Container: Wie Admins am Enterprise-Support für Linux verzweifeln

Selbst die treuesten Befürworter althergebrachter Wege und Methoden können sich dem Trend zu Virtualisierung und zur Cloud heute kaum noch entziehen. Sogar, wer sich nicht bei einem der großen Anbieter einmietet, bekommt die Auswüchse von Cloud first und Container first zu spüren: Dienste in Containern statt auf dem blanken Blech auszurollen, gilt inzwischen fast schon als Standardprozedur. Weil dieser Weg nicht zuletzt erhebliche Einsparungen an Aufwand und Personal bei den großen Herstellern ermöglicht, drücken die ihre Nutzer massiv in diese Richtung.
Von Red Hat Enterprise Linux ( RHEL(öffnet im neuen Fenster) ) gibt es längst eine Mini-Version, die im Wesentlichen nur noch Container abspielen kann. Suse entwickelt sich mit seiner Adaptable Linux Platform ( ALP(öffnet im neuen Fenster) ) in dieselbe Richtung. Canonical geht mit seinem auf Snap basierenden Modell zwar einen Sonderweg, verfolgt letztlich aber exakt dasselbe Ziel. Für Administratoren bringt das nicht nur Vorteile, denn es gilt, die Container-Schicht zwischen Admin und eigentlicher Anwendung etwa beim Debugging oder bei der Konzeption ganzer Umgebungen gesondert zu beachten. Docker und Podman, zwei Laufzeitumgebungen für Container unter Linux, sind schließlich eigene Technologien, die auch separat kaputtgehen können und dadurch Schwierigkeiten an ganz anderer Stelle verursachen.