Container: Docker Desktop ist für große Firmen nicht mehr kostenlos

Docker führt ein neues Abo ein und hofft, damit ein nachhaltiges Geschäftsmodell für die Firma zu etablieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Docker-Wal aus Lego
Der Docker-Wal aus Lego (Bild: kyohei ito via flickr/CC-BY 2.0)

Das Docker Desktop Utility ist nur noch für Einzelpersonen und kleine Unternehmen kostenlos. Für große Unternehmen führt Docker ein neues Abo ein - 21 US-Dollar pro Benutzer kostet die Lizenz im Lizenzplan mit dem Namen Business. Für Docker Desktop zahlen sollen Unternehmen, die mehr als 250 Mitarbeiter oder einen Jahresumsatz von mehr als zehn Millionen Dollar haben.

Stellenmarkt
  1. Informatiker*in Entwicklung von Simulationssoftware
    Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik, Ernst-Mach-Institut EMI, Efringen-Kirchen, Freiburg
  2. Embedded Linux-Programmierer (m/w/d) Entwicklung
    wenglor MEL GmbH, Eching
Detailsuche

Auch vor der Änderung hatte Docker schon drei Lizenzpläne, von denen zwei eine monatliche Gebühr pro Nutzer beinhalteten. Während das bisher kostenlose Modell den Namen von Free in Personal umbenennt und große Unternehmen nun ausschließt, bleiben die beiden kostenpflichtigen Modelle Pro (5 US-Dollar pro User und Monat) und Team (7 US-Dollar pro Monat und User) praktisch unverändert, es ist lediglich zusätzlich noch explizit eine Lizenz für Docker Desktop enthalten.

Allerdings kann Docker Desktop in der Business-Version wohl einiges mehr. Oder soll wie im Fall der SAML SSOs bald mehr können - manches ist einfach noch nicht fertig. Die zusätzlichen Features drehen sich vor allem um Rechte und Monitoring, also welcher Nutzer welche Docker-Images wo laufen lässt und welche Images unterschiedliche Nutzer einsetzen dürfen.

Der Autor meint dazu:

Insgesamt wirken die Verlautbarungen von Docker zu dem Thema etwas undurchsichtig. So wird in der Pressemitteilung, einem Blogpost von Docker-CEO Scott Johnston, einer FAQ zum Thema und einer sogenannten Lösungsübersicht für Manager und mit Softwarelizenzbeschaffung befasster Personen hauptsächlich von den Vorteilen von Docker als Gesamtpaket geredet. Dass sich die Lizenzpflicht nur auf den Docker Desktop bezieht, wird nur am Rande erwähnt.

Golem Karrierewelt
  1. IPv6 Grundlagen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    19./20.12.2022, virtuell
  2. IT-Sicherheit für Webentwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    07./08.02.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Diese Vermischung ist nicht zuletzt deshalb kritisch, weil der Docker Desktop ohnehin nur für Windows und Mac zur Verfügung steht, Entwicklung und Einsatz von Docker-Images auf Linux aber weit verbreitet ist. Docker Desktop wird auch nicht als zentral wichtige Komponente einer Docker-Infrastruktur angesehen, die wichtigen Komponenten sind aber Open Source und dementsprechend schwer mit einer Abo-Lizenz zu versehen.

Docker: Das Praxisbuch für Entwickler und DevOps-Teams. Für Windows, macOS und Linux

Es ist auch nicht die erste Kontroverse rund um Docker. So haben beispielsweise Redhat, Suse und andere Linux-Distributionen schon 2019 entschieden, wegen Problemen mit der Firma Docker Inc. Docker durch Podman zu ersetzen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Neue Grafikkarten
Erste Preise für Nvidias Geforce RTX 4090 aufgetaucht

Der US-Händler Newegg gibt einen Blick auf die Preise der Nvidia-Ada-Grafikkarten. Sie werden teurer als die Geforce RTX 3090 zuvor.

Neue Grafikkarten: Erste Preise für Nvidias Geforce RTX 4090 aufgetaucht
Artikel
  1. Smart Home Eco Systems: Was unterscheidet Alexa von Homekit von Google Home?
    Smart Home Eco Systems
    Was unterscheidet Alexa von Homekit von Google Home?

    Alexa, Homekit, Google Home - ist das nicht eigentlich alles das Gleiche? Nein, es gibt erhebliche Unterschiede bei Sprachsteuerung, Integration und Datenschutz. Ein Vergleich.
    Eine Analyse von Karl-Heinz Müller

  2. Hideo Kojima: Es sollte ein Death-Stranding-Spiel für Google Stadia geben
    Hideo Kojima
    Es sollte ein Death-Stranding-Spiel für Google Stadia geben

    Hideo Kojima arbeitete am Exklusivtitel für Stadia. Das wurde vorzeitig eingestellt, auch weil Google nicht an Einzelspieler-Games glaubte.

  3. Superbase V: Zendures Solarstation mit 6.400 Wh kommt mit hohem Rabatt
    Superbase V
    Zendures Solarstation mit 6.400 Wh kommt mit hohem Rabatt

    Vor dem Verkaufsstart über die eigene Webseite verkauft Zendure seine Superbase V über Kickstarter - mit teilweise fast 50 Prozent Rabatt.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Razer DeathAdder V3 Pro 106,39€ • Alternate (u. a. Kingston FURY Beast RGB 32 GB DDR5-6000 226,89€, be quiet! Silent Base 802 Window 156,89€) • MindFactory (u. a. Kingston A400 240/480 GB 17,50€/32€) • SanDisk microSDXC 400 GB 29,99€ • PCGH-Ratgeber-PC 3000 Radeon Edition 2.500€ [Werbung]
    •  /