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Connected Cars: Blackberry und Ford verstärken Zusammenarbeit bei Autos

Der Automobilhersteller Ford intensiviert seine Kooperation mit Blackberry: Künftig soll das QNX-System dank eines eigenen Teams bei Ford weiterentwickelt werden. Dadurch soll eine noch sicherere Plattform für vernetzte und autonome Autos entstehen.
/ Tobias Költzsch
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Blackberry will künftig stärker mit Ford zusammenarbeiten. (Bild: Ethan Miller/Getty Images)
Blackberry will künftig stärker mit Ford zusammenarbeiten. Bild: Ethan Miller/Getty Images

Blackberry und Ford haben eine Verstärkung der bisherigen Kooperation im Automobilbereich bekanntgegeben. Blackberrys QNX-System, das bereits die Grundlage für Fords In-Car-System Sync 3 ist, soll gezielt weiterentwickelt werden, um speziell für die künftigen Anforderungen vernetzter Autos geeignet zu sein.

Softwareteam von Blackberry für Ausbau von QNX

Konkret hat Blackberry ein Softwareteam abgestellt, das zusammen mit Ford am QNX-Neutrino-Betriebssystem, der Certicom-Sicherheitstechnologie und weiteren QNX-Bausteinen arbeiten soll. Damit soll die Sicherheit und Zuverlässigkeit vernetzter Automobile verbessert werden.

In einem Blogbeitrag(öffnet im neuen Fenster) erwähnt John Wall, Chef von QNX Software Systems, auch Fords Ankündigung, bis 2021 komplett autonom fahrende Fahrzeuge produzieren zu wollen. Explizit geht Wall nicht auf Blackberrys und QNX' Rolle bei diesem Vorhaben ein; im Beitrag erwähnt er aber auch QNX' Adas-Plattform für autonomes Fahren.

Kooperation ein weiterer Schritt in Blackberrys Umbau

Die weiteren Details der Vereinbarung sind nicht bekanntgegeben worden, sowohl was finanzielle als auch inhaltliche Aspekte angeht. Wall bezeichnet die Kooperation als "Beschleunigung des Schwenks von Hardware auf Software" Blackberrys. Ende September 2016 hatte der Hersteller verkündet, keine Smartphones mehr produzieren zu wollen.

Damit geht bei Blackberry, vormals Research in Motion, eine Ära zu Ende. Die Produktion soll an Hardwarepartner ausgelagert werden, von Blackberry selbst stammt dann nur noch das angepasste Android-System. Der Hersteller wolle sich künftig darauf konzentrieren, Software und Dienstleistungen speziell für Unternehmen anzubieten. Die Zusammenarbeit mit Ford ist dabei ein weiterer Schritt.


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