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Conways Gesetz der Softwarespiegelung:
Warum unsere Software aussieht wie unsere Teams

Denkpause
Die Wurzeln von Conways Gesetz gehen zurück bis in die 1960er. Zu Beginn belächelt, gilt es heute mehr denn je.
/ Tim Reinboth
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Spieglein, Spieglein: Kommuniziert ein Team monolithisch, wird auch seine Software so aussehen. (Bild: hjrivas/Pixabay)
Spieglein, Spieglein: Kommuniziert ein Team monolithisch, wird auch seine Software so aussehen. Bild: hjrivas/Pixabay

"Das kann doch nicht sein" , denkt CTO Phillip verwirrt. Vor sechs Monaten hatte er drei Entwicklungsteams die gleiche Aufgabe gestellt: Eine neue Microservice-Architektur für die Kundenverwaltung.

Jetzt hat Team Serverraum-Heizung eine monolithische Struktur mit vielen internen Schnittstellen geliefert. Die Kollegen aus Team Kernel Panic haben ein System aus zwölf eigenständigen Services präsentiert. Und Team Nicht Lustig zeigt ihm eine Hybrid-Lösung mit modularem Monolithen. Unterschiedlicher könnten die Ansätze kaum sein – und dennoch hat es System. Denn alle Vorschläge folgen Conways Gesetz.

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