können. Besonders im Straßenverkehr ist das offene Konzept praktisch.

Bose Frames im Test Video aufrufen
Erasure Coding: Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
Erasure Coding
Das Ende von Raid kommt durch Mathematik

In vielen Anwendungsszenarien sind Raid-Systeme mittlerweile nicht mehr die optimale Lösung. Zu langsam und starr sind sie. Abhilfe schaffen können mathematische Verfahren wie Erasure Coding. Noch existieren für beide Techniken Anwendungsgebiete. Am Ende wird Raid aber wohl verschwinden.
Eine Analyse von Oliver Nickel

  1. Agentur für Cybersicherheit Cyberwaffen-Entwicklung zieht in den Osten Deutschlands
  2. Yahoo Richterin lässt Vergleich zu Datenleck platzen

Kickstarter: Scheitern in aller Öffentlichkeit
Kickstarter
Scheitern in aller Öffentlichkeit

Kickstarter ermöglicht es kleinen Indie-Teams, die Entwicklung ihres Spiels zu finanzieren. Doch Geld allein ist nicht genug, um alle Probleme der Spieleentwicklung zu lösen. Und was, wenn das Geld ausgeht?
Ein Bericht von Daniel Ziegener

  1. Killerwhale Games Verdacht auf Betrug beim Kickstarter-Erfolgsspiel Raw
  2. The Farm 51 Chernobylite braucht Geld für akkurates Atomkraftwerk
  3. E-Pad Neues Android-Tablet mit E-Paper-Display und Stift

Endpoint Security: IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten
Endpoint Security
IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

Tausende Geräte in hundert verschiedenen Modellen mit Dutzenden unterschiedlichen Betriebssystemen. Das ist in großen Unternehmen Alltag und stellt alle, die für die IT-Sicherheit zuständig sind, vor Herausforderungen.
Von Anna Biselli

  1. Datendiebstahl Kundendaten zahlreicher deutscher Firmen offen im Netz
  2. Metro & Dish Tisch-Reservierung auf Google übernehmen
  3. Identitätsdiebstahl SIM-Dieb kommt zehn Jahre in Haft

    •  /