Verfügbarkeit und Fazit

Die Kämpfe spielen sich dennoch nicht übertrieben kompliziert, sondern setzen auf angenehme Art auf Tempo. Wer Spaß an teils durchaus längeren Feuergefechten hat, in denen er immer mal schnelle Reflexe beweisen muss, geschickt nach Deckung suchen und mit Überraschungen umgehen kann, kommt in Control auf seine Kosten. Dabei geht es allerdings mit wesentlich weniger Wumms, Blut und ähnlichen Effekten als etwa im letzten Doom zur Sache.

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Es gibt nur einen Schwierigkeitsgrad, den wir insgesamt fair finden. Allerdings kann es in den Bosskämpfen etwas dauern, bis man den Bogen raushat - das kann minimal frustrierend werden. Etwas vereinfachen kann man die Feuergefechte nur, indem man die Zielaufschaltung aktiviert. Das Spiel legt automatisch ein Savegame an, manuelles Speichern ist nicht möglich. Wer stirbt, muss teils längere Passagen wiederholen; immerhin bleiben gesammelte Ausrüstungsgegenstände im Inventar.

Auf PCs unterstützt Control auch Raytracing - jedenfalls mit entsprechend leistungsstarker Hardware, die dafür dann unter anderem kompatibel mit DirectX-12 sein muss (PC-Systemanforderungen). Das auf der Northlight-Engine von Remedy basierende Spiel bietet dann einigermaßen korrekt berechnete Reflexionen etwa von der Umgebung in Wasserpfützen (statt Cube Maps) sowie detailreiche Spiegelungen von Jesse oder Gegnern in Scheiben. Auch die allgemeine Beleuchtung und Verschattung wirkt glaubwürdiger.

Uns gefällt das Raytracing in Control, allerdings sieht es an den meisten Stellen nicht viel besser aus als die Standardversion, sondern schlicht ein bisschen anders. Besitzer teurer Grafikkarten können das Spiel kaum dazu verwenden, um Eindruck im Familien- oder Freundeskreis zu schinden.

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Control erscheint am 27. August 2019 für Windows-PC (nur Epic Games Store), Xbox One und Playstation 4 für rund 60 Euro. Das Programm ist vollständig übersetzt, die deutsche Sprachausgabe ist auf dem üblichen hohen Niveau von Synchronisationen. Wer will, kann englische Texte und Sprachausgabe im Audiomenü aktivieren. Einen Multiplayermodus gibt es nicht, und auch keine Mikrotransaktionen. Von der USK hat das Programm eine Freigabe ab 16 Jahren erhalten.

Fazit

Offene Welten müssen nicht unbedingt unter freiem Himmel liegen - und das beste Beispiel dafür ist ab sofort Control. Nachdem das Entwicklerstudio Remedy Entertainment vor Jahren mit Max Payne die Bedeutung von Zeit in Spielen revolutioniert hat, setzt es mit seinem neuen Werk nun auf ein geändertes Raumgefühl. In Control haben wir den Eindruck, in einem überschaubar großen Amtsgebäude und gleichzeitig in einer fast unendlichen Sandbox unterwegs zu sein.

Dabei klappt sogar die Sache mit der Orientierung recht gut. Klar, wir haben uns in den verschachtelten Abschnitten und Abteilungen ein paarmal verlaufen - aber letztlich doch immer zum Ziel gefunden.

Neben der Begeisterung über die mysteriöse Behörde sorgt auch das Gameplay für Freude. Die Gefechte machen viel Spaß, was neben der tollen Steuerung auch an den abwechslungsreichen, zunehmend komplexen Möglichkeiten liegt, mit denen wir als Jesse erst zu Fuß und später schwebend sowie mit übernatürlicher Technologie gegen Angreifer kämpfen.

Nur die Handlung ist uns auf Dauer einen Hauch zu esoterisch, als störend haben wir das aber nicht erlebt. Letztlich funktioniert Control ebenso als Abenteuerreise für neugierige Entdecker wie als Spielwiese für Actionfans.

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 Control im Test: Amtliche Action
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Frostwind 27. Aug 2019

+ Echte Schauspieler kommen in kleinen Videoclips vor (als Teil von Logs/der...

Legendenkiller 27. Aug 2019

man muss das positiv sehen. in 1 Jahr sind alle Patches raus , evtl. schon ein cooles...

Unix_Linux 26. Aug 2019

Remedy macht für meinen geschmack zu viel hokus pokus und esoterik in ihren games...

Hotohori 26. Aug 2019

Und das ich das Spiel schon eine ganze Weile auf Steam besitze und endlich mal spielen...



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