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Container: Docker wird aufgespalten und teilweise verkauft

Der Cloud-Spezialist Mirantis hat das Enterprise-Geschäft von Docker übernommen. Das restliche Unternehmen mit Docker Desktop und dem Docker Hub bleibt aber eigenständig und erhält neues Geld.

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Das Docker-Maskottchen ist ein Wal.
Das Docker-Maskottchen ist ein Wal. (Bild: Christopher Michel, flickr.com/CC-BY 2.0)

Das Unternehmen Docker, das die gleichnamige Container-Technik erstellt und maßgeblich für deren Erfolg verantwortlich ist, hatte bisher zwei Geschäftsbereiche: Einen für Enterprise-Kunden und einen, der sich an Entwickler richtet. Diese Bereiche werden künftig dauerhaft getrennt, wobei die Enterprise-Angebote von Mirantis für einen nicht genannten Preis übernommen werden. Erst vor wenigen Wochen haben Medienberichte Docker massive Finanzprobleme bescheinigt.

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Bei Mirantis wiederum handelt es sich um einen vergleichsweise kleinen Cloud-Spezialisten, der zuerst durch seine Openstack-Distribution bekanntgeworden ist und nun vermehrt auf Containerlösungen und -werkzeuge wie Kubernetes setzt. Die Enterprise-Plattform von Docker vereint einige Bestandteile, die vor allem für das Deployment von größeren Instanzen von Docker-Containern gedacht sind.

Dazu gehören etwa eine länger unterstützte Version der Docker-Containerengine, das Cluster-Werkzeug, die Universal Control Plane als Verwaltungswerkzeug und zur Orchestrierung der Cluster sowie die sogenannte Trusted Registry, mit der eine eigene private Image-Registry genutzt werden kann. Hinzu kommen Angebote für Kubernetes und das eigene Werkzeug Swarm, das einem Blog-Eintrag zufolge nur noch zwei Jahre unterstützt werden soll. Übernommen werden außerdem alle Enterprise-Kunden.

Docker für Entwickler

Im Gegensatz dazu zielt das restliche Unternehmen eher direkt auf Entwickler, die Docker als Werkzeug für ihre Arbeit betrachten, um ihre Anwendungen schnell und einfach miteinander teilen zu können. In diesem Bereich angeordnet ist die öffentliche Registry Docker Hub sowie das Produkt Docker Desktop.

Dieses Rest-Unternehmen erhält außerdem mit Scott Johnston nach nur einem halben Jahr seit der letzten Neubesetzung nun auch einen neuen CEO. Johnston war bei Docker zuletzt hauptverantwortlich für die Produktpflege, was jetzt offenbar ausgebaut werden soll. Dafür hat Docker eine Risikokapitalfinanzierung über 35 Millionen US-Dollar erhalten. Seine Pläne für das Unternehmen legt Johnston in einem weiteren Blogeintrag dar.

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