Continual Compute: Intel zeigt automatische Lastverteilung auf externe GPU

In der Nähe befindet sich ein Gaming-PC? Dann könnte laut Intel auch auf langsamen Laptops ein anspruchsvolles Spiel laufen.

Artikel veröffentlicht am ,
Hitman 3 links nativ auf Laptop, rechts per Continual Compute auf Gaming-PC
Hitman 3 links nativ auf Laptop, rechts per Continual Compute auf Gaming-PC (Bild: Intel)

Im Rahmen der Real-Time Conference 2021 hat Intel eine neue Technologie namens Continual Compute vorgestellt. Damit soll es für eine leistungshungrige Anwendung auf einem Laptop möglich sein, diese automatisch per Netzwerk auf einem leistungsstarken Gaming-PC in der Nähe ausführen zu lassen.

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Laut Intel ist die Idee unter anderem für das Metaverse gedacht. Konkret wurde Continual Compute allerdings exemplarisch mit Hitman 3 gezeigt. Das Actionspiel von IO Interactive lief zwar ordentlich auf dem verwendeten Laptop - aber für die Maximaleinstellungen war dessen Hardware viel zu schwach.

Mit Continual Compute wurde das Programm dann auf einen Gaming-PC übertragen und dort mit wesentlich schönerer Grafik berechnet. Das Bild wurde dann wieder auf den Laptop zurückgeschickt.

Intel hat also klassisches Spielestreaming verwendet, aber einen Unterschied zu Google Stadia und Xbox Cloud Gaming gibt es: Während dort die Anwendung bereits auf dem System mit der leistungsstarken Hardware liegt, soll Continual Compute in der Lage sei, selbständig etwa nach einer schnellen GPU in der Nähe oder in einer fernen Serverfarm zu suchen und die nötigen Teile des Codes dorthin zu übertragen.

HITMAN 3 (PC) (64-Bit)

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Wie das im Detail funktioniert und welche Anpassungen gegebenenfalls am Spiel oder am Metaverse nötig sind, hat Intel in dem kurz gehaltenen Vortrag nicht gesagt. Die nötigen Daten werden über eine von Intel als "Infrastructure Layer" bezeichnete Schicht übertragen, so die Firma im Blog.

Bei Hitman 3 hatte der externe Rechner nach Angaben von Intel eine Grafikkarte von Nvidia oder AMD verbaut. Natürlich dürfte Intel dort in einigen Jahren am liebsten eine GPU aus eigener Produktion sehen. Im Prinzip soll Continual Compute aber mit allen verfügbaren Ressourcen klarkommen. Wie es mit der Technologie konkret weitergeht und wann konkrete Anwendungen marktreif sind, hat das Unternehmen nicht gesagt.

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Salzbretzel 16. Dez 2021 / Themenstart

Ich habe also einen Gaming PC, möchte in bester Auflösung zocken und hole mein Notebook...

derdiedas 16. Dez 2021 / Themenstart

Nee leider nicht, es gibt viele Laptops mit potenter CPU (4800h, 5800h, i7, i9) die nur...

Sharra 16. Dez 2021 / Themenstart

Nein, im Endeffekt weitaus mehr. Und zwar all das, was deine GPU sonst lokal berechnen...

jojo40 15. Dez 2021 / Themenstart

Gibts doch schon. Nennt sich Mining ;)

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