Abo
  • IT-Karriere:

Container: Kubernetes 1.14 stabilisiert Windows-Support

Die Container-Orchestrierung Kubernetes steht in Version 1.14 bereit und liefert damit erstmals stabile Unterstützung für Windows-Nodes. Das Team hat außerdem das Kubectl-Werkzeug verbessert und lokaler Speicher soll dauerhaft verfügbar bleiben.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Logo von Kubernetes ist ein Steuerrad.
Das Logo von Kubernetes ist ein Steuerrad. (Bild: Tony Hisgett/Flickr.com/CC-BY 2.0)

Neben Linux und anderen Unix-artigen Systemen unterstützt auch Windows seit mehr als drei Jahren Betriebssystem-Container. Die aktuelle Version 1.14 der De-facto-Standard-Container-Orchestrierung Kubernetes stabilisiert nun auch endlich die Unterstützung für Windows. Die Nutzung von Windows-Nodes in Kubernetes war bisher vergleichsweise sehr lang in einer Betaphase getestet worden.

Stellenmarkt
  1. Universitätsmedizin Göttingen, Göttingen
  2. DATAGROUP Köln GmbH, Köln

Damit unterstützt Kubernetes nun offiziell die Möglichkeit, Windows-Nodes als sogenannte Worker-Nodes hinzuzufügen und auch übliche Windows-Container zu betreiben. Genutzt werden kann das offiziell mit dem Windows Server 2019. Zusätzlich dazu kann die Netzwerkverwaltung für Windows über ein Azure-Plugin, ein Plugin für OVN des Open-vSwitch-Projekts sowie über Flannel von CoreOS umgesetzt werden. Die Windows-Unterstützung für Pods, Servicetypen, Workload-Controller und Quota sei nun außerdem auf dem Niveau und biete die Fähigkeiten der Linux-Container.

Die Dokumentation für das Standard-Kontrollwerkzeug Kubectl haben die Entwickler von Grund auf neu geschrieben und in Form eines Buchs veröffentlicht. Das Werkzeug Kustomize zum Anpassen der Konfiguration ist durch die Option -k nun in Kubectl integriert. Der Plugin-Mechanismus für das Werkzeug wird außerdem als stabil bezeichnet, so dass Entwickler problemlos eigene Unterkommandos für Kubectl erstellen können sollten.

Besserer und schnellerer Festspeicher

Kubernetes unterstützt schon länger sogenannte Persistent Volumes, also Blockspeicher mit dauerhaft verfügbaren Daten unabhängig von der Nutzungsdauer einzelner Pods. Ermöglicht worden ist dies bisher über Speicher, der über das Netzwerk im Cluster verfügbar war, so dass jeder Node darauf zugreifen kann. Mit Kubernetes 1.14 führt das Team Persistent Volumes auch für lokalen Speicher ein, also für jene Speicherbereiche, die nur für jeweils einen Node erreichbar sind.

Haupteinsatzzweck hierfür seien verteilte Dateisysteme sowie Datenbanken, um die Leistung hoch und die Kosten niedrig zu halten. So seien lokale SSDs in Cloud-Umgebungen einfach schneller als entfernte Netzwerkgeräte. Und beim eigenen Betrieb sei lokaler Speicher schlicht günstiger und eine Notwendigkeit, um ein verteiltes Dateisystem aufzusetzen.

Weitere Neuerungen, auch jene, die nun als Beta- und Alphaversionen in Kubernetes 1.14 bereitstehen, listen die Release Notes.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-70%) 5,99€
  2. 17,99€
  3. 0,49€
  4. 4,99€

Arystus 26. Mär 2019

Ich denke da gibts dann Copy Right Probleme, wie die Bild unterschrift sagt ist das Logo...


Folgen Sie uns
       


Razer Blade Stealth 13 mit GTX 1650 - Hands on (Ifa 2019)

Von außen ist das Razer Blade Stealth wieder einmal unscheinbar. Das macht das Gerät für uns besonders, da darin potente Hardware steckt, etwa eine Geforce GTX 1650.

Razer Blade Stealth 13 mit GTX 1650 - Hands on (Ifa 2019) Video aufrufen
Mädchen und IT: Fehler im System
Mädchen und IT
Fehler im System

Bis zu einem gewissen Alter sind Jungen und Mädchen gleichermaßen an Technik interessiert. Wenn es dann aber um die Berufswahl geht, entscheiden sich immer noch viel mehr junge Männer als Frauen für die IT. Ein wichtiger Grund dafür ist in der Schule zu suchen.
Von Valerie Lux

  1. IT an Schulen Intelligenter Stift zeichnet Handschrift von Schülern auf
  2. 5G Milliardenlücke beim Digitalpakt Schule droht
  3. Medienkompetenz Was, Ihr Kind kann nicht programmieren?

Cyberangriffe: Attribution ist wie ein Indizienprozess
Cyberangriffe
Attribution ist wie ein Indizienprozess

Russland hat den Bundestag gehackt! China wollte die Bayer AG ausspionieren! Bei großen Hackerangriffen ist oft der Fingerzeig auf den mutmaßlichen Täter nicht weit. Knallharte Beweise dafür gibt es selten, Hinweise sind aber kaum zu vermeiden.
Von Anna Biselli

  1. Double Dragon APT41 soll für Staat und eigenen Geldbeutel hacken
  2. Internet of Things Neue Angriffe der Hackergruppe Fancy Bear
  3. IT-Security Hoodie-Klischeebilder sollen durch Wettbewerb verschwinden

WLAN-Kameras ausgeknipst: Wer hat die Winkekatze geklaut?
WLAN-Kameras ausgeknipst
Wer hat die Winkekatze geklaut?

Weg ist die Winkekatze - und keine unserer vier Überwachungskameras hat den Dieb gesehen. Denn WLAN-Cams von Abus, Nest, Yi Technology und Arlo lassen sich ganz einfach ausschalten.
Von Moritz Tremmel

  1. Wi-Fi 6 Router und Clients für den neuen WLAN-Standard
  2. Wi-Fi 6 und 802.11ax Was bringt der neue WLAN-Standard?
  3. Brandenburg Vodafone errichtet 1.200 kostenlose WLAN-Hotspots

    •  /