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Container Storage: IBM übernimmt Red Hats Storageprodukte komplett

Red Hat transferiert das komplette Storage-Portfolio zu IBM, inklusive der Entwickler. Doch für Kunden soll alles beim alten bleiben.
/ Boris Mayer
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Bei Red Hat Storage wird der Hut nun wohl blau - IBM übernimmt. (Bild: Cohen Van der Velde)
Bei Red Hat Storage wird der Hut nun wohl blau - IBM übernimmt. Bild: Cohen Van der Velde / CC-BY 2.0

IBM übernimmt(öffnet im neuen Fenster) Red-Hats-Storage-Produkte und die daran arbeitenden Mitarbeiter komplett, um sie mit den eigenen Mitarbeitern und Produkte in dem Bereich zusammenzufassen. So wolle man die Innovationen vorantreiben und das Geschäft mit dem Speicherplatz schneller wachsen lassen.

Die so geformte Gruppe soll unter dem Dach von IBM für Entwicklung und Lieferung von Red Hat Ceph Storage(öffnet im neuen Fenster) , Red Hat OpenShift Data Foundation(öffnet im neuen Fenster) , NooBaa(öffnet im neuen Fenster) und alle verwandten Cloud-Dienste verantwortlich sein.

Nach außen soll sich nichts ändern

Nach außen soll sich durch die Zusammenlegung aber erst einmal nichts ändern. Sowohl die Unterstützung der Open-Source-Communities um Rook(öffnet im neuen Fenster) und Ceph(öffnet im neuen Fenster) sollen unverändert fortgesetzt werden, gleichzeitig sollten Kunden die gewohnten Produkte und Support für diese – genauso wie bisher auch – bei IBM oder Red Hat kaufen können. Das gelte sowohl für Bestandskunden als auch für neue. IBM plane lediglich neue Angebote mit Ceph- und Spectrum-Fusion-Storage in der ersten Jahreshälfte 2023.

Dass alles beim alten bleibt, gilt auch für die Namen der Produkte. Auch wenn IBMs Storage-Produkte eigentlich alle unter der Marke Spectrum laufen (zum Beispiel Spectrum Elastic Storage System, Spectrum Discover, Spectrum Fusion und Spectrum Virtualize,) soll aus Ceph nicht plötzlich Spectrum Ceph werden. Außerdem soll auch weiter alles bei den ehemaligen Produkten von Red Hat zu 100 Prozent Open Source bleiben.

"Ich glaube, dass dies das umfassendste und leistungsstärkste Software-Defined-Storage-Portfolio der Branche schafft" , äußert sich IBM Storage General Manager Dennis Kelly zu dem Schritt. Die Zusammenlegung beschleunige IBMs Hybrid-Cloud-Storage-Strategie. Doch nicht nur das, IBM würde dadurch auch die Open-Source-Speicherinnovationen "beschleunigen und die Marktchancen über das hinaus erweitern, was jeder von uns alleine bieten könnte" , sagte Red Hats Vice President Hybrid Plattforms Joe Fernandes.

Der Transfer soll schon bis zum 1. Januar 2023 abgeschlossen sein. IBM bezeichnete die Transaktion als "teilweisen und bargeldlosen Erwerb" .


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