Container-Orchestrierung: Wie Kubernetes Admins zur Verzweiflung bringt

Seit Jahren haben die großen Hersteller der Linux-Welt drei absolute Lieblingsthemen: Container, Container, Container. Und weil es mit Containern alleine nicht getan ist, ist auch Kubernetes seit langer Zeit im Höhenflug. Das Versprechen: moderne Anwendungen auf moderne Art ausrollen und betreiben, klassische Probleme überwinden. Wie viel Marketing dahintersteckt, merkt mancher Administrator erst, wenn er oder sie kopfschüttelnd die ersten Gehversuche in Kubernetes hinter sich hat. Die Laune manches K8s-Administrators wäre wohl eine bessere, stieße man in Kubernetes nicht regelmäßig auf lausige Codequalität und kaputte Funktionen.
Der Orchestrierer für Container, der einst bei Google entstand und mittlerweile unter der Ägide einer eigens dafür gegründeten Stiftung steht, ist längst eine feste Größe im Cloudumfeld. Ganz gleich, welches Thema man anspricht: Fast immer laufen die feilgebotenen Lösungen der Unternehmen auf Container und Kubernetes hinaus. Red Hat wie Suse haben tief in die Tasche gegriffen, um fertige Kubernetes-Distributionen entweder zu kaufen (Rancher bei Suse) oder selbst zu entwickeln (Openshift bei Red Hat).