Controllerchips: AMD besorgt sich Sata-Express von ASmedia

Mainboards mit Chipsätzen der Serie 9 von Intel für den Haswell-Refresh unterstützen bereits Sata-Express und M.2 als neue Schnittstellen für Festplatten und SSDs, beides ist auf AMD-Plattformen noch rar. Daher will der Intel-Konkurrent laut einem Bericht von Digitimes(öffnet im neuen Fenster) nun eng mit ASMedia kooperieren. Dieses Unternehmen ist eine Abspaltung von Asus und stellt vor allem Controllerbausteine für Sata, USB und Audio her.
Die Zusammenarbeit sieht entweder vor, dass die beiden Firmen geistiges Eigentum austauschen, oder AMD von ASMedia Lizenzen erwirbt. Bei letzterem Fall könnte AMD dann die Chips selbst herstellen oder sie bei anderen Firmen in Auftrag geben und wäre weniger abhängig von einem einzelnen Zulieferer. Zusammen mit den eigenen Chipsätzen wären so wohl auch preislich attraktive Bundles möglich. Eine Bestätigung für die Pläne gibt es aber noch nicht, Digitimes beruft sich auf Quellen in Taiwan. Im Jahr 2015 soll die Zusammenarbeit starten.
Der Bericht erwähnt auch eine "next-generation platform", also offenbar eine neue Kombination aus Prozessor und Chipsatz. Eine solche mit neuen x86-Kernen hat AMD jedoch bisher nicht angekündigt.



