Content-Managment-Systeme: Typo3 6.0 abstrahiert Dateien

Das Content-Management-System Typo3 6.0 erhält eine abstrahierte Datenschicht. Das soll Duplikate verhindern und einen beliebigen Speicherort für Dateien ermöglichen. Außerdem soll der Code von Typo3 ausführlicher geprüft worden sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Unter dem Motto "Zurück in die Zukunft" haben die Typo3-Entwickler Version 6.0 ihres CMS veröffentlicht.
Unter dem Motto "Zurück in die Zukunft" haben die Typo3-Entwickler Version 6.0 ihres CMS veröffentlicht. (Bild: Typo3)

Mit dem File Abstraction Layer soll Typo3 6.0 die Verwaltung von Daten einfacher machen. Sie lassen sich künftig auf entfernten Rechnern ablegen und werden in Webseiten lediglich referenziert. Ferner hat der Code des Content Management Systems (CMS) mehr Tests durchlaufen als die bisherigen Versionen. Das soll künftig die Integration von Beiträgen externer Entwickler erleichtern.

  • In Webseiten verwendete Dateien können mit Metadaten versehen werden und dank File Abtraction Layer an beliebigen Orten abgespeichert werden, etwa auf WebDAV-Servern. (Bild: Typo3)
In Webseiten verwendete Dateien können mit Metadaten versehen werden und dank File Abtraction Layer an beliebigen Orten abgespeichert werden, etwa auf WebDAV-Servern. (Bild: Typo3)
Stellenmarkt
  1. IT-Systemadministrator (m/w/d) Projekte
    Bayerischer Jugendring, München
  2. DevOps/IT Operations Engineer (w/m/d) Container Platform
    ING Deutschland, Nürnberg
Detailsuche

In Webseiten eingebettete Dateien müssen künftig nur noch referenziert werden. Dafür sorgt das File Abstraction Layer (FAL). Dateien werden dazu mit beliebigen Metadaten versehen. Die Daten selbst können auf entfernten Rechnern abgelegt werden, etwa in Amazons S3 oder auf WebDav-Servern. Entsprechende Treiber bringt Typo3 6.0 bereits mit. Weitere Treiber sollen nachfolgen, etwa für die Anbindung von Dropbox-Servern. Das soll vor allem die Verwaltung von mehrfach verwendeten Dateien erleichtern.

Verbesserter Code

Der Quellcode von Typo3 6.0 wurde überarbeitet und teils komplett neu geschrieben. Der Extension Manager wurde beispielsweise mit dem bereits seit Typo3 4.3 verfügbaren Extbase-Framework umgesetzt. Außerdem wurden Namespaces eingeführt und zahlreiche Klassennamen umbenannt. Neu eingeführter Code durchläuft zahlreiche Code-Style-Tests. Das soll künftig auch Code-Beiträge externer Entwickler erleichtern.

Die Versionsnummer 5.0 haben die Typo3-Entwickler übersprungen, um eine Verwechslung mit dem parallel entwickelten Typo3 Neos zu vermeiden, das während der Entwicklungszeit ebenfalls diese Versionsnummer trug.

Golem Karrierewelt
  1. Cinema 4D Grundlagen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    07.-09.11.2022, Virtuell
  2. ITIL 4® Foundation: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    10./11.10.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Weitere Informationen zu Typo3 6.0 haben die Entwickler in den Release Notes zusammengetragen. Die aktuelle Version steht auf der Webseite des Projekts zum Download bereit.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Superbase V
Zendures Solarstation mit 6.400 Wh kommt mit hohem Rabatt

Vor dem Verkaufsstart über die eigene Webseite verkauft Zendure seine Superbase V über Kickstarter - mit teilweise fast 50 Prozent Rabatt.

Superbase V: Zendures Solarstation mit 6.400 Wh kommt mit hohem Rabatt
Artikel
  1. Tesla Optimus: Elon Musk zeigt Roboter-Prototyp
    Tesla Optimus
    Elon Musk zeigt Roboter-Prototyp

    Roboter könnten für Tesla aus Sicht von Elon Musk bedeutender werden als Elektroautos. Der Konzern zeigte seinen ersten Roboter-Prototypen.

  2. Google: Nutzer fordern Bluetooth-Freigabe für Stadia-Controller
    Google
    Nutzer fordern Bluetooth-Freigabe für Stadia-Controller

    Mit der Einstellung von Stadia können auch Tausende der speziellen Controller ohne ein Update nicht mehr drahtlos genutzt werden.

  3. Microsofts E-Mail: Modern Auth in Exchange macht Admins Arbeit
    Microsofts E-Mail
    Modern Auth in Exchange macht Admins Arbeit

    Ab dem 1. Oktober 2022 müssen Exchange-Clients zwingend Microsofts moderne Authentifizierung nutzen. Das bedeutet Mehrarbeit.
    Eine Analyse von Oliver Nickel

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MindStar (u. a. LC-Power LC-M27-QHD-240-C-K 389€) und Damn-Deals (u. a. Kingston A400 240/480 GB 17,50€/32€, NZXT Kraken X73 139€) • Alternate: Weekend Sale • Razer Strider XXL 33,90€ • JBL Live Pro+ 49€ • PCGH-Ratgeber-PC 3000 Radeon Edition 2.500€ • LG OLED65CS9LA 1.699€ [Werbung]
    •  /