Container: Kubernetes verzichtet künftig auf Docker

Die Nutzung des Docker-Daemons in Kubernetes soll nicht mehr unterstützt werden. Der Schritt wird seit Jahren vorbereitet.

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Kubernetes steuert Container künftig ohne Docker.
Kubernetes steuert Container künftig ohne Docker. (Bild: Ian Forsyth/Getty Images)

Mit der kommenden Version 1.20 der Container-Orchestrierung Kubernetes gilt die Nutzung von Docker offiziell als veraltet (deprecated). Auf entsprechenden Instanzen wird dann eine Warnung ausgegeben. Der Support für die Nutzung von Docker in Kubernetes soll in einer künftigen Version außerdem entfernt werden, wie aus den Release Notes hervorgeht.

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Obwohl Kubernetes anfangs als Orchestrierung von Docker-Containern erstellt wurde, ist der nun angekündigte Schritt wenig überraschend, da die Beteiligten daran schon länger arbeiten. Begonnen hat dies mit der Gründung des Moby-Projekts durch Docker, das die Software selbst in viele kleinere Komponenten aufgeteilt hat und einer daraus folgenden Differenzierung dieser Teile.

Bereits seit rund drei Jahren steht die Container-Laufzeitumgebung Containerd zur Verfügung, die das Kubernetes-Projekt seit dem Frühjahr 2018 offiziell zur Nutzung unterstützt statt des deutlich größeren Docker-Daemons. Suse verzichtet in seiner Kubernetes-Distribution Kubic schon länger auf Docker. Auch Red Hat setzt in Openshift auf die Alternative CRI-O. Dennoch hat die Community bisher eine Zwischenschicht (Dockershim) gepflegt, mit der Docker weiter in den Kubernetes-Knoten genutzt werden kann. Diese Unterstützung soll nun eingestellt werden.

Für die Kubernetes-Community ergibt sich daraus ein deutlich verringerter Pflegeaufwand. Immerhin verzichtet die Software damit künftig auf einen Spezialfall und setzt zur Kommunikation mit der Container-Laufzeit auf die standardisierte Schnittstelle CRI. Diese wiederum wird von Containerd oder auch dem alternativen Projekt CRI-O unterstützt.

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Die Ankündigung hat offenbar für einige Verwirrung gesorgt, was an der mehrdeutigen Nutzung des Begriffs Docker liegen könnte, wie der VMware-Angestellte Joe Beda schreibt. Die Kubernetes-Community hat deshalb ein FAQ veröffentlicht, das auch Hilfestellung für eine Migration bietet.

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