Content-Managment-Systeme: Typo3 6.0 abstrahiert Dateien
Mit dem File Abstraction Layer soll Typo3 6.0 die Verwaltung von Daten einfacher machen. Sie lassen sich künftig auf entfernten Rechnern ablegen und werden in Webseiten lediglich referenziert. Ferner hat der Code des Content Management Systems (CMS) mehr Tests durchlaufen als die bisherigen Versionen. Das soll künftig die Integration von Beiträgen externer Entwickler erleichtern.
In Webseiten eingebettete Dateien müssen künftig nur noch referenziert werden. Dafür sorgt das File Abstraction Layer (FAL). Dateien werden dazu mit beliebigen Metadaten versehen. Die Daten selbst können auf entfernten Rechnern abgelegt werden, etwa in Amazons S3 oder auf WebDav-Servern. Entsprechende Treiber bringt Typo3 6.0 bereits mit. Weitere Treiber sollen nachfolgen, etwa für die Anbindung von Dropbox-Servern. Das soll vor allem die Verwaltung von mehrfach verwendeten Dateien erleichtern.
Verbesserter Code
Der Quellcode von Typo3 6.0 wurde überarbeitet und teils komplett neu geschrieben. Der Extension Manager wurde beispielsweise mit dem bereits seit Typo3 4.3 verfügbaren Extbase-Framework umgesetzt. Außerdem wurden Namespaces eingeführt und zahlreiche Klassennamen umbenannt. Neu eingeführter Code durchläuft zahlreiche Code-Style-Tests. Das soll künftig auch Code-Beiträge externer Entwickler erleichtern.
Die Versionsnummer 5.0 haben die Typo3-Entwickler übersprungen, um eine Verwechslung mit dem parallel entwickelten Typo3 Neos zu vermeiden, das während der Entwicklungszeit ebenfalls diese Versionsnummer trug.
Weitere Informationen zu Typo3 6.0 haben die Entwickler in den Release Notes(öffnet im neuen Fenster) zusammengetragen. Die aktuelle Version steht auf der Webseite des Projekts zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit.
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