Container: Docker will alte Windows-Server-Apps migrieren
Noch immer nutzen Unternehmen eigene Anwendungen auf dem längst nicht mehr von Microsoft unterstützt Windows Server 2003 oder auch auf Windows Server 2008, das sich seinem Support-Ende Anfang Januar 2020 nähert. Eine Migration auf eine aktuelle und noch langfristig unterstützte Version des Windows Servers oder gar auf eine neue Plattform ist aus unterschiedlichen Gründen bei vielen Unternehmen dennoch oft nicht möglich. Einen Ausweg aus dieser Misere will Container-Spezialist Docker anbieten(öffnet im neuen Fenster).
Mit einem speziellen Migrationsprogramm für Anwendungen, die die veralteten Windows-Server-Versionen noch nutzen, sollen eben diese Anwendungen in Container gepackt werden, damit sie dann auf aktuellen Server-Versionen betrieben werden und dadurch letztlich auch besser abgesichert werden können. Helfen soll dabei die Enterprise-Variante von Docker, die auf den Einsatz mit Windows und Container-Orchestrierung zugeschnitten ist.
Docker schreibt dazu: "Herkömmliche Methoden wie das Upgrade des zugrunde liegenden Betriebssystems oder das Migrieren von Anwendungen auf neue Systeme oder die Cloud erfordern erhebliche Ressourcen und erhöhen lediglich die vorhandenen technischen Schulden. Das neue Programm von Docker unterstützt Organisationen bei der nahtlosen Migration älterer Anwendungen mit der einzigen Containerplattform, die Windows-Server-Anwendungen als Container verwenden kann."
Zusätzlich zur Ankündigung des neuen Migrationsprogramms hat Docker auch die Version 2.1 seiner Enterprise-Version vorgestellt. Diese unterstützt neue Versionen von Windows Server 2016 sowie kleine Abbilder und erhöht die Kompatibilität zu Netzwerkeinstellungen. Hinzugekommen sind außerdem ein neues Dashboard und eine Management-Konsole sowie Unterstützung für SAML 2.0, die Crypto-Module der Docker Engine sind nun konform zum Standard FIPS 140-2.
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