Abo
  • Services:

Container: Docker will alte Windows-Server-Apps migrieren

Legacy-Anwendungen einfach in den Container packen und dann auf neuer Basis weiterlaufen lassen: Das bietet Docker für Anwendungen die noch auf Windows Server 2008 oder gar Windows Server 2003 laufen. Möglich machen soll das die Enterprise-Variante von Docker.

Artikel veröffentlicht am ,
Pflege und Dienste für Altanwendungen verspricht Docker, dessen Logo ein Wal ist.
Pflege und Dienste für Altanwendungen verspricht Docker, dessen Logo ein Wal ist. (Bild: Flickr/CC0 1.0)

Noch immer nutzen Unternehmen eigene Anwendungen auf dem längst nicht mehr von Microsoft unterstützt Windows Server 2003 oder auch auf Windows Server 2008, das sich seinem Support-Ende Anfang Januar 2020 nähert. Eine Migration auf eine aktuelle und noch langfristig unterstützte Version des Windows Servers oder gar auf eine neue Plattform ist aus unterschiedlichen Gründen bei vielen Unternehmen dennoch oft nicht möglich. Einen Ausweg aus dieser Misere will Container-Spezialist Docker anbieten.

Stellenmarkt
  1. EXCO GmbH, Frankenthal
  2. L-Bank Staatsbank für Baden-Württemberg, Karlsruhe

Mit einem speziellen Migrationsprogramm für Anwendungen, die die veralteten Windows-Server-Versionen noch nutzen, sollen eben diese Anwendungen in Container gepackt werden, damit sie dann auf aktuellen Server-Versionen betrieben werden und dadurch letztlich auch besser abgesichert werden können. Helfen soll dabei die Enterprise-Variante von Docker, die auf den Einsatz mit Windows und Container-Orchestrierung zugeschnitten ist.

Docker schreibt dazu: "Herkömmliche Methoden wie das Upgrade des zugrunde liegenden Betriebssystems oder das Migrieren von Anwendungen auf neue Systeme oder die Cloud erfordern erhebliche Ressourcen und erhöhen lediglich die vorhandenen technischen Schulden. Das neue Programm von Docker unterstützt Organisationen bei der nahtlosen Migration älterer Anwendungen mit der einzigen Containerplattform, die Windows-Server-Anwendungen als Container verwenden kann."

Zusätzlich zur Ankündigung des neuen Migrationsprogramms hat Docker auch die Version 2.1 seiner Enterprise-Version vorgestellt. Diese unterstützt neue Versionen von Windows Server 2016 sowie kleine Abbilder und erhöht die Kompatibilität zu Netzwerkeinstellungen. Hinzugekommen sind außerdem ein neues Dashboard und eine Management-Konsole sowie Unterstützung für SAML 2.0, die Crypto-Module der Docker Engine sind nun konform zum Standard FIPS 140-2.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-78%) 6,66€
  2. 32,95€
  3. 31,99€
  4. 29,95€

harryklein 10. Nov 2018

Neben Hyper-V-Containern gibt es auf Windows auch Windows Server-Container (Prozess...

1st1 10. Nov 2018

Docker scheint so gut zu sein, dass VMWare jetzt auf Kybernetes setzt.


Folgen Sie uns
       


VR-Brille Varjo VR-1 ausprobiert

Das VR-Headset VR-1 von Varjo stellt den zentralen Bereich des Displays sehr scharf dar, wodurch auch feine Details erkennbar sind.

VR-Brille Varjo VR-1 ausprobiert Video aufrufen
Verschlüsselung: Die meisten Nutzer brauchen kein VPN
Verschlüsselung
Die meisten Nutzer brauchen kein VPN

VPN-Anbieter werben aggressiv und preisen ihre Produkte als Allheilmittel in Sachen Sicherheit an. Doch im modernen Internet nützen sie wenig und bringen oft sogar Gefahren mit sich.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Security Wireguard-VPN für MacOS erschienen
  2. Security Wireguard-VPN für iOS verfügbar
  3. Outline Digitalocean und Alphabet-Tochter bieten individuelles VPN

Display-Technik: So funktionieren Micro-LEDs
Display-Technik
So funktionieren Micro-LEDs

Nach Flüssigkristallanzeigen (LCD) mit Hintergrundbeleuchtung und OLED-Bildschirmen sind Micro-LEDs der nächste Schritt: Apple arbeitet daran für Smartwatches und Samsung hat bereits einen Fernseher vorgestellt. Die Technik hat viele Vorteile, ist aber aufwendig in der Fertigung.
Von Mike Wobker

  1. AU Optronics Apple soll Wechsel von OLEDs zu Micro-LEDs vorbereiten

Fido-Sticks im Test: Endlich schlechte Passwörter
Fido-Sticks im Test
Endlich schlechte Passwörter

Sicher mit nur einer PIN oder einem schlechten Passwort: Fido-Sticks sollen auf Tastendruck Zwei-Faktor-Authentifizierung oder passwortloses Anmelden ermöglichen. Golem.de hat getestet, ob sie halten, was sie versprechen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. E-Mail-Marketing Datenbank mit 800 Millionen E-Mail-Adressen online
  2. Webauthn Standard für passwortloses Anmelden verabschiedet
  3. Studie Passwortmanager hinterlassen Passwörter im Arbeitsspeicher

    •  /