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Container Registry: Amazon startet Konkurrenz für Docker Hub

Um auf die Einschränkungen beim Docker Hub zu reagieren, will AWS seinen Kunden künftig eine eigene öffentliche Container-Registry bieten.

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Amazon startet eine eigene öffentliche Container-Registry.
Amazon startet eine eigene öffentliche Container-Registry. (Bild: asgw/Flickr.com/CC-BY 2.0)

Amazons Cloud-Sparte AWS will noch in der kommenden Woche eine öffentliche Container-Registry bereitstellen, wie der Anbieter in seinem Blog ankündigt. Das Unternehmen reagiere damit auf einen expliziten Kundenwunsch, der seit Monaten geäußert werde. In der Ankündigung positioniert AWS dies dabei direkt als Konkurrenzangebot zu der öffentlichen Container-Registry von Docker, dem Docker Hub, welches nur noch mit Einschränkungen genutzt werden kann.

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Docker bezeichnet die strikten Regeln als Rate Limiting, da diese die maximal mögliche Anzahl an Downloads aus der Registry limitiert. "Mit der Einführung dieser Grenze können unsere Kunden erwarten, dass einige ihrer Anwendungen und Tools, die öffentliche Images von Docker Hub verwenden, Probleme durch die Drosselung bekommen, zum Beispiel wenn sie auf einem öffentlichen Image aufbauen oder ein öffentliches Image zum Ausführen herunterladen", heißt es dazu bei Amazon.

Da die neue öffentliche Container-Registry von Amazon noch nicht verfügbar ist, empfiehlt der Anbieter zunächst zwei offensichtliche Lösungswege, um auf diese Probleme zu reagieren. Dazu gehören die zahlungspflichtige Nutzung des Docker Hub oder der Wechsel auf ein privates Repository, wie dies Amazon bereits anbietet. Darüber hinaus gibt es weitere ähnliche Angebote, etwa die öffentliche Container-Registry von Github.

Die kommende öffentliche Container-Registry von Amazon soll sich ohne Account bei dem Anbieter nutzen lassen. Dazu soll es auch eine eigene neue Webseite geben, um die Registry einfach zu durchsuchen und zu nutzen. Für die Nutzung außerhalb seiner eigenen Cloud-Dienste setzt der Anbieter jedoch auf eine Limitierung des Netzwerkverkehrs. Werden die Images dagegen in AWS-Diensten genutzt, soll es keine Beschränkungen geben.

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