Abo
  • IT-Karriere:

Content-ID: Illegale Porno-Hoster umgehen Youtube-Filter

Youtube wird offenbar zur illegalen Verbreitung von urheberrechtlich geschützten pornografischen Inhalten genutzt. Die Videos werden dabei schlicht nicht öffentlich gelistet. Zudem umgehen die Hoster wohl die Filtersysteme von Youtube.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Content-ID von Youtube erkennt Pornos offenbar nicht so gut wie andere Filme.
Die Content-ID von Youtube erkennt Pornos offenbar nicht so gut wie andere Filme. (Bild: Esther Vargas, flickr.com/CC-BY-SA 2.0)

Offenbar werden pornografische Inhalte im großen Stil bei Youtube gehostet und dabei gegen die Urheberrechte der Produktionsfirmen verstoßen, was wiederum von Youtube nicht durch dessen Filtersysteme unterbunden wird. Das berichtet das auf Urheberrechte spezialisierte Blog Torrentfreak unter Berufung auf den aus Kalifornien stammenden Anbieter Dreamroom Productions, der wohl sehr aktiv gegen die Verletzung seiner Urheberrechte vorgeht.

Stellenmarkt
  1. TenneT TSO GmbH, Bayreuth
  2. BWI GmbH, Nürnberg, Pfungstadt, Rheinbach

Dem Bericht zufolge werden Kopien der Originalproduktionen bei Youtube gehostet, allerdings ohne diese in die öffentliche Auflistung des Streaminganbieters aufnehmen zu lassen. Die so nur über einen Direktlink auffindbaren Videos würden schließlich auf eigenen Plattformen systematisch gesammelt und entgegen dem Urheberrecht der Produktionsfirma weiterverbreitet.

Löschung illegaler Kopien dauert zu lange

Eine ähnliche Vorgehensweise wird auch für eine Vielzahl von Film- und Fernsehproduktionen zum illegalen Streaming als Alternative zum Teilen der Filme über Systeme wie Bittorrent genutzt. Auch wenn dies wie im geschilderten Fall auf Grund des Gratishostings viel Geld einspart, wird in den meisten Fällen auf große Anbieter wie Youtube verzichtet. Denn der zu Google gehörende Streamingdienst bietet mit der sogenannten Content-ID den Rechteinhabern eine vergleichsweise einfache Möglichkeit, eine Verletzung ihre Rechte automatisch feststellen zu lassen.

Das geschehe in dem geschilderten Fall jedoch nicht, sodass die Pornoproduktionsfirma die entsprechenden Direktlinks selbst ausfindig machen müsse, um diese an Google für eine Löschung zu melden. Ähnlich werde auch bei Videos vorgegangen, die illegal über Google-Drive verteilt werden. Derartigen Anfragen käme Google zwar nach, eine Bearbeitung dauere aber teilweise bis zu drei Wochen.

Ob und wie genau das Filtersystem der Content-ID umgangen wird, ist derzeit unklar. Der Bericht von Torrentfreak deutet darauf hin, dass dies im Zusammenhang damit stehe, dass die betroffenen Videos eben nicht öffentlich gelistet seien, sondern als privat markiert werden. Jedoch ist das Content-ID-System auch für diese Videos eigentlich aktiviert.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 274,00€
  2. 529,00€

Menplant 19. Jan 2017

https://github.com/Valkryst/Schillsaver Zu der 'mehreren Accounts koppeln' Idee ist mehr...

wasabi 19. Jan 2017

Nein, ist nicht erlaubt. Das bedeutet nur, das der Rechteinhaber es in dem Fall erlaubt...

obermeier 19. Jan 2017

Meine ich ja... :D

HorkheimerAnders 18. Jan 2017

Hier geht es 100% um Patriotismus.


Folgen Sie uns
       


Bose Frames im Test

Die Sonnenbrille Frames von Bose hat integrierte Lautsprecher, die den Träger mit Musik beschallen können. Besonders im Straßenverkehr ist das offene Konzept praktisch.

Bose Frames im Test Video aufrufen
Transport Fever 2 angespielt: Wachstum ist doch nicht alles
Transport Fever 2 angespielt
Wachstum ist doch nicht alles

Wesentlich mehr Umfang, bessere Übersicht dank neuer Benutzerführung und eine Kampagne mit 18 Missionen: Das Schweizer Entwicklerstudio Urban Games hat Golem.de das Aufbauspiel Transport Fever 2 vorgestellt - bei einer Bahnfahrt.
Von Achim Fehrenbach

  1. Mordhau angespielt Die mit dem Schwertknauf zuschlagen
  2. Bus Simulator angespielt Zwischen Bodenschwelle und Haltestelle
  3. Bright Memory angespielt Brachialer PC-Shooter aus China

Raumfahrt: Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen
Raumfahrt
Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen

Seit Donnerstag senden die Satelliten des Galileo-Systems keine Daten mehr an die Navigationssysteme. SAR-Notfallbenachrichtigungen sollen aber noch funktionieren. Offenbar ist ein Systemfehler in einer Bodenstation die Ursache. Nach fünf Tagen wurde die Störung behoben.


    Ricoh GR III im Test: Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom
    Ricoh GR III im Test
    Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom

    Kann das gutgehen? Ricoh hat mit der GR III eine Kompaktkamera im Sortiment, die mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet ist, rund 900 Euro kostet und keinen Zoom bietet. Wir haben die Kamera ausprobiert.
    Ein Test von Andreas Donath

    1. Theta Z1 Ricoh stellt 360-Grad-Panoramakamera mit Profifunktionen vor
    2. Ricoh GR III Eine halbe Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ

      •  /