Container: CoreOS setzt mit rkt 1.0 weiter auf Sicherheit

CoreOS konzentriert sich auf Sicherheit: Die Linux-Distribution hat die stabile Container-Laufzeitumgebung Rocket (rkt) 1.0 veröffentlicht.

Artikel veröffentlicht am , Ferdinand Thommes
CoreOS
CoreOS (Bild: Wikipedia/CC BY-SA 3.0)

Die Linux-Distribution CoreOS hat nach etwas über einem Jahr Entwicklung ihre Container-Runtime rkt in der ersten stabilen Version 1.0 herausgegeben. Im Dezember 2014 hatte Alex Polvi, einer der Gründer und derzeitiger CEO von CoreOS, medienwirksam den ersten Prototyp von rkt vorgestellt. In der Ankündigung machte Polvi keinen Hehl daraus, dass er die bis dahin von CoreOS verwendete Docker-Runtime nicht für ausreichend sicher halte, da Docker unter anderen Kritikpunkten damals Root-Rechte benötigte.

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Wie Docker auch ist rkt ein Kommandozeilentool zum Starten, Stoppen und Verwalten von Containern. Es folgt die Appcontainer-Spezifikation (appc), die das Format App Container Images (ACI) unterstützt. Mit Quay liefert CoreOS zudem ein Werkzeug aus, um beliebige Container-Images nach ACI zu überführen. Rkt 1.0 bleibt auch kompatibel zum Docker-Image-Format.

CoreOS meldet für Version 1.0 stabile Schnittstellen, deren künftige Änderungen abwärtskompatibel sind und gegen die ab jetzt sicher entwickelt werden kann. In Sachen Sicherheit bietet rkt signierte und überprüfte App-Container-Images sowie Trennung von Privilegien. Es bietet Unterstützung für SELinux und TPM und kann Container mittels KVM isolieren.

Basierend auf Intels Clear-Container-Technologie und LKVM kann rkt zudem Container in eine virtuelle Maschine mit voller Isolation starten anstatt, wie üblich, einen Container unter Verwendung von Cgroups und Namespaces zu erstellen. Rkt benötigt keinen ständig im Hintergrund laufenden Daemon und arbeitet mit gängigen Init-Systemen wie Systemd oder Upstart zusammen.

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Der Quellcode von rkt kann von Github heruntergeladen werden.

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