Abo
  • Services:
Anzeige
Das Youtube-Logo
Das Youtube-Logo (Bild: AFP/Getty Images)

Content-ID Videos von Indiegames-Entwicklern blockiert

Auf Youtube werden seit einigen Tagen viele Videos mit Gaming-Musik blockiert. Nun geraten offenbar auch die Macher von Indiegames ins Visier der Industrie.

Anzeige

Egal ob leidenschaftlicher Spieler oder professioneller Let's-Play-Moderator: Seit ein paar Tagen werden auf Youtube eingestellte Videos gelöscht, wenn in ihnen urheberrechtlich geschützt Musik zu hören ist - selbst dann, wenn sie nur im Hintergrund gespielt wird.

Das liegt daran, dass auf Youtube das automatische Content-ID-Scanning auf weitere Multi-Channel-Networks-Bereiche ausgedehnt wurde. Youtube sucht also jetzt in weiteren professionell vermarkteten MCN-Kanälen automatisch nach Musik, für die beispielsweise ein Musikverlag die Rechte innehat - oder dies zumindest behauptet.

Jetzt melden sich in US-Medien wie Computerandvideogames.com auch Entwickler von Indiegames zu Wort, etwa Mike Bithell, der Kopf hinter Thomas Was Alone. Offenbar wurden Videos von ihm und weiteren Entwicklern von dem Content-ID-System blockiert, und zwar auf Antrag von zwei Firmen namens Indmusic und Tunecore. Beide arbeiten laut Musikmarkt.de seit ein paar Wochen zusammen, um in von beliebigen Anwendern eingestellten Youtube-Videos eigene Songs zu identifizieren und das Copyright zu beanspruchen.

Hinter den blockierten Gameplay-Videos der letzten Tage stecken Indmusic und Tunecore aber möglicherweise nicht, zumindest nicht nur. Welche Unternehmen hinter den Kulissen das Blockieren der Videos vorantreiben, ist noch nicht endgültig geklärt. Besonders oft genannt wurde eine Firma namens Idol. Jedenfalls hat der Spielepublisher Ubisoft ankündigt, mit Idol Gespräche über die Verwendung von Soundtracks in Videos zu führen.

Spielehersteller unterstützten Let's-Player

Bei den Spielerherstellern sind die Copyright-Sperrungen nicht willkommen: Nahezu alle nehmen die kostenlose Werbung durch die Videos gerne mit und unterstützen die Szene nach Kräften. Neben Ubisoft haben sich auch Deep Silver, Electronic Arts und andere Firmen von den Content-ID-Blockaden distanziert.

Inzwischen haben sich auch die Betreiber von Youtube bei Kotaku.com zu Wort gemeldet - mit praktischen Tipps. Sie empfehlen den Spielern, die Hintergrundmusik in Spielen abzuschalten, und ihre Videos mit lizenzfreier Musik zu hinterlegen.

Ganz unrecht dürfte Youtube die ganze Angelegenheit allerdings nicht sein: Im Zweifel wäre es dem zu Google gehörenden Unternehmen vermutlich recht, wenn die Spielepublisher künftig mehr Werbung schalten würden, anstatt sich bei ihren Marketingkampagnen auf die Let's-Play-Szene zu verlassen.


eye home zur Startseite
JoCognito 20. Dez 2013

Hallo. Es ist schon sehr lange so das die Gamer aufgefordert waren NICHT die Musik der...

Eop 19. Dez 2013

Was haben die Eltern damit zu tun ? ;)

woodleader 19. Dez 2013

Es geht ja hier nicht um Kommerzielle Nutzung. Mit Kommerzielle Nutzung meinen die...

woodleader 19. Dez 2013

Monetarisieren ist bei den meisten Publishern kein Problem. Rechtlich geht es vielen nur...

janitor 18. Dez 2013

What? Wer fördert Konsumsucht? Unsere Regierung?



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Ratbacher GmbH, Frankfurt am Main
  2. Lampe & Schwartze, Bremen
  3. FTI Touristik GmbH, München
  4. Schwarz Dienstleistung KG, Neckarsulm


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 444,00€ + 4,99€ Versand
  2. 17,99€ statt 29,99€
  3. ab 486,80€

Folgen Sie uns
       


  1. Betrugsverdacht

    Amazon Deutschland sperrt willkürlich Marketplace-Händler

  2. Take 2

    GTA 5 bringt weiter Geld in die Kassen

  3. 50 MBit/s

    Bundesland erreicht kompletten Internetausbau ohne Zuschüsse

  4. Microsoft

    Lautloses Surface Pro hält länger durch und bekommt LTE

  5. Matebook X

    Huawei stellt erstes Notebook vor

  6. Smart Home

    Nest bringt Thermostat Ende 2017 nach Deutschland

  7. Biometrie

    Iris-Scanner des Galaxy S8 kann einfach manipuliert werden

  8. Bundesnetzagentur

    Drillisch bekommt eigene Vorwahl zugeteilt

  9. Neuland erforschen

    Deutsches Internet-Institut entsteht in Berlin

  10. Squad

    Valve heuert Entwickler des Kerbal Space Program an



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Yodobashi und Bic Camera: Im Rausch der Netzwerkkabel
Yodobashi und Bic Camera
Im Rausch der Netzwerkkabel
  1. Sicherheitslücke Fehlerhaft konfiguriertes Git-Verzeichnis bei Redcoon
  2. Preisschild Media Markt nennt 7.998-Euro-Literpreis für Druckertinte

Vernetzte Hörgeräte und Hearables: Ich filter mir die Welt widdewiddewie sie mir gefällt
Vernetzte Hörgeräte und Hearables
Ich filter mir die Welt widdewiddewie sie mir gefällt
  1. The Dash Pro Bragis Drahtlos-Ohrstöpsel können jetzt auch übersetzen
  2. Beddit Apple kauft Schlaf-Tracker-Hersteller
  3. Smartwatch Huawei Watch bekommt Android Wear 2.0

In eigener Sache: Die Quanten kommen!
In eigener Sache
Die Quanten kommen!
  1. id Software "Global Illumination ist derzeit die größte Herausforderung"
  2. In eigener Sache Golem.de führt kostenpflichtige Links ein
  3. In eigener Sache Golem.de sucht Marketing Manager (w/m)

  1. Re: Mit dieser Argumentation könnte man den...

    RipClaw | 18:57

  2. Inexio = Monopolstellung mit überteuerten Tarifen!

    Wilfred | 18:56

  3. Re: Kommt mir auch auf Kundenseite bekannt vor.

    SzSch | 18:55

  4. Re: Grundschullehrer in Berlin: 61200

    sic | 18:54

  5. Re: 25MBit/s - wann begreifen die endlich, dass...

    bombinho | 18:53


  1. 16:58

  2. 16:10

  3. 15:22

  4. 14:59

  5. 14:30

  6. 14:20

  7. 13:36

  8. 13:20


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel